Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Immer noch die beste ..., 21. April 2002
Über diese Aufnahme gibt es nicht viel zu sagen: sie ist eine der besten und spannendsten Opereinspielungen überhaupt. Callas und di Stefano - in dieser Oper ein Traumpaar. Unter dem Dirigat von Victor de Sabata gelingt einfach alles. Trotz aufnahmetechnischer Einschränkungen (ausgewogener Mono-Klang von 1953) immer noch die Referenz. Sollte in der Sammlung jedes Opern-Liebhabers stehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einmalig und unwiederholbar!, 14. Juni 2007
Was kann man über diese unwiederholbare TOSCA aus dem Jahr 1953 noch sagen? Ich habe lange gezögert, eine Rezension darüber zu schreiben, weil unzählige Lobeshymnen schon gesagt und geschrieben wurden, der ich ja nur eine weitere hinzufügen kann.
Trotzdem habe ich mich entschlossen, die legendäre Aufnahme, die wie kaum eine andere das Prädikat "Jahrhundert-Produktion" verdient, in meine Rezensionen einzubeziehen, weil sie für jeden Liebhaber großer Opern und großer Stimmen ganz einfach unverzichtbar ist.
Christoph Ecke hat im Jahr 1959 in seinem "Ewigen Vorrat klassischer Musik" Worte gefunden, die bis heute nichts von ihrer Aktualität und Gültigkeit eingebüßt haben, obwohl es seitdem Dutzende von Neuproduktionen dieser Oper gegeben hat: "Es gibt keine TOSCA-Aufnahme, die (in bezug auf Schauspielkunst, glänzende Stimmen und Farbigkeit eines straff geleiteten Orchesters) derjenigen de Sabatas gleichkommt. Maria Callas und Tito Gobbi, beide noch im Vollbesitz ihrer manchmal geradezu qualvoll schönen Stimmen, liefern sich im entscheidenden zweiten Akt ein gesangliches und schauspielerisches Duell, das einem den Atem verschlägt. Ich kenne keine Aufnahme, in der die bronzene Pracht der Stimme Gobbis hinreißender wirkt als in diesem Drama der Leidenschaft und Brutalität. (Es gibt) niemand, der es mit Gobbis beängstigender, teuflischer Dämonie aufnehmen könnte."
Damit sind zwei der drei Hauptdarsteller bereits treffend beschrieben, und so bleibt nur noch hinzuzufügen, daß Giuseppe di Stefano als Cavaradossi ebenfalls noch über alle seine verschwenderischen Stimmittel verfügt, die er bereits kurz später so schmerzlich einbüßen sollte, wie in seiner zweiten TOSCA (1962, unter Herbert von Karajan) zu erfahren und zu erleiden ist. Alle Nebenrollen sind gut bis glänzend besetzt.
Ein weiterer Glücksfall der Aufnahme ist der Dirigent Victor de Sabata, der den meisten seiner Kollegen in Bezug auf Flexibilität und Dynamik und in der Wahl seiner Tempi weit voraus ist. Man kann seine Leitung mit gutem Gewissen als kongenial bezeichnen, sie hat ganz einfach Modellcharakter. Er wird darin zumindest von Maria Callas und Tito Gobbi wirkungsvoll unterstützt, während Giuseppe di Stefano trotz seines glanzvollen Tenors an manchen Stellen ein wenig oberflächlich bleibt.
Man spürt an allen Ecken und Enden, mit welcher Akribie und Hingabe im August 1953 an der Mailänder Scala, dem Aufnahmeort, gearbeitet wurde. Auch Chor und Orchester des berühmten Opernhauses leisten Vorzügliches. Produzent der Aufnahme war Walter Legge, und das allein verbürgt schon, was orchestrale und szenische Umsetzung betrifft, erste Qualität.
Natürlich ist die Aufnahmetechnik überholt, um nicht zu sagen veraltet, aber trotzdem übertrifft die Produktion manche neuere beträchtlich, was Präsenz und Durchsichtigkeit anbelangt. EMI hat ein umfangreiches Textbuch beigesteuert, mit vollständigem italienischem Libretto (in dreisprachiger Übersetzung) und interessanten, ausführlichen Informationen. Zusätzlich liegt der streng limitierten Luxusausgabe ein 20-seitiges Callas-Booklet mit zahlreichen Fotos aus dem Leben und Wirken der Künstlerin bei. Diese "Great Recording of the Century" ist schlicht für jeden ernsthaften Sammler ein Muß!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tosca für die Insel, 17. Februar 2002
Dies ist eine Aufnahme für die einsame Insel. Alle Protagonisten stehen auf der Höhe ihres Könnens, werden von einem großen Dirigenten geführt und vom legendären Produzenten Walter Legge in Szene gesetzt. Die Einspielung ist überreich an liebevoll gestalteten Destails und spannend wie ein Life-Erlebnis. Bei der Titelpartie gibt bis heute keine echte Alternative zur Callas.
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