Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Teuer, aber für Star Trek-Fans ein tolles Paket, 12. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs) (DVD)
Für die DVD-Veröffentlichung von The Next Generation, einer der beliebtesten Serien aus dem Star Trek-Universum, haben sich Paramount viel Mühe gegeben, was sich aber auch im Preis niederschlägt. Die 26 Folgen der ersten Staffel kommen auf sage und schreibe 7 DVDs daher, die sicher verstaut in einem aufklappbaren Digipack aufbewahrt werden, welches dazu noch in einer schmucken Plastik-Box mit eingestanztem Logo steckt. Die Bildqualität ist für eine 15 Jahre alte TV-Serie erstaunlich gut, denn bis auf etwas Farbrauschen und einen leichten rötlichen "Stich" gibt es kaum was auszusetzen, absolut kein Vergleich zu den abgenudelten Bändern die Sat1 uns zumutet. Für die multilingualen Käufer gibt es 5 Audio-Spachen zur Auswahl, neben Englisch und Deutsch darf man Picard & co. noch in Französisch, Spanisch und Italienisch beim Schwatzen zuhören. Der englische Audiotrack wurde zudem in Dolby Digital 5.1 neu abgemischt, was (eine entsprechende Anlage vorrausgesetzt) dank wuchtiger Effekte und klaren Dialogen für ein komplett neues Sounderlebnis sorgt. Leider kommen die restlichen Sprachen nur in "feinstem" Mono daher, ganz einfach aus dem Grund, weil die Synchros damals in keinem besseren Format durchgeführt wurden. So schlecht klingt dies im Endeffekt zwar nicht, da der Ton digital von der DVD kommt und somit rauschfrei ist, nichtsdestotrotz aber mächtig an Dynamik vermissen lässt und die Dialoge sich übertrieben spitz anhören. Deutsche Fans können sich ab der 3ten Staffel über Stereo-Ton freuen, die letzten beiden Staffeln werden sogar wie bei der englischen Fassung in Dolby Digital abgemischt. Leider gibt es keinen Audiokommentar, der bestimmt sehr interessant geworden wäre ... egal, man kann ja nicht alles haben. :) Knapp ein Dutzend verschiedener Untertitel runden den insgesamt positiven technischen Gesamteindruck ab. Wer durch die willkürliche Schneide-Politik vom ZDF und Sat1 genug hat, darf sich ebenfalls freuen, denn die Episoden wurden komplett auf die DVDs gebannt und der Pilotfilm "Farpoint Station" wurde wieder zu einem Film anstatt zwei Episoden zusammengefasst. Die Menüs auf den DVDs orientieren sich am stylischen Design der Enterprise-Konsolen und verwenden Serien-verwandte Begriffe bei den Auswahlpunkten (so dient z.B. Engage / Energie zum Starten der jeweiligen Folge), dies ist bei der ersten Verwendung zwar ein wenig merkwürdig, man gewöhnt sich aber schnell daran. Auf der letzten DVD wurde der freie Platz mit 4 etwa 15-minütigen "Making Of"s gefüllt, die interessante Einblicke über das Casting, Set-Bauten, Geschichte usw. geben und Interviews mit den Schauspielern, Produzenten und Gene Roddenberry, dem mittlerweile verstorbenen Vater des Star Trek-Universums enthalten. Insgesamt gesehen haben Paramount für "Trekkies" ein sehr leckeres Paket geschnürt, dessen Inhalt den saftigen Preis im Endeffekt rechtfertigt. Zwar gibt es altersbedingt ein paar Probleme mit Bild & Ton und die guten Folgen sind rar gesät, da sich Schauspieler und Storyschreiber erst noch einfinden mussten, aber alleine die Tatsache, dass man nicht mehr von den zerfledderten Fersehfassungen von Sat1 abhängig ist, macht diese Box lohnenswert. Eine Kaufempfehlung, gerade im Hinblick darauf dass sich die nächsten Staffeln technisch sowie inhaltlich extrem verbessern werden.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich -- die intelligenteste Star-Trek-Serie auf DVD!, 7. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs) (DVD)
Daß Paramount jetzt endlich die wohl genialste Star-Trek-Serie auf DVD herausbringt, ist ja ansich schon klasse, eine solche Qualität hätte ich mir aber nicht träumen lassen! Umgeben von einer schönen Box im Star-Trek-Design, welche die vielen DVDs schützt (Anm.: in amerikanische Fan muß darauf verzichten!), wird auch die Verpackung dem hervorragenden Inhalt gerecht. Aber was wirklich zählt, sind nunmal die Episoden. Es sind alle in Deutschland herausgeschnittenen Szenen in den Filmen ergänzt (z.B. in der Folge "Conspiracy" bzw. "Die Verschwörung", in der Picard am Ende eine feindliche Lebensform tötet, aber auch der Pilotfilm und anderes wurde reichlich ergänzt. Durch diese Erweiterung mußten allerdings die neuen Szenen nachsynchronisiert werden, und da eben der Sprecher von Picard, Rolf Schult, wegen 3 Sätzen nicht mehr zur Verfügung stand, mit einem anderen Sprecher vertont werden. Die anderen Sprecher sind aber weitestgehend identisch. Diese Lösung ist jedenfalls besser, als diese Szenen ganz rauszulassen. Oft wurde auch der deutsche Mono-Ton bemängelt. Da muß man aber sagen, daß man ein in Mono auf Deutsch synchronisiertes Band schlecht auf 5 Kanäle trennen und hochmixen kann, jedenfalls ohne unzumutbare Mehrkosten in illusorischer Höhe zu verursachen. Der englische Original-Ton ist aber in hervorragenden Dolby Digital 5.1. Dadurch kann man die Dialoge endlich im Original hören, und nebenbei gutes Englisch lernen, denn der Text ist durch aufrufbare Untertitel sehr gut zu verstehen. (Ein wesentlicher Vorteil verglichen mit englischen Videokassetten) Die Bildqualität ist ebenfalls bei weiten besser als das verschwommene Sat.1-Material. Um irgendwelcher Kleinigkeiten halber sollte man hier nicht in (Star-Trek-untypische) Streitereien verfallen, da man sich wirklich Mühe gegeben hat. Außerdem ist alles werbefrei:-) Bei all diesen technischen Einzelheiten sollte man aber hauptsächlich den Inhalt und die Qualität der Folgen nicht vergessen, welche sich von der ersten bis zum grandiosen Schlußakkord der letzen Staffel immer mehr steigert. Es gibt wohl kaum eine Serie der 80- oder 90er Jahre, welche mit derartig brillianten Darstellern, Episoden und Optik so überzeugen kann, und sich dabei deutlich von heute leider immer häufiger werdender bestandsloser amerikanischer Massenware abhebt. Dabei ist das schauspielerische Niveau nach meiner Auffassung höher als bei den Nachfolgeserien, wozu sicherlich Patrick Stewart als Shakespeare erfahrener Darsteller einen nicht geringen Teil des Ganzen ausmacht. Aber auch die Kultur kommt bei Star Trek nicht zu kurz. Mit Sherlock Holmes, Sigmund Freud, Steven Hawking und Mark Twain seien nur einige wenige genannt. Systematisch werden Probleme unserer Zeit auf die Star Trek-Ebene transferiert und offengelegt. Es verschmelzen Toleranz, Intelligenz und Wissenschaft --- gibt es bessere Vorbilder? Und in welcher Serie kann man heute schon noch einen französischen Captain erleben der mit einem Superwesen (Q) über Skakespeare diskutiert?
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jede Saga hat einen Anfang, 17. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs) (DVD)
Zugegeben, die erste ist zugleich auch die schwächste Staffel der gesamten Serie: Die Charaktere bleiben teilweise noch recht eindimensional - einen Hintergrund aufzubauen, braucht eben Zeit. Einiges bleibt rätselhaft, so beispielsweise, was genau eigentlich die "Jungen für alles" Geordi und Worf auf dem Schiff tun - sie werden zu gegebener Zeit klarere Aufgaben und Positionen bekommen. Deanna wird uns ganz zu Anfang als verliebtes Naivchen und Heulsuse vorgestellt - sie wird sich schnell zu einer entspannteren und kompetenten Beraterin entwickeln. Lediglich das "Wesley-Problem" löst sich nicht so schnell: Nervensäge Wesley Crusher nimmt zu Beginn viel zu viel Raum ein und wir müssen lange warten, bis er endlich zur Sternenflotten-Akademie geht, um seine Ausbildungs-Offiziere zu quälen. Trozdem: Diese Staffel muss sein! Wir werden eingeführt in das 24. Jahrhundert, wo wir faszinierende Techniken kennenlernen (z.B. das Holodeck in "Mission Farpoint" und "Der große Abschied" sowie neue Rassen, die schon recht früh eine klare Charakteristik zeigen (z.B. die Ferengi in "Der Wächter" und "Die Schlacht von Maxia" oder die Klingonen in "Worfs Brüder"). Und natürlich lernen wir den neuen Captain kennen! Er ist ein gebildeter Mann, der Literatur, Kunst und Musik schätzt, dessen Sätze aus mehr als fünf Wörtern bestehen und der sich so wohltuend vom Weltraum-Macho Kirk (alle Kirk-Fans mögen mir verzeihen) abhebt. Er ist jemand, der dem Fremdartigen nicht ablehnend, sondern neugierig gegenübersteht. Er ist eine Führungspersönlichkeit, deren Handlungen von Humanität (darf man den Begriff eigentlich benutzen?), Moralität und Toleranz geprägt sind - eine schöne Utopie. Ein Glatzkopf, der nur deshalb eine Glatze trägt, weil ihm eben die Haare ausgegangen sind - auch das eine schöne Utopie. Die Begegnungen und Erlebnisse der ersten Staffel legen den Grundstein für die gesamte Serie; hier beginnen Handlungsstränge, hier werden Charaktere etabliert, hier eröffnen sich Möglichkeiten. Sie ist ein Fingerzeig für die kommenden sechs Jahre. Wie wir wissen, hat jede Saga einen Anfang - sollte man den nicht kennen?
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