Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Entschuldigung ist eine Form der Politik", 8. April 2006
"Akte X" hatte sich im zweiten Jahr vollkommen etabliert, die Zuschauer fieberten den neuen Episoden entgegen und es schien, als könnten Chris Carter und Co. nichts falsch machen. Die 3. Staffel setzte formal die unterschiedlichen Geschichten fort, etablierte immer neue paranormale Phänomene und baute die Partnerschaft der beiden Hauptfiguren weiter aus. Daneben bekamen die zahlreichen Nebenfiguren allmählich einen eigenen Hintergrund, insbesondere A.D. Skinner, der "Krebskandidat" und das Geheimsyndikat, die "Einsamen Schützen" und der mysteriöse Alex Krycek. Mittlerweile wußte der Zuschauer auch, welche Folgen ihn erwarteten: Da waren die "Monster der Woche", die "Mythologie"-Folgen um die immer komplexer werdende UFO-Verschwörung, die oft in Mehrteilern erzählt wurde, sowie die komischen X-Akten, die Satiren und Parodien. Alle drei Episodenarten wurden in der 3. Staffel auf die Spitze getrieben, was aus ihr unter den meisten Fans die Lieblingsstaffel werden ließ.Die Einzelepisoden beschäftigten sich wieder mit den unterschiedlichsten Themen. Die besten Folgen dieser Art waren "Blitzschlag" um einen Elektrizität kontrollierenden Teenager, "Fett" um einen "Fettvampir", "Der zweite Körper" um das Schicksal einer Frau, die durch telepathischen Kontakt mit einer Entführten in den Wahnsinn abzugleiten scheint, "Mein Wille sei dein Wille" (der Titel erklärt sich selbst) und "Der See", das sich mit einem "Nessie" ähnlichen Seeungeheuer auseinander setzt. Neben einigen anderen weniger erfolgreichen Folgen sticht besonders noch die Tour de Force "Groteske" hervor, in der Mulder sich in die Gedankenwelt eines Mörders hineinversetzen muß ("Millennium" läßt schon grüßen!); David Duchovny spielte nie besser als hier. Die "Anasazi-Trilogie" wird mit "Das Ritual" und "Verschwörung des Schweigens" abgeschlossen und rückt die Mythologie in eine weltweite Perspektive. Von dort aus führt die UFO-Verschwörung zu einer angeblichen Alien-Autopsie und einer die Menschen kontrollierenden außerirdischen Substanz, das schwarze Öl, in den Doppelfolgen "Die Autopsie" / "Der Zug" und "Der Feind". Nach einer weiteren genialen Paranoia-Episode ("Ferngesteuert", geschrieben vom Special-Effects-Leiter Mat Beck!) führt die Mythologie zu einem vergleichsweise unspektakulären Cliffhanger in "Der Tag steht schon fest". Das Autorenteam um den Kern Chris Carter und Frank Spotnitz, Howard Gordon, Vince Gilligan und John Shiban lieferte beinahe schon routiniert aber immer wieder überraschend die wöchentliche Dosis an Angst und Spannung, während Darin Morgan drei Folgen beisteuerte, die den Stil von "Der Zirkus" fortsetzten. Diese Komödien sind fast immer überragend, allein Carters Versuch "Energie" wirkt eher unangenehm. Die Morgan-Folgen "Der Hellseher" und "Krieg der Koprophagen" stellten eine Art Fusion von "Akte-X"-Paranoia und Morgans unnachahmlichem Sinn für schwarzen Humor dar. Aber "Andere Wahrheiten" stellte nun sogar das gesamte Konzept der Serie auf den Kopf: Morgan macht sich damit über alles lustig, was die "Akte-X"-Mythologie bisher ausgezeichnet hat, bietet aber auch einen erfrischend anderen Blickwinkel. Zugleich lieferte er mit Jose Chung eine unvergeßliche Figur. Nach "Andere Wahrheiten" verabschiedete Darin Morgan sich von "Akte X", nur um ein Jahr später in "Millennium" zwei weitere grandiose Komödien abzuliefern. Kurzum haben alle Beteiligte einen schwindelerregend hohen Standard erreicht. War die Serie zu Beginn oft billig produziert, so lieferte "Akte X" spätestens jetzt jede Woche einen neuen "Mini-Film", aufwendige Spezialeffekte, zahllose hervorragende Gastschauspieler und Geschichten, die von mal zu mal immer spannender wurden. Wenn auch einige wenige der 24 Folgen qualitativ nicht mit den besten mithalten können, so ist doch in der 3. Staffel immer gute Unterhaltung geboten. Und selbst die schlechteren "Akte-X"-Folgen sind immer noch besser als vieles andere im Fernsehbereich. Die DVD-Box liefert wie die ersten beiden Boxen wieder eine Dokumentation über die Produktion der Staffel, Interviews mit Chris Carter über 12 Folgen, Erläuterungen über die Spezialeffekte, 5 geschnittene Szenen, sowie Werbespots. Ein technisches Manko dieser Box findet sich auf der 4. DVD: Die Episoden auf dieser DVD starten automatisch im englischen Originalton anstatt wie sonst üblich auf deutsch und diese Sprachauswahl läßt sich während des Abspielens wie sonst üblich auch nicht ändern. Abgesehen davon kann auch die 3.-Staffel-Box uneingeschränkt empfohlen werden, ein Meilenstein des Fernsehens!
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Kult geht weiter !, 22. Januar 2004
Ich denke das es nicht einfach ist nach zwei überaus erfolgreichen Staffeln so ohne weiteres eine dritte Staffel hinzulegen die der Qualität der ersten Folgen in nichts nachsteht. Akte X Schöpfer Chris Carter gelingt dieses Kunststück auf beeindruckende Weise und er schafft eine geniale Überleitung in die folgende vierte Staffel. Die Serie der neunziger Jahre schafft es spielend die Spannung aufrecht zu erhalten und bietet dem Zuschauer sowohl altbewährtes wie auch neue Charaktere und einiges an Überraschungen. Die Regierungsverschwörung denen unsere beiden Agenten auf der Spur sind wird verstärkt weiter aber auch die Monster-Episoden kommen diesmal nicht zu kurz. Im Vergleich zu den vorangeganen Staffeln bietet nun diese dritte Staffel wesentlich mehr Schockelemente und bietet hier nicht immer leicht verdauliche Kost. Der dritten Staffel gelingt ein Drahtseilakt der nicht so einfach ist wie es sich anhört. Nach den zwei überaus erfolgreichen Staffeln will der Zuschauer sowohl das bisher gewohnte sehen und gleichfalls soll die Serie ja nicht auf dem selben Niveau stehen bleiben. Dies ist der dritten Staffel beeindruckend gelungen, den beides wird dem Zuschauer hier geboten. Gillian Anderson und David Duchovny blühen auf in Ihren Rollen und man fühlt als Zuschauer das es Ihnen zu diesem Zeitpunkt noch Spass machte Ausserirdische zu jagen und Regierungsverschwörungen auf die Spur zu kommen. Neben Scully und Mulder haben sich auch die Charaktere von Direktor Skinner, den Lone-Gun-Man, Alex Kryzek aber natürlich vor allem dem „Smoking Man" in der Serie etabliert. Highlights dieser Staffel sind für mich unter anderem die Folgen „Der Zug", „Fett", „Die Autopsie" und vor allem zwei absolute Highlights der ganzen Serie, nämlich die skurille und humorvolle Folge „Krieg der Korprophagen"(herrlich wenn Scully eifert) und die gruselige Episode „Der See". Die Aufmachung und Ausstattung der DVD Box sind wie gewohnt allererste Sahne und lassen keine Wünsche offen. Vor allem sei zu bemerken das die Serie auf DVD in ungeschnittener Version erscheint. Mit dieser dritten Staffel setzen die X-Files Ihren Siegeszug fort und Akte X hielt langsam aber sicher auch Einzug in den Buchmarkt, was die gewachsene Fangemeinde dankend annahm. Mit Postern, Videos, T-Shirts, Büchern gab es fast alles zum Kult das sich vermarkten ließ und die X-Files waren nicht mehr zu stoppen. Scullys und Mulders Suche nach der Wahrheit hatte Kultstatus erreicht.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Immer noch die beste Mystery Serie!!!, 25. August 2004
Zu der Zeit, als die dritte Staffel von Akte X ausgestrahlt wurde, war die Serie auf dem Höhepunkt des Erfolges. „Akte X" gehörte plötzlich zum Alltagsleben dazu, die Namen „Mulder" und „Scully" fielen immer öfter, Zitate wie „Trust No One" oder „Die Wahrheit ist irgendwo da draußen" wurden auf einmal in den Wortschatz mit aufgenommen.Die dritte Staffel hat es geschafft, die Handlungsbogen fortzuführen, die in Staffel zwei aufgebaut wurden, und noch dazu nahm diese Staffel die Gelegenheit wahr, die Sendung in Richtungen zu lenken, mit denen niemand gerechnet hätte. Staffel 3 besticht durch Qualität, Intelligenz, Witz und natürlich die Schauspieler. In dieser Staffel wird die X-Files Mythologie fortgesetzt. Manche Fragen werden beantwortet, viele weitere Fragen tauchen auf. Neue Fragen wie z.B. die Herkunft und Bedeutung des Chips, den Scully in ihrem Nacken entdeckt hat, oder was die Regierung mit Klon Experimenten zu tun hat und vieles mehr. Staffel 3 bietet einige geniale Kultepisoden wie „Paper Clip", „Pusher" oder „Grotesk". Spätestens in der dritten Staffel hatten es Mulder und Scully endgültig geschafft, sich einen Platz im Herzen der Zuschauer zu erobern, und sowohl David Duchovny als auch Gillian Anderson schienen zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden mit ihren Rollen. Und auch nach Ende dieser Staffel kann der Fan nicht aufhören, nach vielen weiteren X-Akten zu gieren. Akte X ist und bleibt DIE beste Mystery Serie aller Zeiten!
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