Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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191 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Lieblose Umsetzung einer Ausnahme-Serie, 5. April 2002
Um das Wichtigste vorweg zu nehmen: "Sex and the City" macht einfach Spaß! Eine herrlich unkomplizierte Symbiose aus delikatem Wortwitz, New York Lifestyle und dem Thema Nr. 1 sorgt für Unterhaltung auf überraschend hohem Niveau. Ein gutklassiger Soundtrack und die hochqualitative Photographie (aufgenommen wurde auf Film) unterstreichen die Besonderheit dieser Ausnahme-Produktion.Jenem derart hohem Niveau kann diese Paramount DVD leider ganz und gar nicht Paroli bieten. Das Bild ist "verrauscht" und Artefakt-lastig. Außerdem fällt in Schwenks ein recht unschönes "Nachziehen" auf. Lediglich die Dolby Surround Audiospuren können sich (für TV-Verhältnisse) hören lassen. Ein weiteres Ärgernis ist die völlig lieblose Präsentation. Starre Menüs, umständliche Episoden-Anwahl, fehlende Kapitel-Unterteilungen, keinerlei Bonus-Materialien (nicht einmal Text-Tafeln) und die völlig sinnfreie, aber Paramount typische Länder-Abfrage nach dem Einlegen geben dieser fast schon als Frechheit zu bezeichnenden DVD den Rest. Der wirklich schlechte Cover-Druck (die vier Damen als Pixelbrei) bestätigt dann nur noch den Gesamteindruck. Es ist immer wieder ärgerlich mit ansehen zu müssen, wenn wirklich gute Film- und Fernseh-Produktionen mit einer drittklassigen DVD-Umsetzung "gestraft" werden. "Sex and the City" gehört zweifelsohne zu den besten Serien der letzten Jahre und hätte eine sehr viel bessere Präsentation verdient... Wirklich sehr schade.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Großartige Serie - aber schlechte Umsetzung, 7. April 2002
Von Ein Kunde
Um es mal vorneweg zu sagen: Diese Serie ist großartig. Dafür hätte sie schon mal 5 Sterne verdient. Ich hab ich mich wirklich drauf gefreut die DVD endlich in den Händen zu halten, aber was ich dann sah... mich hätts vor Schreck fast umgehauen.Dieser Season-Pack ist, ehrlich gesagt, sein Geld nicht wert. 1. Die Menü-Auswahl ist nicht sehr berauschend. Keine Specials, keine Kapital-Auswahl. 2. Die Bildqualität in manchen Episoden ist wirklich schlecht. Es tun einen wirklich die Augen weh. Ganz ehrlich: Ich hoffe das sich Paramount bei der Herstellung der zweiten Season etwas anstrengt. Denn so etwas ist lebloses Stückwerk. Daher nur 3 Sterne.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
grandiose Unterhaltung, trotz schwacher DVD, 5. August 2004
Nach den Jahren, in denen nun bereits sechs Staffeln SATC laufen, ist es an der Zeit, kurz zurückzublicken und sich die erste Staffel noch einmal zu vergegenwärtigen. Und man stellt (überrascht?) fest, dass die erste Staffel vielleicht doch die Beste von allen ist, auch nach so langer Zeit und so vielen Wegen, die wir mit den vier Damen mitgegangen sind. Man muss ebenfalls sagen, dass SATC das amerikanische (und europäische) Fernsehen entscheidend geprägt hat, weswegen es mir unbegreiflich ist, warum die Serie hier von einigen als belanglos abgetan wird. Wir haben Carries (bzw. Sarah Jessica Parkers) intelligenten Voice-Over (den sie in der 1. Staffel teilweise noch direkt in die Kamera gesprochen hat, was im Laufe der Jahre reduziert wurde, um den Handlungsfluss nicht zu stören), der ganze Erzählstränge kombiniert, rafft, Zeiten (manchmal ganze Wochen in einem Satz) überspringt, Figuren einführt und wieder aus der Serie entlässt, gleichzeitig zu dem Geschehen eine ironische Distanz wahrt und doppeldeutige Analysen vollzieht. Die Art, wie hier mit der Erzählperspektive gespielt wird und der Voice-Over als allumfassendes Bindeglied dient, ist bis dato nicht dagewesen im TV. Und wenn sich heute unzählige Serien-Darsteller direkt an den Zuschauer wenden, dann geht das immer auf den Einfluss von SATC zurück. Ebenfalls neuartig - die Darsteller essen tatsächlich! Auch das war ein absolutes No-No im US-TV (man achte bei älteren Serien mal darauf, was passiert, wenn sich die Darsteller Essen in den Mund stecken - und Cut!). Das mag jetzt nicht sonderlich erregend erscheinen, aber die Fernsehwelt (nicht nur in Amerika) hat tatsächlich aufgeschrien, als die vier Damen regelmäßig mit vollem Mund ihre Probleme diskutierten. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die den größten Wirbel verursachen. Zum Thema Offenheit und Sex muss man feststellen, dass die Serie niemals im normalen TV möglich gewesen wäre. Da HBO ein Pay-TV-Sender ist, der relativ unabhängig von den Quoten arbeitet (und deswegen immer hervorragende hat - Hallo, aufwachen, deutsches Fernsehen!), kann hier vergleichsweise frei über die verschiedensten Sexpraktiken, Toys, Hilfsmittel und alles andere geredet werden. Man sollte der Serie nicht vorwerfen, immer noch eine gewisse Art von Anständigkeit zu bewahren und das auf die US-Prüderie schieben. Bei uns wäre in einer Fernsehserie ein Gespräch über z.B. Analverkehr auch im Privatfernsehen nicht denkbar, so offen und unverklemmt sich unser Schmuddel-TV auch gibt. Die erste Staffel besticht außerdem dadurch, dass sie High Comedy der reinsten Sorte ist. Wurden später die Geschichten auch mal ernst oder soapig, ist hier (fast) alles schnell, bunt, spaßig, umwerfend komisch. Was wurde in den Jahren geändert? In der ersten Staffel waren die Folgen noch konsequent themenbezogen. Alle Handlungen ordneten sich diesem Thema unter und beleuchteten es von verschiedenen Seiten. Das hat in den Jahren immer stärker nachgelassen, weil wahrscheinlich einfach die Themen ausgingen und SATC sich mehr darauf verlegt hat, die Charaktere und ihre Beziehungen ernster zu nehmen und weiter zu erzählen. Gestrichen wurden auch die "Passanten", die in einer fiktiven Interview-Situation dem Zuschauer kurz ihre Sicht der Dinge darstellen. Diese Schnipsel sind ein Highlight dieser ersten Staffel, kommen in der zweiten noch ein wenig vor, später dann gar nicht mehr. Ich persönlich bedaure das sehr, für mich waren das mit die originellsten Einfälle der Serie. Was sich jedenfalls nicht geändert hat, ist das, was die Serie neben all den schönen Einfällen, absurden Situationen und Gedanken zum Thema Sex und Partnerschaft am Leben gehalten hat: die Qualität der Darsteller. Parker, Cattrall, Nixon und Davis spielen ihre Rollen so unglaublich überzeugend und wahrhaftig, dass man keinen Unterschied mehr zwischen ihnen und ihren Charakteren macht. Gerade in ihrer Unterschiedlichkeit sind sie so differenziert und klar gezeichnet, dass sie niemals langweilig werden. FAZIT: Wer die Staffel zu Hause hat, sollte sie sich dringend noch einmal ansehen - um festzustellen, um wieviel die Damen gealtert sind, wie sich die Mode verändert hat, wer Mr. Big ist und wie seine erste Begegnung mit Carrie verlief und auf welch hohem Niveau sich die Serie durch die Jahre gehalten hat. Alle, die die erste Staffel noch nicht besitzen, sollten sie sich schnell zulegen, denn hier wurde TV-Geschichte geschrieben, ob man will oder nicht! Dass die DVD nicht gerade umwerfend aufgemacht, ausgestattet ist und die Bildqualität wahrlich kein Grund zur Euphorie, wurde hier schon mehrfach korrekt festgestellt, ich ziehe trotzdem keinen Punkt ab, weil SATC jeden Stern verdient hat, selbst wenn Paramount das nicht zu würdigen weiß.
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