Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Einleitung ins 21. Jahrhundert, 1. Dezember 2001
Hancock, der mit Alben wie „Maiden Voyage", „Head Hunters" oder „Future Shock" seit gut 40 Jahren immer neue Maßstäbe setzt, beweist mit „Future II Future" mal wieder, dass er der Zeit immer ein Stück voraus ist. Das ist in diesem Fall wohl auch seinem Produzenten Bill Laswell zu verdanken. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass es sich hier um einen Nachfolger von „Future Shock" (Hancock und Lawells erstes Projekt) handelt. Aber weit gefehlt, „Future II Future" ist mehr.Das Album bietet völlig neue Perspektiven. Es ist eine zukunftsweisende Mischung aus den verschiedensten Musikrichtungen, wie Jazz, Beat, Ethnic, Hip-Hop oder Trance, mit einem sehr starken, völlig neuen und eigenen Charakter. Sehr interessant ist auch die Zusammenstellung der Musiker. Auf der einen Seite, junge vielversprechende Künstler, auf der anderen alte Hasen, wie Wayne Shorter oder Jack DeJohnette. Sogar Tony Williams ist auf einem Stück mit gleichnamigem Titel zu hören. Im Intro angekündigt als "The Visionary", hat man nach dem Einsatz des Schlagzeuges das Gefühl, als wäre er aus dem Jenseits zurückgekehrt. Es handelt sich hierbei um bisher unveröffentlichtes Material von Tony Williams mit Overdubs von Hancock, Shorter, Laswell und Dana Bryant (spoken words). Doch das Stück klingt, als wären alle Musiker eine Einheit, als ob Tony Williams damals schon geahnt hätte, dass sein Schlagzeug nur in dieser Fusion veröffentlicht werden kann. Ebenfalls ist ein anderer großer Musiker, der leider auch nicht mehr unter den Lebenden weilt, unverkennbar auf dieser CD zu hören. Wenn auch sein Trompetensound physikalisch nicht hörbar ist, so aber auf jeden Fall sein spiritueller Einfluss. Ich spreche von keinem geringeren als Miles Davis, der an diesem Album mit Sicherheit seine Freude hätte. Es gibt sie also doch noch, die Jazz-Produktionen, die nicht ausschließlich auf altes Zeug zurückgreifen, sondern nur die Wurzeln nehmen und diese neu und revolutionär verarbeiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
nicht wirklich innovativ, aber schön., 20. November 2001
sehr schöne platte, die aber auch unter dem einfluss bill laswells als produzenten und songwriters steht. sehr elektronisch, nicht so verspielt wie die funkigeren 70'er-jahre-alben. für mainstream-fans daher eher nicht geeignet. für freunde jazziger elektronischer musik dafür umso mehr. übrigens die erste platte von herbie mit überraschenden vokal-parts von gigi hancock, chaka khan u.a. .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Einleitung ins 21. Jahrhundert, 18. November 2001
Hancock, der mit Alben wie „Maiden Voyage", „Head Hunters" oder „Future Shock" seit gut 40 Jahren immer neue Maßstäbe setzt, beweist mit „Future II Future" mal wieder, dass er der Zeit immer ein Stück voraus ist. Das ist in diesem Fall wohl auch seinem Produzenten Bill Laswell zu verdanken. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass es sich hier um einen Nachfolger von „Future Shock" (Hancock und Lawells erstes Projekt) handelt. Aber weit gefehlt, „Future II Future" ist mehr.Das Album bietet völlig neue Perspektiven. Es ist eine zukunftsweisende Mischung aus den verschiedensten Musikrichtungen, wie Jazz, Beat, Ethnic, Hip-Hop oder Trance, mit einem sehr starken, neuen und eigenen Charakter. Sehr interessant ist auch die Zusammenstellung der Musiker. Auf der einen Seite, junge vielversprechende Künstler, auf der anderen alte Hasen, wie Wayne Shorter oder Jack DeJohnette. Sogar Tony Williams ist auf einem Stück mit gleichnamigem Titel zu hören. Im Intro angekündigt als "The Visionary", hat man nach dem Einsatz des Schlagzeuges das Gefühl, als wäre er aus dem Jenseits zurückgekehrt. Es handelt sich hierbei um bisher unveröffentlichtes Material von Tony Williams mit Overdubs von Hancock, Shorter, Laswell und Dana Bryant (spoken words). Doch das Stück klingt, als wären alle Musiker eine Einheit, als ob Tony Williams damals schon geahnt hätte, dass sein Schlagzeug nur in dieser Fusion veröffentlicht werden kann. Ebenfalls ist ein anderer großer Musiker, der leider auch nicht mehr unter den Lebenden weilt, unverkennbar auf dieser CD zu hören. Wenn auch sein Trompetensound physikalisch nicht hörbar ist, so aber auf jeden Fall sein spiritueller Einfluss. Ich spreche von keinem geringeren als Miles Davis, der an diesem Album mit Sicherheit seine Freude hätte. Es gibt sie also doch noch, die Jazz-Produktionen, die nicht ausschließlich auf altes Zeug zurückgreifen, sondern nur die Wurzeln nehmen und diese neu und revolutionär verarbeiten.
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