Aus der Amazon.de-Redaktion
Die bekanntesten Soundtracks des Komponisten Philip Glass haben den Härtetest der Zeit bestens überstanden. Heutzutage assoziieren wir den Film
Koyaanisqatsi ebenso sehr mit der breit angelegten Klanglandschaft von Philip Glass wie mit den faszinierenden Bildern des Regisseurs Godfrey Reggio.
Philip on Film stellt drei komplette Filmmusik-Werke von Glass zusammen:
Koyaanisqatsi,
Powaqqatsi und
Dracula. Hinzu kommen Auszüge aus
La Belle et la Bête,
Anima Mundi,
Kundun,
Mishima,
The Secret Agent,
The Thin Blue und einige Kurzfilme.
Die Markenzeichen von Glass sind alle hier zu finden: die nach Maschinen klingenden Arpeggios, dieser so vertraute und dennoch so seltsame elektronische Keyboard-Sound, der Einfluss von Gesangstechniken, die nicht der westlichen Tradition entstammen. Glass hat seinen unverwechselbaren Stil des episch klingenden Minimalismus entwickelt, aber dieser klingt nie abgedroschen. Einige unveröffentlichte Tracks von Philip on Film werden hartgesottenen Glass-Fans Freude machen, unter anderem "Facades" aus Godfrey Reggios Evidence und jeweils ein Track aus Atom Egoyans Diaspora und Peter Greenaways The Man in the Bath. --Jason Verlinde
Jazz thing (02/02)
Mit dieser 5-CD-Box würdigt sein Label die vielfältige Score-Arbeit des Minimalisten. Natürlich sind dessen Klassiker "Koyaanisqatsi" und "Powaqqatsi" vertreten, aber auch der komplette "Dracula", Auszüge aus der Oper "La Belle Et La Bte", den Soundtracks "Anima Mundi", "Kundun", "Mishima" und dem Peter-Greenaway-Film "The Man In The Bath" sowie neue Kompositionen für bisher unveräffentlichte Filme von Godfrey Reggio und Atom Egoyan. Seit der Studienzeit an der Juilliard School bezieht sich Glass im eigenen Werk oft auf die Verwandtschaft von Tanz, Theater, Oper und Film. Der Anspruch, in seinem filmkompositorischen Schaffen nicht nur atmosphärisch zu schreiben, vielmehr auch dem minimalistischen Prinzip gemächlicher Klangentwicklung zu entsprechen, prägt die Arbeit von Philip Glass.
© Jazz thing - Olaf Maikopf