oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
34 Angebote ab EUR 4,49

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
   
Die Klavierspielerin
 
Größeres Bild
 

Die Klavierspielerin

DVD ~ Isabelle Huppert|Benoit Magimel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 Bestellwert. Alle Bücher und Blu-rays versandkostenfrei. Details
  Sonderangebote erhältlich
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Lieferung bis Freitag, 19. März: Wählen Sie an der Kasse Overnight-Express. Siehe Details.
29 neu ab EUR 5,69 4 gebraucht ab EUR 4,49 1 Sammlerstück(e) ab EUR 22,99
LOVEFiLM DVD-Verleih
Leihen Sie DVDs bei LOVEFiLM.de
Empfohlen von Amazon.de. 14 Tage kostenlos testen. Mehr dazu

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Die Klavierspielerin + Adams Äpfel + Dänische Delikatessen
Preis für alle drei: EUR 21,91

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Die Klavierspielerin DVD ~ Isabelle Huppert|Benoit Magimel

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Adams Äpfel DVD ~ Ulrich Thomsen

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Dänische Delikatessen DVD ~ Nikolaj Lie Kaas

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Die Klavierspielerin
72% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Die Klavierspielerin 4.0 von 5 Sternen (31)
EUR 7,97
Adams Äpfel
11% kaufen
Adams Äpfel 4.5 von 5 Sternen (95)
EUR 5,97
Daniel Craig Edition (3 Disc Set)
10% kaufen
Daniel Craig Edition (3 Disc Set) 4.5 von 5 Sternen (2)
EUR 5,97
Dänische Delikatessen
8% kaufen
Dänische Delikatessen 3.8 von 5 Sternen (37)
EUR 7,97

Produktinformation

  • Darsteller: Isabelle Huppert|Benoit Magimel
  • Regisseur(e): Michael Haneke
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 27. Juni 2005
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 130 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005NFL5
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 766 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

    Beliebt in diesen Kategorien:

    Nr. 2 in  DVD & Blu-ray > Drama > Erotikdrama
    Nr. 4 in  DVD & Blu-ray > Musik-DVDs > Musikfilm > Drama
    Nr. 8 in  DVD & Blu-ray > Drama > Musicals & Musikfilme

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit "Die Klavierspielerin", einer bitterbösen und auf verstörende Weise komischen Geschichte einer destruktiven Mutter-Tochter-Beziehung, hat Elfriede Jelinek ihren Ruf als grandiose Sprachvirtuosin gefestigt, aber eben auch einen der umstrittensten Romane der 80er-Jahre geschrieben. Die zwiespältigen Reaktionen von damals werden sich nun anlässlich von Michael Hanekes Verfilmung wiederholen. Doch der Skandal, den man angesichts dieses Stoffes vielleicht von Haneke, dem Provokateur, der manchmal auch zum Brandstifter wird, erwartet hätte, bleibt aus. Der österreichische Regisseur, der mit Filmen wie Bennys Video und Funny Games ein ums andere Mal zu weit gegangen ist, übt sich hier in einer sehr angenehmen Zurückhaltung.

Erika Kohut (Isabelle Huppert) ist Ende 30 und lebt noch mit ihrer Mutter (Annie Girardot) zusammen, von der sie tagein, tagaus tyrannisiert wird. Die Professorin am Wiener Konservatorium hat kein eigenes Leben, über jeden Schritt muss sie Rechenschaft abgeben. Sie hasst ihre Mutter und liebt sie zugleich über alles. Dieses fragile, an sich schon gefährliche Gleichgewicht der Gefühle gerät völlig durcheinander, als Walter Klemmer (Benoit Magimel), einer von Erikas Schülern, die Klavierspielerin unbedingt verführen will.

Michael Haneke erforscht die sadomasochistische Beziehung zwischen Erika und ihrer Mutter genauso wie das von Unverständnis und Intoleranz geprägte Verhältnis zwischen Erika und Walter, aber er erklärt nichts. Die Figuren bleiben ein Rätsel, dem man sich nur über ihre Darsteller nähern kann. Isabelle Huppert und Benoit Magimel wurden beim Filmfestival in Cannes mit den Schauspielerpreisen ausgezeichnet, eine Ehrung, die mehr als nur gerechtfertigt erscheint. Alleine schon Isabelle Hupperts Mut, diese zutiefst verletzte Figur zu spielen, die sich selbst immer weiter verletzt, ist bewundernswert. Sie öffnet sich hier in einem Maße, das einen beinahe erschauern lässt. So tief kann man nur selten im Kino in die Seele eines Menschen, besonders einer Frau, blicken. Was man dabei sieht, ist natürlich schockierend, aber es geht Haneke dabei nicht um den Effekt. Das Außergewöhnliche, das Unverständliche, auch das Obszöne werden kenntlich als ein Teil der menschlichen Natur. Die Klavierspielerin fordert von uns, den Zuschauern, die Offenheit und Toleranz, die seine Figuren eben nicht aufbringen können. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Erika Kohut Isabell Huppert gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter Annie Girardot zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten Benot Magimel sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Es wird ein Kampf...

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Michael Haneke Box

Michael Haneke Box

DVD ~ Michael Haneke
4.0 von 5 Sternen (1)  EUR 16,99
Königs Erläuterungen und Materialien, Bd.471, Die Klavierspielerin

Königs Erläuterungen und Materialien, Bd.471, Die Klavierspielerin

von Elfriede Jelinek
5.0 von 5 Sternen (1)  EUR 6,90
Daniel Craig Edition (3 Disc Set)

Daniel Craig Edition (3 Disc Set)

DVD ~ Daniel Craig
4.5 von 5 Sternen (2)  EUR 5,97
Michael Haneke Trilogie

Michael Haneke Trilogie

DVD ~ Michael Haneke
2.8 von 5 Sternen (4)  EUR 25,99
Oberst Redl

Oberst Redl

DVD ~ Klaus Maria Brandauer
4.8 von 5 Sternen (4)  EUR 7,97
Weitere Artikel entdecken

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

31 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (31 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Übertragung eines Resümees von Dr. Russell Fanelli (USA):, 14. Juli 2005
Von FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
"Die Klavierspielerin" zeigt uns einige Tage im Leben einer seelisch gestörten Frau, die sowohl Opfer als Täter ist. Isabelle Huppert spielt brillant die Rolle der Erika Kohut, einer Klavierlehrerin mittleren Alters an einem Musik-Kolleg in Wien. Annie Giradot ist nicht weniger effektiv in der Darstellung ihrer dominierenden und wachsamen Mutter. Die zwei Frauen misshandeln einander sowohl physisch als auch verbal. Diese Beziehung stagniert schon lange und gerät in ihre Krise mit dem Fortschreiten des Films. Erika ist nicht in der Lage, die unsichtbaren Bindungen zu zerreißen, welche sie an ihre Mutter fesseln. Stattdessen versucht sie wie ein Kind, das nie erwachsen geworden ist, ihrer Mutter weiterhin zu gefallen zu sein, ist aber zunehmend innerlich getrieben, heimlich sexuelle Phantasien auszuleben. Die Mutter zeigt sich nicht in der Lage, die tief sitzenden Verdrängungsprozesse, von denen ihre Tochter aufgefressen wird, wahrzunehmen. Was sie einzig sieht, ist eine von Wut zerfressene, hasserfüllte Person, von der sie häufig angelogen und betrogen wird. Erikas sexuelle Frustrationen nehmen die Form eines physischen und psychologischen Selbsthasses an. Sie besucht Porno-Shops um sich selbst zu erniedrigen und sie nimmt Verstümmelungen an ihrem Körper vor, um sich abzulenken von der intensiv erlebten seelischen Qual, unter der sie beständig leidet. An ihrer Schule schlägt ihre innere chronische Wut nach außen um in Beschimpfung derjenigen Schüler, die nicht in der Lage sind, das von ihr geforderte künstlerische Niveau zu erreichen. Was aussieht wie die angeberisch aufgeblasene Wichtigkeit ihrer eigenen künstlerischen Fähigkeiten maskiert ihre wirkliche Frustration über ihre pianistische Zweitrangigkeit. Sie ist nicht gut genug, um unter ihresgleichen als Künstlerin anerkannt zu werden. Ihr Hass auf sich selbst und ihr Scheitern als Künstlerin treiben sie dazu an, sich an Schülern und Kollegen gleichermaßen abzureagieren. In diesen siedenden Kochkessel einer Verzweiflung gerät ein junger Student, Walter Klemmer, wundervoll gespielt von Benoit Maginel, der sich mit ihr in Schubert vertiefen will. Zuerst lehnt sie ihn ab, aber auf Druck der Anstaltsleitung muss sie akzeptieren, die Arbeit mit ihm aufzunehmen. Die sexuelle Spannung zwischen Lehrer und Schüler ist sofort offensichtlich und steuert direkt auf eine Kollision zu, vergleichbar einem üblen Autounfall. Am Ende sehen wir Erika und ihren Studenten reduziert auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, auf den menschliche Lebewesen herabrutschen können. Zunächst hat Erika noch Erfolg damit, sich über ihren Studenten zu erheben, aber die Dinge stellen sich auf den Kopf, als sie von ihm abhängig wird. Beide, Lehrer und Schüler, spielen ein Spiel, aus dem jeder Beteiligte nur als Verlierer herauskommen kann. Die im Höhepunkt sich verdichtende Schlussphase und ihre anschließende endgültige Auflösung lassen Erika als tief verwundete, gebrochene Frau zurück. Regisseur Michael Haneke lockt aus allen Darstellern perfekt aufeinander abgestimmte Spitzenleistung hervor, besonders bei Huppert, die großartig in der Titelrolle ist. Haneke hat seinen Film nur für Erwachsene gemacht. Er ist dunkel und verstörend vom Anfang bis zum Ende mit Momenten intensiven Leidens und Verletzens, die wie kaum sonst etwas auf einem Bildschirm real wirken. Huppert als Klavierlehrerin erlebt keinerlei erlösende Phasen in jenem kurzen Zeitraum, der von dem Film abgedeckt wird. Zuschauer, die nach einem angenehmen Zeitvertreib suchen, sind gut beraten, sich etwas anderes auszusuchen; Haneke drückt sich wahrlich nicht davor, die dunkle Seite des Lebens zu porträtieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schauspielerische Glanzleistung!, 8. November 2002
Von Ein Kunde
Hut ab vor der filmischen Umsetzung des Romans von Elfriede Jelinek, und vor allem vor der schauspielerischen Glanz- und Höchstleistung und dem Mut von Isabelle Huppert! Es gelingt ihr, indem sie sich selbst bis fast zur Selbstaufgabe entblößt und preisgibt, den tiefsten Abgründen und der Zerrissenheit einer Menschenseele Ausdruck zu verleihen. Respekt! Welche Kraft muß sie diese Rolle gekostet haben?, welch eine Herausforderung muß diese dargestellt haben?
Daß ein solcher Stoff polarisieren muß, ist nicht verwunderlich, er stellt eine Provokation, eine Herausforderung und ein Wagnis dar, aber weshalb der Vertreiber des Films plakativ und in Großbuchstaben mit "OBSZÖN, SKANDALÖS, PERVERS!" auf dem Cover hausieren geht, will mir nicht in den Kopf. Soll hiermit eine bestimmte Käuferklientel geködert werden? Dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt; Spießbürger, die nicht zu ihren eigenen Schwächen und Seelenabgründen stehen können, diese vielleicht nicht einmal kennen, werden sowohl Buch als auch Film verreißen; es ist dies kein Stoff für die breite Masse, die nichts erwartet als billig unterhalten zu sein.
Buch und Film ergänzen sich auf spannende, intensive Weise, wobei es nicht einmal so sehr um Bilder geht, sondern um Töne. Wo das Buch mediumsbedingt stumm bleiben muß, hört man im Film all die klassischen Musikstücke, die eine doch so große Rolle spielen und eine ungeahnte Authentizität erzeugen.
In seiner Ausführlichkeit jedoch ist das Buch der filmischen Umsetzung überlegen; im Buch wird die wahre Intention von Klemmer (man beachte den Namen - nomen est omen) sehr deutlich gemacht, im Film hingegen könnte man glauben, er fühlte wirklich hehre Liebe für seine Klavierlehrerin. In der Tat ist es so, daß ich das Buch auf andere Weise interpretiere, als dies im Film getan wird, doch dies tut einem wahren Kunstwerk natürlich keinen Abbruch, und richtige Kunst hat immer kontrovers zu sein. Wer die Konfrontation mit den schwarzen Flecken auf der Landkarte der eigenen Seele nicht scheut, wer Drama und Dramatik sucht und bereit ist, sich auf eine Erfahrung einzulassen, die Denkmuster verändern kann, sollte sich diesen Film anschauen; der Kaufpreis ist günstig bemessen. Allerdings halte ich die FSK-Einstufung von 16 Jahren für verfehlt; es scheint mir doch eher ein Film für ein deutlich älteres, gereifteres Publikum zu sein...
Fünf Sterne als von mir für den kolossalen Mut, den Isabelle Huppert hier auf DVD als "Die Klavierspielerin" beweist!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Über das Ausüben von Macht und Kontrolle...., 10. November 2008
Von Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Die Enddreissigerin Erika Kohut ist Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium. Noch immer lebt sie mit ihrer Mutter zusammen in einer Wohnung, teilt sogar das Ehebett. Dabei ist sie einer ständigen Kontrolle, grossem Misstrauen ausgesetzt. Einerseits ist Erika eine unnahbare, aber selbstbewusst auftretende Zynikerin, die vor allem bei ihren Klavierschülern eine extreme Macht ausübt. Sie legt Schwächen im Spiel schonungslos und kränkend bloss.
Ihre Sexualität findet lustbringend ganz im Geheimen statt, Erika sucht Peepshows und Erotikshops auf. Schaut im Autokino nach Paaren Ausschau, die es miteinander treiben....die Lust ist geprägt von voyeuristischen, autoaggressiven und masochistischen Anteilen. Die Handlungen bleiben seltsam theoretisch.
Mit dem Auftauchen des jungen Walter Klemmer ist die einsame Erika überraschend mit dem Thema Nähe konfrontiert, reagiert zunächst abweisend. Obwohl gleich von Anfang an Feuer in der Luft liegt. Dann kommt es doch zum sexuellen Erlebnis - ein Fallenlassen ist Erika aber nicht möglich. Sie versucht den Ablauf zu steuern, um Kontrolle auszuüben und diese Kontrolle auch nie zu verlieren.
Der junge Mann liebt und muss in einem zweiten Anlauf dann auch noch verkraften, dass die geheimen Wünsche Erikas darin liegen, dass sie körperliche Gewalt spüren möchte....und eh wir uns versehen sind wir in der Hölle angelangt.
Ein verstörender Stoff, den Michael Haneke nach der Romanvorlage von Elfriede Jelinek hier verfilmt hat. Fast schon emotionslos, zumindest aber sehr kühl und pragmatisch, lässt er uns an einem neurotischen Treiben der tragischen Heldin teilhaben, ein Blick auf den Seziertisch.
Dieser Film polarisiert auch sicherlich ganz stark in den Einschätzungen, mancher wird darin ein Meisterwerk sehen, ein anderer wird das Szenario sicherlich auch ekelhaft empfinden.
Diese Wahrnehmung mag das Spiegelbild des Gezeigten sein, der krasse Schlagabtausch, der hier gezeigt wird, lässt aber zu kener zeit kalt. Auf dem DVD Cover steht "obszön, skandalös, pervers" was sicherlich so auch hinkommt. Es ist aber auch eine provokative Auseinandersetzung über die Unfähigkeit vom Ausleben von identischen Gefühlen zur gleichen Zeit - von Machtgebaren und Machtlosigkeit in einer Beziehung.
Die schauspielerischen Leistungen von Isabelle Huppert, Benoit Magimel und Annie Girardot sind sehr beeindruckend, echt und glaubwürdig. Der Film wurde mehrfach mit Filmpreisen bedacht.
Ich fand den Film sehr spannend und interessant. Für Leute, die gerne auch noch am nächsten Tag über den Inhalt nachdenken wollen...



Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen Elfriede Jellinek
Bei diesem Film wird das Leben der Schriftstellerin Elfriede Jellinek gezeigt. In diesen Roman der verfilmt wurde zeigt Elfriede Jellinek ihr eigenes Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Michael Stein veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen tolle schauspielerische Leistung!
...sehr anstrengender Film wegend der harten Geschichte - gut umgesetzt und tolle Schauspieler in den Hauptrollen! sehenswert aber etwas für starke Nerven...
Vor 3 Monaten von powART veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ungewöhnliche Story
Die Geschichte der Klavierlehrerin, die aus der Wohngemeinschaft mit ihrer Mutter nicht ausbrechen kann und aus was-weiß-ich-für-Gründen sich auf eine Art Affäre mit einem... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andreas Frommeyer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Reduziertes Verlangen
Frauenfiguren wie Erika Kohut sind kaum eine Neuigkeit: jedenfalls grundsätzlich nicht. Vom durchaus sexistischen Stereotyp gibt es in weit abgeschwächter Form auch Beispiele die... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jürgen Mayer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen tiefe Einblicke in kranke Seelen
Erika ist eine anerkannte Professorin für Klavier am Wiener Konservatorium. Im krassen Gegensatz dazu, wohnt sie noch mit ihrer überkontrollierenden Mutter in einer kleinen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Joroka veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen GEKRÜMMTES LEID - Hanekes Portrait einer qualvollen Liebe
Erika unterrichtet Klavier am Wiener Konservatorium. Privat lebt sie noch bei ihrer Mutter, die sie streng bevormundet und mit ihr in einem Bett schlafen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Stephan Ehrig veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Eurovideo...
da ahne ich schlimmes.
Aber diesmal wurde nicht ganz so lieblos eine DVD rausgeworfen.

Es gibt ein Menue, sogar animiert, dazu noch recht huebsch gestaltet und... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Heinz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ... gestohlene Stunden in der Kälte einer fatalen Abhängigkeit
»Die Klavierlehrerin Erika Kohut stürzt wie ein Wirbelsturm in die Wohnung, die sie mit ihrer Mutter teilt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Don Alegre veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ein zwiespältiger Film- aber sehenswert

"Die Klavierspielerin" ist auf jeden Fall ein Film, der einen als Zuschauer sehr mitnimmt und sich nicht in ein bestimmtes Genre einordnen läßt- vielleicht ist das aber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von Faunin

1.0 von 5 Sternen ...ekelhaft....
Eigentlich benutze ich das Wort "ekelhaft" überhaupt nie - bei diesem Film fiel es mir sofort ein.

Der Film, bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2007 von Top-or-Flop

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de

Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.