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Star Wars - Phantom Menace [UK Import]
 
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Star Wars - Phantom Menace [UK Import]

DVD ~ Liam Neeson
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (361 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Jake Lloyd, Pernilla August
  • Regisseur(e): George Lucas
  • Format: Anamorph, PAL, Widescreen, Import
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • BBFC: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 15. Oktober 2001
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 131 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (361 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005MFPJ
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 82.104 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)
  • Dies ist die 1. Folge aus der Serie Star Wars.

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

16 Jahre hat es gedauert, bis George Lucas 1999 mit der Dunklen Bedrohung den ersten neuen Star-Wars-Film seit Die Rückkehr der Jedi-Ritter in die Kinos brachte. Kaum ein Film ist von den Fans weltweit derart sehnsüchtig erwartet und von den Medien mit so enormen Presserummel begleitet worden. Die Erwartungen, die von allen Seiten an das Prequel der erfolgreichsten Film-Saga aller Zeiten gestellt wurden, waren dementsprechend hoch. Über 2.000 aufwendig am Computer erstellte Spezialeffekte (zum Vergleich: Independence Day brachte es auf ca. 600 Effektszenen) ließen böse Zungen von Star Wars: The Animated Movie sprechen. Doch Lucas schaffte es erneut, auch in Star Wars: Episode 1, nie zuvor gesehene Bilder auf die Leinwand zu bringen und -- allen Unkenrufen zum Trotz -- die fantastischen visuellen Welten in eine spannende Geschichte einzubinden.

Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) befinden sich auf einer diplomatischen Mission zum Planeten Naboo, der von der Handelsföderation belagert wird. Sie werden Zeuge der Invasion des Planeten und retten Königin Amidala und ihr Gefolge aus der Gefangenschaft. Auf ihrem Weg nach Coruscant, wo sie dem Senat der Republik die Ereignisse vortragen wollen, stranden sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dort erhalten sie unerwartet Hilfe von dem Jungen Anakin Skywalker, der über Jedi-Kräfte zu verfügen scheint. Doch das Böse in Gestalt des unheimlichen Sith-Lords Darth Maul ist ihnen bereits auf der Spur...

Auf den ersten Blick nicht so dunkel wie Das Imperium schlägt zurück -- für viele immer noch der beste Film der Saga -- ist die Geschichte für einen Star-Wars-Film beinahe ungewohnt verschachtelt angelegt. An der Oberfläche scheint es um nicht viel mehr als Handelsstreitigkeiten zu gehen. Doch der Eindruck täuscht: Im ersten Teil der neuen Trilogie werden die Grundsteine für den Untergang der Republik sowie bitteren Verrat gelegt -- und nicht zuletzt werfen dunkle Gestalten ihren mächtigen Schatten voraus. Figuren wie der computeranimierte Jar Jar Binks sind sicherlich Geschmackssache, haben allerdings als Comic Relief auch in der alten Trilogie ihren festen Platz. Und für Fans der Saga ist es einfach ein Genuss, nach den ganzen versteckten Anspielungen und Zitaten zu suchen. Wem das Geschehen auf der Leinwand viel zu schnell vorbeigerauscht ist, kann nun auf Video in aller Ruhe nach den Wookies und den E.T.s suchen (kleiner Tipp: den Szenen im Senat besondere Aufmerksamkeit schenken), sich davon überzeugen, ob es tatsächlich Indiana Jones ist, der als Zuschauer beim Pod Race die Treppenstufen erklimmt oder die obligatorischen Anspielungen auf Lucas' Debütfilm THX 1138 ausfindig machen. Und nicht vergessen: Ein Film ist erst mit dem Abspann zu Ende... --Birgit Schwenger



Amazon.de DVD-Bewertung

Das Warten hat sich gelohnt! George Lucas hat sich von den Fans nicht drängeln lassen und ein wahres DVD-Meisterwerk vorgelegt. Man mag von Episode 1 halten, was man will: Die DVD bietet ohne Zweifel den besten Sound, den es je auf einem Silberling zu hören gab! Wer die entsprechende Heimkinoanlage hat, kann das Kinoerlebnis vielleicht sogar noch überbieten -- schließlich ist die Vorführqualität in vielen Kinos nicht unbedingt optimal.

Disc eins enthält den Film, den man sich wahlweise mit Audiokommentar ansehen kann. George Lucas, Produzent Rick McCallum, Ben Burtt und ILM-Veteranen Dennis Muren, John Knoll, Rob Coleman und Scott Squires geben Einblick in die Star Wars-Geschichte, die Kreation der Spezialeffekte und alles, was man sonst schon immer einmal wissen wollte. Wer sich den Film gleich mehrmals ansieht, wird mit wechselnden Menüs belohnt: Coruscant, Theed und Tatooine. Kleiner Tipp: Kein Lucas-Film ohne THX 1138-Anspielung. Mit der Zahlenkombination aktiviert man in der Sprachauswahl versteckte Bloopers.

Auch die Zusatzfeatures auf der zweiten Disc lassen keinen Wunsch offen. In liebevoll gestalteten Menüs gibt es alle Kino-Trailer und TV-Spots -- sehr schön: die Tone Poems! --, das Musik-Video zu "Duel Of The Fates" sowie die geschnittenen Szenen mit begleitender Dokumentation. Das Making Of "The Beginning" begleitet die Entstehung des Films von ersten Konzepten über Casting, Dreharbeiten und Post-Production bis zum ersten Drehbuch-Entwurf von Episode 2. Die Disc enthält außerdem die zwölf Web-Dokumentationen, die starwars.com im Vorfeld von Episode 1 präsentiert hat, fünf Featurettes, die sich verschiedenen Aspekten des Films widmen wie zum Beispiel den Effekten, dem Design oder den Kampfszenen sowie Zugang zu starwars.com mit exklusiven DVD-ROM-Inhalten. Für alle, die damit immer noch nicht genug haben, gibt es noch Produktionsfotos, die Poster- und Printkampagne sowie das Making Of zum Computerspiel Star Wars: Starfighter. Und wer noch etwas Zeit hat: Im Menü der TV-Spots und der Animatics einfach mal ein bisschen länger abwarten und schauen, was passiert. --Birgit Schwenger


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Entdeckung Anakin Skywalkers, 4. September 2008
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Darth Vader war das personinifizierte Böse, eine nachtschwarze Rüstung, rasselndes Atmen und mit der dunklen Seite der Macht gegen Angriffe aller Art gewappnet, die rechte Hand des grausamen Imperators. Doch dieser Darth Vader war einst der Jedi-Ritter Anakin Skywalker und ein Kind. Die Prequel-Trilogie beleuchtet, wie aus Anakin der dunkle Lord werden konnte und beginnt mit Episode 1 prologartig, denn Skywalker tritt erst später in Erscheinung und die wirklichen, seine Entwicklung betreffenden Ereignisse finden erst in Episode 2 und 3 statt. Der Auftakt, die Vorgeschichte in der Vorgeschichte, kann sich allerdings sehen lassen.

Der Planet Naboo steckt in einer Krise, als die neimodianische Handelsföderation aus Protest gegen die neuen Zollregulierungen der Galaktischen Republik an ihm ein Exempel statuieren will. Eine Flotte der Handelsföderation hat eine Blockade um den Planeten errichtet, doch der oberste Kanzler hat zwei Jedi-Ritter als Unterhändler zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts entsandt. Doch was niemand weiß, hinter den Handlungen der sonst feigen Neimodianer, die im geheimen eine Armee in Stellung gebracht haben, um Naboo zu okkupieren, steckt eine weit dunklere Macht, Lord Sidious. Auf sein Geheiß versuchen die Neimodianer die Jedi zunächst zu vergiften, doch diesen gelingt die Flucht an Bord eines Landungsbootes der Invasoren. Auf Naboo ist ihre neue oberste Prirorität daher, die amtierende Königin aus den Fängen der Invasoren zu befreien und nach Coruscant zu geleiten, wo sie vor dem Senat eine formelle Anklage gegen die Handelsföderation erheben kann...

Wer den Film kennt weiß, dass die Flucht von Naboo alles andere als problemlos verläuft und zu einer Bruchlandung auf dem öden Wüstenplaneten Tatooine führt, der fest in der Hand des kriminellen Hutt-Syndikats ist und auch Sklaverei noch toleriert. Dort werden stoßen der junge Obi-Wan Kenobi und sein Meister Qui-Gon Jinn nicht nur auf den erstaunlich machtsensitiven Anakin Skywalker, sondern auch Sith-Lord Darth Maul, der sie zunächst ausspioniert und kurz vor ihrem finalen Aufbruch nach Coruscant attackiert.

Doch an Episode 1 tat sich auch eine gewisse Kluft zwischen den Generationen auf, denn der Film war klar an eine neue junge Fangemeinde gerichtet, während ihn die bereits etwas älteren Semester als maßlos zu kindisch empfinden konnten. Fakt ist, das Experiment hat funktioniert und neue Fans hervorgebracht, indem lediglich versucht wurde, die Geschichte Anakin Skywalkers mit den damals aktuellsten Special Effects zu erzählen. Was bei der klassischen Trilogie unmöglich schien, war nun nicht nur in den Bereich des möglichen gerückt, sondern wurde Realität, Coruscant, das spätere Imperial Center, der Stadtplanet wurde auf die Leinwand gebracht. Die beeindruckenden Kulissen, vor denen dieses neue Star Wars stattfand unterschieden sich sehr von meist in der Wildnis gelegenen Geheimbasen der Rebellen-Allianz, Mos Eisley, der Wolkenstadt und den Todessternen. Im Unterschied zu Episode 2 etwa, wurde auch noch verstärkt mit realen Kulissen gearbeitet, wenngleich diese jedoch digital nachbearbeitet wurden.

Von der klassischen Trilogie sind allerdings mit Palpatine, Obi-Wan, Yoda und den Droiden einige der prägendsten Charaktere geblieben. Der junge Skywalker, der junge Kenobi und der junge Palpatine sind die Helden und Schurken, welche die Zeiten überdauern werden. Die wirklichen Umwälzungen fanden allerdings erst in Episode 2 und 3 statt, Episode 1 diente lediglich dazu, dieses neue Star Wars vorzustellen, die Charaktere einzuführen und in etwa dort zu positionieren, wo sie in Episode 2 Schlüsselstellungen beim Ausbruch der Klonkriege inne haben. Die politische Koponente der Prequels soll zeigen, wie die Republik zum Imperium werden konnte, wenngleich vieles ungesagt bleibt und daher der Fantasie überlassen ist. Von manchen Fans kritisiert wird etwa die Entwicklung der Handelsföderation und Nute Gunrays, der in Episode 2 zurückkehrt. Das erweiterte Star Wars-Universum mit diversen Comics und Büchern weiß dazu einiges zu sagen, die Handelsföderation etwa ist im Senat vertreten, weil sie in gewisser weise ein neimodianisches Staatsunternehmen ist, also die neimodianische Nation und ihr Handelsimperium vertritt. Dass sich dieser Konzern bewaffnen konnte, liegt an vermehrten Angriffen von Piraten, zu deren Abwehr man den Neimodianern die Ausrüstung ihrer Schiffe mit Waffen gestattet hat. Nach den Geschehnissen von Episode 2 wurde die Armee der Handelsföderation stark reduziert, doch als Neimodia sich Count Dookus Separatisten anschloss wurden die Gesetzte der Republik für die Handelsföderation quasi obsolet und man begann einerseits geheim die Sezession mitzufinanzieren, sich aber auch neu zu bewaffnen.

Der Film war und ist ein Highlight, auch wenn Jar Jar Binks manchen vielleicht nervt, aber mit Darth Maul der ein Doppelklingenlichtschwerrt schwingt und es mit gleich 2 Jedi-Rittern aufnehmen kann, wurde eine neue Kultfigur geschaffen. Die Prequels haben, wenn das auch manchen nicht passt, Star Wars revolutioniert und auf eine neue Ebene gehoben, die es gerade dem Erweiterten Universum erlaubt, sich auch auf etwas reiferen Niveau mit neuen Geschichten aus dieser faszinierenden Welt zu befassen.

Fazit:
Spektakulärer Beginn der Prequel-Trilogie mit einem Film, der allerdings hauptsächlich dazu dient, die Helden und Schurken im Kampf um die Galaxis, in Stellung zu bringen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der Inhalt ist eher eine Enttäuschung, 7. Mai 2005
Von Kilian Braun - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Der Film hat leider große Schwachstellen: fehlendes Gefühl, keine Star-Wars-Stimmung, Überladen von Special Effects. Die computergenerierten Charaktere und Landschaften sind technisch natürlich einwandfrei, aber sie unterstützen die Handlung nicht, sie s i n d die Handlung. Bei so viel Animationsfeuerwerk bleibt natürlich wenig Raum für die Schauspieler sich zu entfalten. Aber hier gibt es doch sehr schöne Darstellungen: Liam Neeson passt sehr gut als Jedimeister, ebenso wie Ewan McGregor als Schüler. Dem Charakter des jungen Anikin wird viel Tiefgang verliehen, was angesichts der bevorstehenden Tragweite sehr angemessen ist. Das waren leider schon die Glanzstücke, als negatives Beispiel allen Voran die Figur Jar-Jar-Bings, die so gar nicht ins Bild passen will, und mit dümmlicher Sprache und flachen Gags zum Lachen anregen soll. Die Jedi selbst werden schon fast als übermächtig dargestellt, was jedoch genau richtig ist und quasi die Stellung der Jedi auf ihrem Höhepunkt der Macht zeigt. Das Pod-Rennen ist durchaus spannend gestaltet, aber beim Anschauen spürt man schon förmlich den Controller seiner Spielekonsole in den Händen.

Die DVD kann sich mit reichlich Bonusmaterial und schöner Aufmachung durchaus sehen lassen. Der Inhalt des Filmes ist für eingefleischte StarWars-Fans jedoch eher eine Enttäuschung.

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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen DVD top - Film Flop?, 1. Januar 2002
Von Ein Kunde
Wenn man bedenkt, daß George Lucas mit der STAR WARS Trilogie DEN Meilenstein der Kinogeschichte, der sowohl das gerade totgesagte Sci-Fi-Genre wieder belebte als auch mit ILM eine ganze Filmindustrie begründete, geschaffen hat, steht der eigentliche Anfang der Saga auf einem ganz besonderen Prüfstein.

Eins vorneweg: Die ersten drei Teile waren für mich nicht nur irgendwelche Filme, sondern ein totales Erlebnis. Umso schwieriger wird es, die "Episode I" zu bewerten.

Für sich allein stehend ist "Episode I" sicherlich ein netter Film, der mit seinen Stakkato-Storyboard das Fluidum der 90er Jahre einfängt. Es mangelt nicht an Action und die Effekte sind wieder einmal wegweisend. Für alle Fans des STAR WARS Universums ein Muß, entführt Lucas uns doch ein weiteres mal mit "Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxie..." in die Welten der Jedi.

Jedoch kann ich den Anfang der Geschichte nur im Zusammenhang mit der damals veröffentlichten mittleren Trilogie sehen und an dieser Stelle beginnt das Dilemma...

War doch STAR WARS in den ausgehenden Siebzigern nicht einfach nur ein Science Fiction Spektakel sondern ein Märchen, das einen vor futuristischer Kulisse mit Liebe und Abenteuern, wie wir sie noch nie gesehen hatten, in seinen Bann zog. Der klassische Kampf von Gut und Böse wurde in einer Welt ausgetragen, die mit unglaublicher Phantasie und Liebe zum Detail gestaltet wurde.

Der wesentlichste Punkt in der Magie dieser mittleren Trilogie aber waren die Charaktere: Die Hauptrollen waren, wenn auch noch unbekannt oder nie wieder gesehen, glänzend gezeichnet: Man mußte einfach mit den Helden mitleiden oder die skupellosen Attacken des schwarzen Imperiums bestaunen oder erleiden (je nach Zuschauermentalität). Die fein gesponnene Liebesgeschichte der Dreiecksbeziehung von Leia, Luke und Han Solo und das Familiendrama Skywalker webten ein so dichtes Netz, daß es den Zuschauer einfach gefangen nehmen mußte.

Genau hier liegt aber der Schwachpunkt von Episode I: Die Charaktere sind völlig farblos und veranlassen niemanden, mitzufiebern. Es war mir völlig egal, wie zum Beispiel im Showdown das Laserschwertduell ausgeht.

Einzige löbliche Ausnahme: Das Pod-Rennen. Hier möchte man schon, das Anakin Skywalker der bösen Erwachsenenwelt einen Haken verpasst!

Zeichnete das ursprüngliche STAR WARS Universum noch ein Höchstmaß an Phantasie und Individualität aus, so wird in Episode I plötzlich gnadenlos abgekupfert: Das Pod-Rennen ist eine, zugegebenermaßen genial inszenierte, Wiederholung des legendären Wagenrennens in Ben Hur. Ein totaler Tiefpunkt in dieser Hinsicht ist das Bibel-Zitat der unbefleckten Empfängnis bei der Herkunft von Anakin.

Man kann es natürlich als genialen Schachzug bezeichnen, den vermeintlichen Erlöser im späteren Verlauf zu einem Instrument des absolut Bösen zu machen, aber einige Zitate weniger und ein paar neue Ideen wären sicher das gewesen, was dem ursprünglichen Charakter von STAR WARS besser zu Gesicht gestanden hätte.

Alles im allen hinterläßt Episode I einen sehr zwiespältigen Eindruck, der der Größe seines eigenen Vorbildes nicht das Wasser reichen kann.

Die DVD mit Ihrem umfangreichen Bonusmaterial und der unbestrittenen Qualität zur absoluten Referenz machen jedoch den Silberling für STAR WARS-Fans zum Muß. Alle anderen seien gewarnt, daß es sich bei dem Film zwar immer noch um gute Unterhaltung handelt, die ältere Trilogie aber den modernen Comic-Videoclip verblassen läßt.

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3.0 von 5 Sternen Erfüllt die großen Erwartungen nur gelegentlich
Also zunächst mal die DVD ist von guter Qualität und durchaus ihr Geld wert.

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