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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Simulation von guter Qualität, 7. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Microsoft Train Simulator (Computerspiel)
Train Simulator bietet ihnen die Möglichkeit 9 verschiedene Lokomotiven auf sechs verschiedenen Kursen zu steuern. Dies mag etwas eintönig erscheinen, aber wer zum ersten mal versucht eine Dampflokomotive in Bewegung zu setzten, geschweige denn punktgenau am Bahnsteig abzubremsen, wird schnell eines besseren belehrt. Train Simulator bietet all denen die immer schon "Lokomotivführer werden wollten" ihre Kindheitsträume auszuleben und zwar mit allem was dazu gehört: Befeuerung, Regulierung von Geschwindigkeit, Aufnahme von Passagieren, rangieren, etc.Die Grafik ist schön detailliert, insbesondere die Fahrzeuge und Waggons. Die Landschaften geben schon das Bild einer Bahnreise wieder. Dies wird durch die vielen gelungenen Kameraperspektiven ergänzt. Ebenso die Klänge, wenn man das erste mal den satten Klang einer stampfenden Dampflokomotive hört kommt richtiges "Eisenbahnfeeling" auf. Die Klänge sind den Perspektiven angepasst, wie gedämpftes Klattern im Fahrgastwaggon oder der Dopplereffekt bei der Vorbeifahrt. Jedoch gibt es zu bemängeln dass das ausführlich Handbuch, welches zur vollen Ausreizung des Programms unbedingt erforderlich ist, nur im .pdf Format auf der CD zu finden ist. Jeder der nicht über einen schnellen Drucker verfügt ist erst einmal gut eine Stunde damit beschäftigt sich ein Handbuch auszudrucken (das lesen einer .pdf Datei bei laufendem Spiel ist etwas umständlich) , welches sich in einer 90seitigen losen Blattsammlung zeigt. Grund genug den fünften Stern zu streichen. Außerdem sollte man sich darüber klar sein dass es sich hierbei um einen Simulator handelt und nur etwas für diesbezüglich Interessierte ist.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für Eisenbahnfans eine unglaublich gute Simulation, 11. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Microsoft Train Simulator (Computerspiel)
Dieses Spiel ist wahrscheinlich nicht für jedermann, man muss sicherlich eine gewisse Begeisterung für Eisenbahnen mitbringen. Wenn man sich aber vorstellen kann, Freude allein daraus zu gewinnen z.B. einen Zug genau auf dem Punkt an einem Bahnsteig zum Stehen zu bringen, oder sich vorstellen kann, dass es Spass macht einen Lokalzug über 20 Bahnhof-Stops pünktlich ans Ziel zu bringen, dann wird man einen Riesenspass mit dieser Simulation haben. Die Aufgaben sind zwar schnell gelöst, aber man kann sie immer wieder aufs neue durchspielen oder im Aufgaben-Editor variieren, so daß es nie langweilig wird. Die Grafik ist unglaublich gut, es ist auf jeden Fall ratsam die aktuellsten DirectX 8a Treiber des Grafikkarten-Hersteller einzusetzen - dann läuft es auch auf langsameren Systemen durchaus ruckelfrei. Auf meinem PII/400 habe ich z.B. bei Qualitätsstufe 4 von 6 noch ruckelfreie 20 fps bei 640x480 und damit eine unglaubliche Menge Bäume, Gebäude etc. in der Landschaft, mehr als in jedem anderen Spiel (Flugsim, Autorennen). Auch die Sounds hauen mich um - die Motoren, Warnhupen etc. klingen absolut realistisch und sind den Betrachtungspositionen (innen, aussen, etc.) akustisch angepasst. Vielleicht ist es mit diesem Spiel wie mit einer Modelleisenbahn, für einige ist es stinklangweilig, mit einem kleinen Zug immer nur im Kreis rumzufahren, für andere ist es das tollste Hobby überhaupt. Ein Wort zu den Editoren: In der Tat werden die meisten damit nicht zurecht kommen, aber vielleicht reicht es ja, das einige "Profis" damit arbeiten und es bald im Internet neue Landschaften und Bahnen geben wird...
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spielspaß für das Kind im Mann, 28. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Microsoft Train Simulator (Computerspiel)
Da erfüllt sich für manchen Mann ein Kindheitstraum - denn welcher Knabe hat nicht einst davon geträumt, Lokführer zu werden? Was da auf zwei CD-Roms geboten wird, hat alle Eigenschaften eines Spieleklassikers. Hier kann man in fotorealistischer Qualität fast 1000 Kilometer Eisenbahn fahren - wenn man denn die Geduld aufbringt, sich die Bedienung von insgesamt neun verschiedenen Lokomotiven in einem Lernprogramm beibringen zu lassen. Der Benutzer kann das ganz gemächlich und entspannt angehen, indem er sich in verschiedenen Demonstrationen zum Beispiel von Innsbruck nach St. Anton im Orient-Express fahren lässt. Oder mit einem Nahverkehrszug durch Tokio. Oder mit einer Diesellokomotive quer durch die USA. Oder schließlich mit der berühmten Dampflok "The Flying Scotsman" durch englische Landschaften. Unweigerlich entsteht dabei der Wunsch, selber zu fahren. Und von diesem Augenblick an kann man sich darauf einstellen, dass der Computer die nächsten Stunden anbleiben wird. Wieviele Handgriffe (simuliert über die Maus oder die Tastatur) etwa notwendig sind, um eine Elektrolok in Bewegung zu setzen - dagegen ist Autofahren ein Kinderspiel. Und richtig heftig wird's bei der Dampflokomotive: Da müssen Ventile geöffnet werden, der Dampfdruck darf nicht allzu sehr steigen, und wehe, man überhitzt den Kessel an einer Steigung. Dann bleibt der ganze Zug stehen und rollt plötzlich rückwärts. Und wie hält man ihn wieder an? Dazu muss man erstmal die Bremse finden. Und dann wieder anfahren! Eine Herausforderung für den Profilokführer, der man aber frühestens nach 50 Stunden Einarbeitungszeit ist. Was die Qualität dieses Programms ausmacht, ist jedoch die Grafik, die bildschirmfüllend wunderschöne Landschaften präsentiert, die voller liebevoll gestalteter Details stecken. Da läuft mal eine Kuhherde an den Schienen entlang, auf den Seen, an denen man vorbeifährt, kreuzen Yachten, und auf dem Highway nebenan fahren Autos vorbei oder stecken schon mal im Stau, während man im Cockpit der Lok einfach dran vorbeirauscht. Allerdings: Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn es nicht doch diese oder jene Macke geben würde. Mit den Hardware-Anforderungen untertreibt die Firma einmal mehr ziemlich maßlos. Ein Rechner mit 266 Megahertz Taktfrequenz, wie auf der Packung angegeben, dürfte wirklich die allerunterste Grenze sein, mit dem der "Train Simulator" noch sinnvoll zu betreiben ist. Richtig Spaß dürfte erst ab so etwa 900 Mhz aufkommen. Eine aktuelle 3-D-Grafikkarte mit 32 Megabyte (und nicht, wie Microsoft behauptet, mit 4 Megabyte) ist sowieso Voraussetzung für ruckelfreie Zugfahrten. Und wer keine zwei Gigabyte Festplattenspeicher frei hat, kann sich die Anschaffung gleich sparen. Dass zudem das "Lokführerhandbuch", unverzichtbar für den Spielspaß, nur als PDF-Datei zum Ausdrucken (96 Seiten!) mitgeliefert wird und nicht als eigenes Heft, ist angesichts des stolzen Preises schon fast eine Unverschämtheit. Egal. Der "Train Simulator" ist ein Meisterstück aktueller Programmierkunst: Spielspaß für das Kind im Mann.
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