Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atemberaubend!, 28. Oktober 2002
Gleich eines vorweg: Alle True-, Power-, Death-, und Thrash-Fans können eigentlich schon jetzt aufhören zu lesen... für alle anderen bzw. diejenigen die auch über den Tellerrand hinauszuschauen vermögen - sprich musikalisch tolerant sind, oder jetzt neugierig wurden heißt es entspannt zurücklehnen, und eine der innovativsten und spannendsten Bands des neuen Jahrtausends kennen lernen! Nach etlichen Durchläufen von 'Sombre Romantic' in meinem CD-Player muss ich jetzt erst einmal tief Luft holen... nein, unmöglich! VIRGIN BLACK können unmöglich von diesem Planeten stammen! In der beiliegenden Band-Info steht zwar eine australischen Adresse, aber das könnte doch auch eine Halluzination oder eine Fake-Adresse sein?! Was hier auf dieser CD geboten wird, sprengt den üblichen Rahmen, und ist mit Worten nur ungenügend zu beschreiben. Leute, ich habe wirklich schon einiges an Platten gehört in meinem nicht mehr ganz jugendlichen Alter, aber dass hier ist wahrlich der OBERHAMMER - absolut Göttlich!!! Auf diesem Album jagt eine grandiose, von Enthusiasmus geprägte, phantastische Melodie die andere. Getragen von Rowan London's absolut eigenständigem, emotionalem Gesang und dem abwechselnd sehr gefühlvollen und dann wieder hartem Gitarrenspiel von Samantha Escarbe kreieren die Australier eine Sound-Collage welche in dieser Form, Intensität und Interpretation bisher noch nicht zu hören war und ihresgleichen sucht. Vergleiche mit anderen Acts sind hier absolut Fehl am Platz... nur so viel: Kaum eine Band - auf dem Zenit ihres Schaffens wohlgemerkt - konnte die folgenden Attribute wie Intensität, Melancholie, Abwechslungsreichtum, bombastische und orchestrale Schönheit, "gewürzt" mit tief aufwühlendem, zum teil markerschütternden Gesang und Gregorianischen Chören einst erreichen! Highlights zu nennen wäre wahrlich eine "Tod-Sünde", da die Scheibe als perfektes Meisterwerk daher kommt, welches kein herauspicken einzelner Teile duldet! Aber Musik-Fans die jetzt mit meinen Äußerungen nicht viel anfangen konnten, und mich nun als abgedrehten, depressiven Melancholiker verteufeln, empfehle ich zuerst "I Sleep With The Emporer" anzuhören, da diese Song-Perle alle Trademarks von VIRGIN BLACK genial wiederspiegelt. Dieses Album ist ein magisches Jahrhundertwerk mit dem sich diese Band vom fünften Kontinent ihr eigenes unumstößliches Denkmal gesetzt hat! Noch Fragen? Nein? Dann bestellt Euch 'Sombre Romantic' sofort, ihr werdet es nicht bereuen (absolute Suchtgefahr). Unterstützt diese unglaubliche Band! Fünf fette Sterne, die diesem Opus in keinster Weise gerecht werden!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Emotionale Achterbahnfahrt in der Düster-Metal-Oper, 6. Juli 2001
Von Ein Kunde
"Sombre Romantic" erblickte im September 2000 das Tageslicht (als Eigenproduktion). Und ich will nicht lange palavern, das Ding ist ein wahrer Hammer vor dem Herrn! Alle Qualitäten der vorigen Veröffentlichungen sind auch darauf uneingeschränkt vertreten. Allerdings hat die Band einen weiteren Schritt nach vorn getan, indem sie häufig symphonische Arrangements in die neuen Tracks integriert hat. Auf diese Weise erzeugt sie an den entsprechenden Stellen wuchtige Erhabenheit und klassische Eleganz, so dass man den Eindruck bekommt, sich auf einem Trip durch den Opernsaal der Verdammnis zu befinden. Diese Chöre sind der Wahnsinn! Auch die anderen Bestandteile des Sounds (Vocals von flüsterndem Sprechgesang bis fast schwarzwurzeligem Gekeife, hauptsächlich aber cleaner, voluminöser Gesang mit sakralem Unterton; einzigartige, oft doomige Klampfen; abwechslungsreiche Rhythmusarbeit; vielfach eingesetzte Pianoklänge; Synthie-Malereien;...) klingen einfach genial und sind perfekt zusammengefügt. So ergibt sich ein soundtrack-artiges Gebilde, das den willigen Zuhörer hinab zieht in einen Strudel dunkler Leidenschaft. Der cello-umschmeichelte bombastische Instrumental-Opener weißt den Weg zu verzweifelten Oden an den Gott der Dunkelheit. Eine Verschnaufpause bietet erst das größtenteils akustische "Museum of Iscariot", das mit wunderschöner Melodie und überirdischem Gitarrensolo betört. Gänsehaut pur! Weitere Perlen eruptiver Emotionalität folgen, bis die finale Ballade "A Poet's Tears of Porcelain" scheinbar beruhigenden Trost spendet. Doch es ist bereits zu spät - die Abgründe menschlicher Gefühlswelten wurden dir schonungslos offenbart, du wachst auf im Tal der Finsternis und fühlst dich einsam und verloren. Doch halt, siehst du nicht am Horizont diesen sanft lächelnden Engel, der dich zu sich ins dämmerige rötliche Licht winkt... ?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein australisches Meisterwerk, 15. Juli 2001
Von Ein Kunde
Von Down Under kommt die neuste Band von MCM. Das ist das Management von Virgin Black das auch schon solche Bands wie Saviour Machine, Narina oder Rob Rock betreut. Daher war ich einfach gespannt wie Virgin Black klingt, ein kleinen Vorgeschmack habe ich mir schon aus dem Internet geholt. Diese Soundschnipsel werden aber letztendlich in keinster Weise, auch nur im Ansatz, der Genialität der 5 Australier gerecht. Einziger Kritikpunkt: Sombre Romantic ist mit 44 Minuten Spielzeit einfach zu kurz, man lechzt nach mehr von dieser Band. Sombre Romantic ist ein episches Meisterwerk, das man Stundenlang geniesen kann. Klassische Einflüsse werden geschickt mit harten Gittaren, einem tollen Sänger (Bariton), genialen Chören und wunderschönen melanchonischen Melodien zu einer genialen Mixtur zusammengerührt. Diese Mixtur setzt sich gnadenlos in die Gehörgänge fest und fesselt einen, nimmt einen mit und ist Emotion pur. Virgin Black ist einfach zu gut für diese Welt! An der Gitarre steht eine Weltklassegitarristin und Komponistin. Wer auf aussergewöhnlichen und anspruchsvollen Metal (-Gothic) steht, sollte hier zugreifen.
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