Aus der Amazon.de-Redaktion
Obwohl William Schuman sein Violinkonzert in den 50er-Jahren des 20.Jahrhunderts schrieb, scheint es gut in unsere heutige Welt zu passen. Es ist im Allgemeinen laut, ungestüm, aggressiv, und es wird von ohrenbetäubenden Knalleffekten durchzogen. Die Eröffnung setzt den Rahmen mit einem Solo, das mit Schwindel erregender Geschwindigkeit vor und zurück hüpft. Der Violinist scheint einen großen Teil seiner Zeit damit zu verbringen, mit dem Schlagzeug in einen Geschwindigkeitswettbewerb zu treten, aber das zweite Thema ist poetisch und zart, es gibt der Violine die Gelegenheit, das zu tun, was sie am Besten kann, nämlich singen. Ebenso kommt es zu einem Wechselspiel mit den Orchestermusikern; das Orchester wird tatsächlich eher zu einem gleichberechtigten Partner als zu einer Begleitgruppe.
Der zweite der beiden Sätze, seltsamerweise mit dem Titel "Introduzione" versehen, enthält ein rhythmisch prickelndes, witziges, bezauberndes Scherzo und eine lange Orchesterfuge, aber auch mehr singende Abschnitte und noch mehr Detonationen und Lärm. Der Solopart ist von tückischem Schwierigkeitsgrad, mit Läufen in Höchstgeschwindigkeit, stratosphärische Passagen, doppelte und dreifache Pausen, und eine lange und eine kurze Kadenz. Darüber wechseln ständig Stimmung und die jeweiligen Eigenheiten, was äußerste Kontrolle des Klangs, der Nuancen, der Modulation und des Ausdrucks erfordert. Philip Quint nimmt alle diese technischen und musikalischen Hürden mit Leichtigkeit und Virtuosität, mit Sicherheit, Prägnanz und stilistischem Einfühlungsvermögen. Sein Ton erhebt sich mit Entzückung bei den lyrischen Partien, sein Spiel ist kraftvoll, wirkt aber niemals plump.
Die zwei Stücke aus dem Bereich der Americana zeigen Schuman in einem anderen, sanften und intimen Licht, obwohl das erste des Triptychons ebenfalls überschäumt vor Blechbläsern und Schlagzeug. Die Variationen von Ives sind meisterhaft orchestriert, sind angelegt wie ein großer Scherz, verbreiten Freude bei jeder nur vorstellbaren Tanzform und umfassen sogar seine für ihn zum Markenzeichen gewordene mehrstimmige Imitation von zwei Bands, die gleichzeitig spielen. Diese "American Classics" werden interessanterweise vollständig von nicht-amerikanischen Musikern interpretiert: ein Violinist russischer Abstammung, ein englisches Orchester und ein Dirigent polnisch-uruguayischer Abstammung. Die Musik ist in der Tat eine universelle Sprache. --Edith Eisler
Produktbeschreibungen
Dieses Handbuch vermittelt auch dem Laien die Grundbegriffe und Technikendes Glasblasens. Wer dieses Buch verinnerlicht, wird schon bald in derLage sein, seine Laborgläser selbst herstellen zu können. Primär wurdees dafür wieder als Reprint herausgebracht, da es in Deutschland kein Buchüber die Glasbläserei mehr gibt - und altes Wissen nicht verschütt gehensollte. Möge es all jenen gewidmet sein, die sich nicht von unserer technisiertenWelt abhängig machen wollen.