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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Vertrauen Sie niemandem", 8. April 2006
Was in der 1. Staffel noch eine Kultserie war entwickelte sich im zweiten Jahr zu einem echten Hit. Die Abenteuer von Mulder und Scully wurden geradezu zu einem Teil der Popkultur. Dabei mußten Chris Carter und Co. einmal wegen der Ereignisse des Finales der 1. Staffel, aber auch durch einen besonderen Umstand in der 2. Staffel mit dem Konzept der Serie experimentieren: Gillian Anderson war schwanger! Die Autoren erfanden daher zu Beginn der Staffel einen insgesamt 8 Folgen umfassenden Handlungsbogen, der die einzelnen Fälle zusammenhielt; konnten die Folgen im ersten Jahr weitestgehend in beliebiger Reihenfolge gesehen werden, so änderte sich dies nun. Die X-Akten wurden geschlossen, Mulder und Scully wurden verschiedenen Abteilungen zugeteilt und somit ihre Partnerschaft zerrissen. Darüber hinaus erwiesen sich die Entwicklungen in diesem Handlungsbogen als geradezu traumatisch: Mulder findet weitere Hinweise auf Außerirdische ("Kontakt") entdeckt weitreichende Verschwörungen ("Blut", "Schlaflos"), ein aus einer psychiatrischen Klinik Entflohener kidnappt Scully, die kurz darauf von Außerirdischen entführt zu werden scheint ("Unter Kontrolle", "Seilbahn zu den Sternen") und Mulder muß schließlich um ihr Leben kämpfen als sie Wochen später wieder gefunden wird ("An der Grenze"). Die Ereignisse dieses Handlungsbogens sollten "Akte X" noch Jahre später mit Fortsetzungen beschäftigen!Aber auch nach Scullys Rückkehr und der Wiedereröffnung der X-Akten durch Assistant Director Skinner bleiben die Geschichten immer spannend und mysteriös. Erneut müssen die Agenten sich mit den unterschiedlichsten Phänomenen beschäftigen, darunter einem unsichtbaren Vergewaltiger, Voodoo-Flüchen, Satansanbetern, einem menschenverschlingenden Schatten und Kannibalismus. Zu den absoluten Höhepunkten der Staffel gehören "Todestrieb" um einen Serienmörder und Todesfetischisten, einer Geschichte, die Chris Carter zu seiner zweiten Serie "Millennium" inspiriert hat, "Totenstille", wo es Mulder und Scully auf ein Geisterschiff verschlägt, auf dem Menschen beschleunigt zu altern scheinen, oder "Unsere kleine Stadt". Die "Akte-X"-Mythologie entwickelt sich in großen Schritten weiter mit den großartigen Paranoia-Folgen "Rotes Museum" und "Verseucht", sowie der Doppelfolge "Die Kolonie", in der das Konzept der Klone, die UFO-Verschwörung und die (angebliche) Rückkehr von Samantha Mulder eine unheimliche Verbindung eingehen. Das alles findet seinen absoluten Höhepunkt in "Anasazi", dem ersten Teil einer Trilogie, der wohl die beste "Akte-X"-Geschichte aller Zeiten erzählt. Die 2. Staffel ist eine der besten, wenn nicht die beste Staffel der ganzen Serie. Es finden sich zwar auch hier einige eher mittelmäßige und sogar eine absolut wirre und langweilige Folge ("Sophie"), insgesamt jedoch funktionierte das Beunruhigende und Paranoide der Serie nie besser. Die Autoren - vor allem Chris Carter, Glen Morgan und James Wong, Howard Gordon, sowie die Neuzugänge Frank Spotnitz und Vince Gilligan - können auf diese 25 Episoden wirklich stolz sein. Zudem etablierte Glen Morgans Bruder Darin Morgan mit "Der Zirkus" das Genre der "Akte-X"-Komödie und schuf eine absolut unvergeßliche Farce um Zirkusfreaks, Geeks und Geffs. Wie in der 1. DVD-Box gibt es als Bonus wieder eine kurze Dokumentation, Interviews mit Chris Carter über 12 der Episoden, Werbespots, unveröffentlichte Szenen und außerdem kurze Ausschnitte aus den Dreharbeiten. Die 2. Staffel ist ein unverzichtbares Muß für jeden Fan und jeden, der es werden will. Mulder und Scully waren nie besser als hier und die einzelnen Folgen überzeugen praktisch immer. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und weiter gehts..., 19. Juli 2004
Zuerst für Neueinsteiger: „Akte X" zeigt die Ermittlungen der FBI Agenten Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson). Die X-Akten sind Fälle, die nicht auf herkömmliche Weise gelöst werden konnten, Fälle, die das FBI aufgegeben hat. Oft handelt es sich dabei um mysteriöses und unerklärliches. Mulder, der glaubt, dass seine Schwester vor Jahren von Aliens entführt wurde, ermittelt in diesen Fällen, offen für das paranormale. Scully ist diejenige, die alles aus wissenschaftlicher und logischer Sicht sieht. Eine Besonderheit an der 2. Staffel war, dass Gillian Anderson zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Anstatt sie zu feuern, ließen sich die Drehbuchautoren einen komplexen Handlungsbogen einfallen, und zogen den Nutzen der Schwangerschaft für die Show. Dana Scully wird in den ersten Folgen der 2. Staffel entführt. Ihre Entführung (ob von Aliens oder der Regierung blieb eigentlich immer mehr oder weniger offen im Raum stehen) war ein Segen für die Show, denn dadurch wurden die Fans weiterhin gefesselt, und es konnte wild spekuliert und mitgefiebert werden. Wo die erste Staffel die Grundbasis geschaffen hatte, so kam in der zweiten Staffel langsam alles zusammen. Auch, wenn das Ende der 1. Staffel bereits erahnen ließ, welchen Handlungsbogen (der das Rückgrat der Serie bilden würde) Akte X haben wird, konnte es dank der zweiten Staffel in eine Fingernagelkauende, aufregende Zeit geformt werden. Wir lernen den CSM (Cigarette Smoking Man) auch bekannt als „Krebskandidat" näher kennen. Er tritt aus dem Hintergrund hervor, und wird einer der bekanntesten Serien-Schurken. Außerdem lernen wir Mulders Eltern kennen, die beide sehr wichtig für die X-Files „Mythologie" werden. Durch den Verlust von Mulders erstem Informanten erscheint nun auch „Mr. X" auf der Bildfläche. Und natürlich darf einer nicht fehlen - Alex Krycek (Nick Lea), der noch eine ganz wichtige Rolle übernehmen wird. Die zweite Staffel hat so einige Highlights, doch mit das beste ist es zu sehen, wie Mulder und Scully mehr und mehr zusammen wachsen. Die beiden werden getrennt, und die X-Akten (vorübergehend) geschlossen. Scully wird entführt und verschwindet für 3 Monate. Mulder sucht nach ihr, und wir sehen zum ersten Mal, wie sehr er von Scully abhängig ist, und wie viel sie ihm wirklich bedeutet. Dann taucht sie wieder auf, und sie muss damit klar kommen, dass 3 Monate ihres Lebens einfach nicht existieren in ihrer Erinnerung. Mulder denkt, er findet seine lang vermisste Schwester - aber tut er das wirklich? Mulders Leben steht Kopf, wenn er herausfindet, dass seine Familie irgendwie in die Verschwörung verwickelt ist, die er versucht aufzudecken, und zu guter letzt verliert er sogar noch seinen Vater. Das ist also wirklich die Staffel, die mich vollends überzeugt und begeistert hat. Zwar wusste ich schon ab der ersten Folge der ersten Staffel, dass ich höchstwahrscheinlich süchtig nach dieser Serie werden würde, doch spätestens nach dieser fulminanten Staffel kann ich sagen - „und womit? Mit Recht!" Ein kleiner Dämpfer der Akte X Box Sets ist natürlich der Preis. Doch Fans werden sich selbst davon nicht abschrecken lassen. Ich kann diese Serie allen Mystery Fans wärmstens empfehlen. Akte X war quasi der Vorreiter in diesem Genre, und ist einfach nur K U L T.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekt, beste Collector's Box überhaupt, 20. August 2001
Die Season 2 von Akte X auf PAL RC2 DVD ist eindeutig die beste bis dato für eine TV-Serie produzierte Collector's Edition.Ich möchte mich den positiven Beiträgen anschließen und kommentiere dies hauptsächlich um den etwas unqualifizierten Beiträgen Nichtigkeit einzuräumen. Meiner Meinung ist nicht FOX dran Schuld wenn irgendein PC-DVD-Player die Discs nicht richtig spielt. Fakt ist, es läuft mit Billig-Set-Top Playern (Yamakawa oder Mustek) sowie mit meinem Gerät (ein alter Sony DVP-S525D) als auch mit dem Apple DVD Player. Bild und Ton sind hingegen manch anderer Bewertung durchaus in die Spitzenklasse der TV-Produktionstransfers einzuschließen, man bedenke dass dies eine TV-Serienstaffel von 1995 darstellt. Der Bildtransfer und die Tonqualität haben von der 1. Box deutlich an Wert gewonnen. Die Qualität einer Highend-Kinoproduktion wird natürlich nicht erreichbar. Und da das Original nicht in 5.1 vorliegt, ist verständlich, auch keinen Multichannel-Surround zu erhalten.
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