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Works for Me

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Produktinformation

  • Audio CD (19. Februar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Verve (Universal)
  • ASIN: B000055Y57
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 83.892 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. I'll Catch You
2. Not You Again
3. Big J
4. Loose Canon
5. Love You Long Time
6. Hive
7. Heel To Toe
8. Do I Crazy?
9. Mrs. Scofield's Waltz
10. Six And Eight
11. Freepie

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die amerikanische Zeitschrift Jazz Times feierte John Scofield als den Jazzmusiker, dem es im Jahr 2000 gelang, ein neues, junges Publikum zu gewinnen. Mit dieser CD versucht er sich schon wieder auf anderem Terrain. Nach zwei groove- und jamband-betonten-Aufnahmen hier nun mit einem Dreamteam des akustischen Jazz. Mit Altsaxofonist Kenny Garrett, Billy Higgins, Schlagzeug, und dem neuen Superstar des Jazzpianos, Brad Mehldau, spielt der einstige Miles Davis Gitarrist John Scofield in ungewohnt traditionsbewusster Manier. Doch im Unterschied zu den Groß-Imitatoren der amerikanischen Jazzszene sonnt sich Scofield hier nicht in den Werken der Erfinder, sondern stellt ausschließlich Eigenkompositionen vor, die respektvoll die Geschichte dieser Musik zitieren, ohne sie zu kopieren.

Auch der achtundzwanzigjährige Bassist Christian McBride ist bei dieser Session dabei, dessen eigene CD Sci-Fi selbst eine der spannendsten, wenn auch am wenigsten beachteten CDs des Jazzjahrgangs 2000 war. Von 1982 an war Scofield für drei Jahre Gitarrist bei Miles Davis gewesen, und diese Zeit begründete nicht nur seinen Ruhm, sondern prägte wohl auch seine Offenheit gegenüber anderen musikalischen Genres. Insofern dokumentiert diese CD auch nicht unbedingt eine Neuorientierung des Gitarristen, sondern eher einen Ausflug in den so genannten Straight Ahead Jazz. Den Zusammenhang zwischen seinem Groove-Album A Go Go mit Medeski, Martin & Wood und dieser CD stellt Scofield selbst her: er beschäftige immer die jeweils besten Musiker. Stimmt. --Christian Broecking

Amazon.de
"Das sind meine Versionen von Rock'n'Roll", postulierte John Scofield nach dem Erscheinen seiner zweiten CD Bump im Umfeld junger New Yorker Underground-Avantgardisten, die es auf erdige Grooves, ungeschliffenes Bluesambiente und bizarre Soundeffekte angelegt hatten und dem Jazz-Modernisten ein perfektes Spielfeld für verschroben skurrile Blues- und Funk-Rock Variationen boten.

Nach diesen exotischen Querschlägern betätigt sich Scofield mit seinem neuesten Werk nun wieder einmal im gewohnten Jazzterrain: mithilfe seines unorthodoxen Stils schafft er eine lückenlose Harmonie von Alt und Neu: eher traditionell, zumindest traditionsverbunden sind seine Stücke, stets modern klingen Phrasierung und Improvisation des hochgelobten Eigenbrötlers. Typisch für Scofield ist, dass er für jedes Projekt erneut auf Musikersuche geht. Das inspiriert den Geist und sorgt für Bewegung: keine CD klingt wie die vorangegangene, und so wenig man über Scofields Gitarrenkünste diskutieren muss, so viel Gutes gibt es zumeist über die Mitspieler zu sagen.

Works For Me ist ein Schatzkästchen der populären Mainstream-Spezialisten geworden: Kenny Garrett verweilt, wenn auch nicht in Höchstform, so doch in straight-moderner Saxofonästhetik, der junge und zwischenzeitlich etablierte Christian McBride tanzt auf dem Kontrabass und Jazzikone Billy Higgins trommelt den Swing. Brad Mehldau, spiritueller Wandler zwischen Romantik und Bebop, gibt sich kraftvoll und schlicht, und mittendrin, etwas unglücklich in den Vordergrund gemixt, der Bandleader selbst, flexibel und verspielt, dabei souverän wie ein Fels in der Brandung -- das ist Scofield: von Natur aus originell und zeitlos, unantastbar in einer authentischen Mischung aus Intelligenz und Emotionalität. --Katharina Lohmann

Jazz thing (02/01)

Man nehme einen begnadeten Altisten (Kenny Garrett), einen aktuellen Pianostar (Brad Mehldau), eine Bassgröße (Christian McBride) und einen alten Hasen am Schlagzeug (Billy Higgins) - und fertig ist ein Studio-Quintett der Extraklasse für lupenreinen Straight-Ahead-Jazz. Gitarrist Scofield liefert mit "Works For Me" eine Kehrtwendung vom funkrockigen Groove-Jazz hin zu akustisch orientiertem, swingendem Post-Bop. Die Ecken und Kanten in Scos Spiel lassen sich nicht verleugnen; dennoch klang der Gitarrist wohl selten so griffig und geradlinig wie hier. Mit Kenny Garretts Altsax erklingt die E-Gitarre in spannendem Unisono, um sich dann solistisch auszutoben. Die Rhythmusgruppe swingt fantastisch elegant und unterstreicht die Melodiosität der elf Originals. Brad Mehldau strickt neben seiner genialen Begleitung für die beiden melodieführenden Stimmen auch eigene Nuancen ins Songmaterial. Erfrischend mitreißend, das alles zusammen.

© Jazz thing - Christoph Giese


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lupenreiner Jazz, 20. August 2001
Von Ein Kunde
Jeder Song ist ein Original und Scofields Bandbreite als Komponist ist unüberhörbar. Von der Ruhe, die von "Mrs. Scofield's Waltz" ausgeht, bis zum heftig swingenden, überschäumenden "Do I Crazy?" ist "Works For Me" der Inbegriff von packendem zeitgenössischen Jazz mit Ecken und Kanten und jeder Menge Swing. Wie etwa in der raffinierten Nummer "Not You Again".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Irgendwie knapp daneben, 18. April 2001
Von Ein Kunde
Ich kann Scofield's Begeisterung für seine Traumband nicht ganz nachvollziehen. Man merkt der Gruppe deutlich an, dass sie noch nicht lange zusammengespielt hat. Eine Tour hätte hier sicherlich noch Wunder bewirkt. Irgendwie sind alle Instrumente fehlbesetzt: Billy Higgins bemüht sich zwar nach Kräften, aber sein Stil verträgt sich nicht mit Scofields Kompositionen. Christian McBride hüpft hin und her, ohne der Musik richtig Boden zu verleihen. Brad Mehldau spielt wunderbar, geht aber über weite Strecken einfach unter. Kenny Garrett's Spiel ist makellos; dennoch erzeugt er selten das Feuer, das seine eigenen Aufnahmen sonst zum Glühen bringen. Auch der Meister selbst klingt manchmal fast ein wenig gehemmt; sein Spiel erinnert phasenweise eher an Pat Metheny.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grovin' John, works for you, 15. April 2001
Von Hase52@gmx.de (der Nähe von Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Der am 26. Dezember 1951 in Dayton/Ohio geborene Johns Scofield gehört zweifellos zu den innovativsten und bedeutendsten Gitarristen des zeitgenössischen Jazz. Nachdem er in den 70-er Jahren Gigs in den Bands von Billy Cobham und George Duke gespielt hatte, gründete er 1977 die erste eigene Band mit Richie Beirach (Piano), dem Tschechen George Mraz (Bass) und dem Drummer Joe LaBarbara, der schon im Trio des legendären Jazz-Klaviervirituosen Bill Evans für Aufsehen erregt hatte. Aus diesem gemeinsamen Schaffen entstand Scofields Debütalbum „John Scofield - live".

Von da an ging es Schlag auf Schlag: Von Scofields Fähigkeiten, dessen Gitarrenspiel geprägt ist von beissenden bis fließenden Legatolinien, die zudem häufig hornartig phrasiert werden, war Miles Davis so angetan, dass er Scofield zu einem der „Star People"(Albumtitel) in den Aufnahmesessions machte. „Sco" hat in den drei Jahren, in denen er für Miles insgesamt drei Longplayer bespielte, hervorragende Musik für das Trompetengenie in der Phase des „funky miles" geschrieben. Mit den Alben „A Go Go" (1998) und „Bump" (2000) führte der Saitenguru sich selbst wieder zurück, woher er eigentlich ursprünglich hergekommen war: vom Groove. Seine Kombinatorik aus Funkiness, Rockpartikeln und Polytonalität sind von einer solchen unverwechselbaren, filigranen Eigenständigkeit, dass Scofields Gitarrenspiel von Kritikern als „Scofieldismen" bezeichnet werden. Mit dem reinen Straight-Ahead-Album „Works for me" setzt der Ex-Miles-Davis-Sideman Scofield die Suche nach einem artikulierten, vokalen Ausdruck weiter fort.

Ausschließlich mit Eigenkompositionen, die er mit hochkarätigen Musikern wie Kenny Garrett (Altsaxofon), Brad Mehldau (Piano), Christian McBride (Bass) und Schlagzeug-Großmeister Billy Higgins eingespielt hat, tummelt sich John Scofield im klassischen Jazz aus. Seine seelenvollen („Love you long time", das elegische neunminütige „Loos canon" oder das seiner Frau Susan gewidmete Liebeslied „Mrs. Scofields Waltz") und winkelreichen, gelegentlich auch kantigen Improvisationen („I'll catch you" oder das knarrige „Freepie") sind so einmalig, kommen mit einer Kühle des technischem Raffinements daher (besonders das schräge „Hive" oder den an Brubeck erinnernden Swing vom „Heel to toe"), dass man/frau Johns Scofield glauben muss, wenn er zu diesem Album erläutert: „Egal, ob ich ein Funk-Album wie ‚Bump' oder ein Straight-Ahead-Projekt wie ‚Works for me" aufnehme, ich suche immer nach den besten Musikern, die ich finden kann. Und egal, wie man die Musik auf meinen Alben nennen mag, immer geht es mir dabei um Qualität".

Mit diesem Prinzip hat sich John Scofield wieder einmal ein Denkmal gesetzt: Die Jazzwelt braucht mehr Scofield !

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4.0 von 5 Sternen Mit Staraufgebot zur gewohnten Stärke
Mit seinem groovenden Jazzrock-Album "Bump" hat John Scofield seine Kritiker gleichzeitig überrascht und begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Melomane veröffentlicht

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