Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Whow!, 28. Januar 2004
Von Ein Kunde
Also ersteinmal: I'am a regular Franky Fan... Ich habe den Film wahrscheinlich neben Blues Brothers am öftesten gesehen. Die vorliegende Version (2 DVD's) ist aber darüber hinaus genial. Zum einen wird man ein herausgeschnittenes Lied hören, welches ich vorher noch auf keiner CD oder VHS Kassette gehört habe. Hier singt Brad (Barry Bostwick) und ich konnte mich der Gänsehaut nicht erwehren. Weiterhin gibt es alle möglichen und unmöglichen Kameramitschnitte, Photos, Trailer, Interviews... Eine zusätzliche Tonspur mit den Kommentaren der Fans, sowie eine Karaoke Version von zwei Liedern wurde auch noch spendiert. Der Film zeigt sich in einer fantastischen Qualität. So gut und so klar habe ich den Film noch nie gesehen. Ein Augenschmaus für den geneigten Fan. Die Version wurde jetzt endlich mit allen Liedern zusammengeschnitten, so dass auch das geliebte Superheros am Ende nicht fehlt. Im Abspann hört man dann auch nocheinmal die langsame Xyolophon-Version von Science Fiction. Insgesamt die stimmigste Version die ich gesehen/gehört habe. Ein Greul sind dagegen die Untertitel während der Lieder. Die normalen Untertitel sind toll und man kann kaum etwas gegen sie einwenden, ausser dass der eine oder andere Witz flöten geht, aber das ist bei Synchro normal. Die Liedsynchro ist allerdings unter aller Sau und hat rein thematisch nichts mit den Lieder zu tun. ("Klappe zu Affe tot, dann wird die Welt rosa für mich" - "Rose tint my world and keeps me safe from my trouble and pain". An dieser Stelle kann ich nur sagen - Untertitel ausschalten und geniessen. Für denjenigen der sich RKPS zum ersten Mal ansieht: Herzliches Beileid...
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Transsylvanische transsexuelle Transvestiten, 3. September 2002
"Rock-, Schock-, Sex- und Voyeurismus-Musical - Schwülstige Misch-Masch-Parodie auf Transvestismus, Frankenstein, Science-Fiction, Horror- und Monster-Filme mit Anspielungen auf Rock-Idole der 1950er Jahre" - so wird das wohl schrägste Musical-Phänomen der Welt, das seit mittlerweile 25 Jahren durch Theater und Kinos spukt, in einem Musical-Lexikon beschrieben. Eine detaillierte Inhaltsangabe zu den düsteren Geschehnissen im Schoß Frankenstein Place nahe der englischen Kleinstadt Denton, in welches es das Pärchen Jenet Weiss und Brad Majors durch Zufall verschlägt, dürfte selbst eingefleischten Rocky-Horror-Fans schwer fallen. Zu grotesk sind die sexuellen Eskapaden des Schlossherrn Frank 'N'Furter, der mit Hilfe seines Dieners Riff-Raff seine Traumfigur, den Muskelprotz im Goldtanger Rocky, erschafft und dazu das Gehirn von Rocker Eddie zweiteilte. Gejagt von dessen Onkel Dr. Everett Scott beendet den transsexuellen Traum aus Netzstrümpfen und High Heels jedoch Riff-Raff, der sich als außerirdischer Moralapostel entpuppt und die wilde Bande der Transsylvaner zurück in die Galaxis beamt...1973 entstand dieses Rock-Spektakel von Richard O'Brian als kleine Aufführungsreihe in einem 60 Plätze fassenden Theater. Der Schaffer als Riff-Raff höchstpersönlich besetzte 1975 bei der Premiere in New York den noch unbekannten Tim Curry als "Sweet Transvestite" und steckte Fleischklops Meat Loaf als Eddie/Dr. Scott in Strapse (was dem Rockstar arge Probleme bereitete, denn erst das nicht enden wollende frenetische Lachen des Publikums überzeugten ihn, daß der kräftig gebaute Vegetarier in Reizwäsche eine gute Figur abgab). Im gleichen Jahr entstand in England die mit einem Minimalbudget von 1,2 Millionen Dollar in Anlehnung an die alten B-Filme gedrehte Kinoversion der "Rocky Horror Show". Neben den Figuren aus der Theaterbesetzung spielten hier Barry Bostwick und Susan Sarandon, der es besonders vor den Gesangspartien ihrer Rolle graute, das unschuldige Pärchen Brad und Janet. Zunächst floppte der Film in den Kinos, da viele Zuschauer empört den Kinosaal verließen. Erst fünf Jahre später fand der Film, ausgehend von Los Angeles, sein Publikum in kleineren Programmkinos. Und seitdem feiert "The Rocky Horror Picture Show" seinen Siegeszug weltweit durch Kino und Theater, denn hier agiert das Publikum als wichtiger Bestandteil des Films aktiv mit. Wer kennt nicht die Attacken mit Wasserpistole, Feuerzeug, Reis und Toastbrot, die schon so manches Theater ruiniert haben? Das Phänomen Rocky Horror treibt auch nach 25 Jahren skurril kostümierte Fans allwöchentlich Freitags und Samstagabend zu dem Megaevent in die Kinos, in denen Laiendarsteller den gesamten Film auf der Bühne Live nachspielen und dabei so tatkräftig vom agilen Publikum unterstützt werden, daß kein Wort mehr vom Originalfilm zu verstehen ist. Fans können sich dieses Erlebnis mit der "25 Years of Absolute Pleasure"- Edition als Doppel DVD oder Video nach Hause holen. Der Film wurde generalüberholt, so daß Tim Curry's Lippen in phantastischem Rot neu erglühen und der Time Warp voluminös in 5.1 Digitalsound aus den Boxen schmettert. Gerade die neu abgemischten Songs von "Touch-a, Touch-a, Touch-a, Touch Me" über "Science Fiction" bis "Hot Patootie" erklingen, als wären sie gerade frisch eingespielt worden. Da es von dem Film nur die Originalversion gibt, muß man sich erst gar nicht mit einer schlampig übersetzten deutschen Fassung abgeben. Vorbildlich ist die Sonderausstattung: den Film kann man mit Audio-Kommentar, speziellen Regieanweisungen zum Mitmachen und im Multi-View Kinoerlebnis mit eingestreuten Livesequenzen mit Publikumsbeteiligung aus 2 verschiedenen Kinoaufführungen (mein Tipp!) abspielen. Doch damit nicht genug: die zweite Disc mit über 2 Stunden Bonusmaterial enthält neben Making Of; Fotogalerie, VH1-Video, sehenswerten Interviews, in denen alle Hauptdarsteller inkl. der Oskar gekrönten Susan Sarandon interessante Hintergrundgeschichten berichten, zwei Karaoke-Songs zum Mitsingen, unveröffentlichten Szenen und alternativen Sequenzen auch einen ganzen Song von Brad, der nie in der Kinoversion verwendet wurde. Fazit: Selbst wenn man wie ich bisher nicht viel mit außerirdischen transsexuellen Transvestiten anfangen konnte, wird man von dieser Special Edition endgültig verführt: "Don't Dream It - Be It!"
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Rocky Horror Picture Show (Special Edition), 18. November 2003
Von Ein Kunde
Bezüglich des Films kann ich mich den anderen Rezensenten nur anschließen. "The Rocky Horror Picture Show" ist und bleibt Kult, und läßt sich auch nicht verbessern - man sollte es auch nicht versuchen .....und genau das ist es, was mir beim Kauf der DVD negativ auffiel! Wie wir Ältern es aus dem Kino - die Jüngeren möglicherweise aus dem Fernsehen kennen, waren die ursprünglichen Untertitel wirklich passend und, von der Übersetzung - zumindest aus meiner Sicht - einfach präzise dem englischem Vorbild entsprechend, was auch die direkte Verfolgung des Originaltextes erleichterte. Leider hat sich dann ein übereifriger (junger?) Mitarbeiter gesagt, daß man die Untertitel wohl besser dem aktuellen sprachlichen Mainstream anpassen müsse, was dann zur Folge hatte, daß nun nur noch Wert auf die Sinnhaftigkeit gelegt wurde, und somit die feinen, pointierten Passagen oft nicht mehr dem Original der Sprache entsprechen - wohlgemerkt nur bei den Untertiteln. Ein weiters Manko liegt für mich in der Tatsache, daß nur Untertitel für Taubtumme auf der DVD vorhanden sind. Aussagen wie "Die Uhr schlägt" oder "Kirchenglocken läuten" u.ä. nerven schon etwas, zumal es ja kein Problem bereitet hätte eine zusätzliche Untertitelspur einzufügen. Somit ist mein Urteil zwiegespalten: Film 5 Sterne - Untertitel 1 Stern
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