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Sister Funk
 
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Sister Funk

von Various (Künstler)
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Produktinformation


1. You're a stone groovy thing
2. Chaffeur
3. A new change of address
4. Escape
5. You did it
6. Good things
7. I'm a good woman
8. It's about time I made a change
9. Born to live with heartache
10. What do you see in her?
11. See and don't see
12. Sweetback
13. Miracle man
14. Remember me
15. Sister funk
16. Anna's thang
17. HoneyDripper
18. Right on
19. Don't go
20. Too hot to hold

Produktbeschreibungen

INTRO

Ein gebrochenes Herz schreibt oft die schönsten Lieder (ganz besonders bei der besten Musik der Welt, Soul, die ja meist von nichts anderem handelt) - sowie Frauen, die in den Sechzigern und Siebzigern Soul gesungen haben. Eben das dachten sich auch die Compilation-Spezialisten von Barely Breaking Even Records und haben für “Sister Funk” 20 Stücke mit Sängerinnen aus Hinterlassenschaften von schrulligen Labelbetreibern, längst versiegelten Archiven sowie verschollenen Wagenladungen von 7-Inch-Vinyl ausgegraben, um sie mit liebevollen Linernotes samt einiger Disses gegen Rare Groove-Clowns zu veröffentlichen. Denn sie suchten lieber nach den wirklich raren Stücken und ließen dafür auch mal solche Female Funk-Klassiker beiseite wie etwa Julie Driscolls “Indian Rope Man” oder alles von Marlena Shaw und Spanky Wilson. So klagen denn auch die hier vertretenen Soul Sisters viel über unglückliche Liebe, untreue Männer oder unglaubwürdige Lügen. Inell Young etwa motzt: “What do you see in her, that you can’t find in me?” The Trinikas schluchzen auf dem schönsten Stück der Platte “Remember me? I am the one who loves you”, und Mary Love ist gleich ganz “Born To Live With Heartache”. Die Frauen ärgern sich über die Idioten, mit denen sie zusammenleben (“I know you got another woman somewhere around. I’m a good woman, so don’t treat me like dirt”, Barbara Lynn), aber viele stehen auch an der Schwelle zum selbstbewussten Drauf-Scheißen (“Oh won’t you be my chaffeur, come on, come on and ride me”, Monica). “Der einzige Weg, den heutigen sogenannten R’n’B-Kaspern solche Emotionen aus der Nase zu ziehen”, sagen die Linernotes dazu, “wäre, ihnen die Gold Card wegzunehmen und sie dazu zu zwingen, bei McDonald’s am Sonntagnachmittag Burger zu servieren”. Aber das müssen ja leider immer noch genug andere machen. Right on, Schwestern.

Florian Sievers / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de



INTRO

Ein gebrochenes Herz schreibt oft die schönsten Lieder (ganz besonders bei der besten Musik der Welt, Soul, die ja meist von nichts anderem handelt) - sowie Frauen, die in den Sechzigern und Siebzigern Soul gesungen haben. Eben das dachten sich auch die Compilation-Spezialisten von Barely Breaking Even Records und haben für “Sister Funk” 20 Stücke mit Sängerinnen aus Hinterlassenschaften von schrulligen Labelbetreibern, längst versiegelten Archiven sowie verschollenen Wagenladungen von 7-Inch-Vinyl ausgegraben, um sie mit liebevollen Linernotes samt einiger Disses gegen Rare Groove-Clowns zu veröffentlichen. Denn sie suchten lieber nach den wirklich raren Stücken und ließen dafür auch mal solche Female Funk-Klassiker beiseite wie etwa Julie Driscolls “Indian Rope Man” oder alles von Marlena Shaw und Spanky Wilson. So klagen denn auch die hier vertretenen Soul Sisters viel über unglückliche Liebe, untreue Männer oder unglaubwürdige Lügen. Inell Young etwa motzt: “What do you see in her, that you can’t find in me?” The Trinikas schluchzen auf dem schönsten Stück der Platte “Remember me? I am the one who loves you”, und Mary Love ist gleich ganz “Born To Live With Heartache”. Die Frauen ärgern sich über die Idioten, mit denen sie zusammenleben (“I know you got another woman somewhere around. I’m a good woman, so don’t treat me like dirt”, Barbara Lynn), aber viele stehen auch an der Schwelle zum selbstbewussten Drauf-Scheißen (“Oh won’t you be my chaffeur, come on, come on and ride me”, Monica). “Der einzige Weg, den heutigen sogenannten R’n’B-Kaspern solche Emotionen aus der Nase zu ziehen”, sagen die Linernotes dazu, “wäre, ihnen die Gold Card wegzunehmen und sie dazu zu zwingen, bei McDonald’s am Sonntagnachmittag Burger zu servieren”. Aber das müssen ja leider immer noch genug andere machen. Right on, Schwestern.

Florian Sievers / Intro - Musik & so
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