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Beethoven. Sinfonie Nr. 9
 
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Beethoven. Sinfonie Nr. 9

von Jos van Immerseel (Künstler), Ludwig Van Beethoven (Künstler), Anima Eterna (Künstler)
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Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Audio CD (2. Mai 2000)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Class (Sony BMG)
  • ASIN: B00004S4NT
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 364.398 in Musik (Die Bestseller Musik)

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1. Allegro ma non troppo Reinhören
2. Molto vivace Reinhören
3. Adagio molto e cantabile Reinhören
4. Finale: Presto Reinhören
5. d-Moll op.125

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Man schlägt das Booklet auf und ist enttäuscht: Jos van Immerseel präsentiert hier die erste mit Originalinstrumenten gespielte Aufnahme der "Neunten" nach der neuen Beethoven-Gesamtausgabe -- das heißt: In der wissenschaftlich rekonstruierten Form; so wie sich der Komponist das bedeutende Werk vorgestellt hat, ohne die verlegerischen Eingriffe und Fehldeutungen, die sich in den Notenausgaben im Laufe der Zeit angesammelt haben. Jonathan del Mar, der Herausgeber höchstpersönlich, erläutert im Booklet-Text die mitunter kleinen, aber wichtigen De-ails im Notentext, in denen sich diese "Neunte" von den vielen anderen Einspielungen unterscheidet. Doch findet man diese Beiträge nur in Holländisch, Französisch und Englisch vor -- nicht in Deutsch. Die Gelegenheit, diese Informationen im Heimatland des Komponisten darzulegen, wurde leider nicht genutzt.

Umso packender ist die Einspielung: Schon der erste Formteil des ersten Satzes weitet sich im (zur Beethovenzeit üblichen) halligen Klang zu einer weiten Steigerungsfläche -- das ganze herrlich transparent und so als großer luftiger Dialog der Instrumentengruppen. Natürlich verzichtet Immerseel nicht auf die typischen Mittel der authentischen Spielweise: Er lässt die Pauken krachen und die (Natur)-Trompeten schmettern, doch alles bleibt im rhetorischen Gestus sinnvoll, wird nicht zur spieltechnischen Grobheit. Alle Erwartungen, die sich im Laufe der ersten drei Sätze aufbauen, erfüllen sich im Finale: Straffe Tempi an den richtigen Stellen (vor allem im berühmten Kontrabass-Rezitativ), gut ausgespielte Farbschattierungen der alten Instrumente und schließlich unaffektierte, direkt ansprechende Leistungen der Sängerinnen und Sänger sorgen für eine ganz "neue" Neunte. --Oliver Buslau


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4.0 von 5 Sternen Spannende Wiedergabe der Neufassung, 17. März 2006
Von Dr. Alberts "hansalberts" (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Jonathan del Mar hat vorhandene Originalquellen der Sinfonie systematisch ausgewertet und die Patina einer über 150 Jahre dauernden Bearbeitungswoge beseitigt. Diese " gereinigte" Fassung präsentiert Jos van Immerseel.Hört man dies ? Der Laie sicher nicht. Und die Interpretation ? Ich schwanke: wenn das in allen Belangen das Original sein soll, wäre ich ein wenig enttäuscht. Speziell im vierten Satz klingen manche Passagen ein wenig hölzern-einstudiert, weder hynmisch noch ekstatisch. Höre ich Furtwängler oder Zinman kommt diese Aufführung nicht ganz mit,obwohl sie großartig transparent ist, ein hervorragender Chor singt ( die Höhe klingt gar nicht angestrengt). Mich reisst diese Aufnahme nicht so mit wie andere von der neunten oder andere Aufnahmen von Immerseel. Akademisch korrekte Wiedergabe kommen der extatischen Musik der Neunten so gar nicht nahe. Die Aufnahme von Furtwängler von 1942 ist, was Extase angeht, immer noch einsame Referenz.

Eine anhörbare Aufnahme ist diese Aufnahme von Immerseel natürlich, vor allem, wenn man Transparenz für wichtig erachtet.
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