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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Lost in Space" - ein zu Unrecht schlecht gemachtes SF-Weltraumabenteuer von 1998, 17. Juni 2007
Der Hintergrund von "Lost in Space" mit den Robinsons ist eine Fernsehserie von 1965-1968. Ende des 21. Jahrhunderts wird die Erde nicht mehr bewohnbar sein, deswegen kämpfen zwei politische Gruppierungen um die mögliche Besiedlung des neu entdeckten Planeten Alpha Prime. Die Wissenschaftler-Familie Robinson (u.a. William Hurt, Mimi Rogers, Heather Graham) soll mit zusammen mit dem Kampfpiloten West (Matt LeBlanc) auf dem Raumschiff "Jupiter II" zu Alpha Prime fliegen und mittels eines Hypersprungtors eine Verbindung zur Erde aufbauen. Doch an Bord des Schiffs ist auch der Saboteur Dr. Smith (Gary Oldman), und das Schiff verunglückt im Weltall. Durch die (späteren) Experimente des jüngsten Robinsons entstehen Blasen, in denen die Zeit in die Zukunft verschoben ist. In der ersten Zeit-Blase befindet sich ein verlassenes Rettungsraumschiff aus der Zukunft, das die Robinsons suchen sollte. An Bord sind aber grässliche Alien-Spinnen, und so müssen die Robinsons fliehen, wobei ihr Schiff auf einen nahen Planeten stürzt. Auf diesem Planeten befindet sich eine zweite Zeit-Blase, in der es zu weiteren Verwicklungen mit der Zukunft kommt. Diese zweite Blase ist auch der Ursprung der Zeitexperimente.
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Mag sein, dass der Film, in den viel Arbeit und Material investiert wurde, eher für Zehnjährige ist, die nicht über alles meckern, was nur Unterhaltung sein will. Ich habe den Film, mit viel Spannung, Action und Humor, ohne überflüssige Brutalität, der mir nie langweilig wird, schon sieben Mal gesehen, während ich die frühen Star Wars-Filme mit deren simpler Geschichte schon nach dem dritten Mal nicht mehr ertragen konnte.
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Die DVD-Ausstattung im Einzelnen:
- Englischer Originalton, ausblendbare deutsche Untertitel
- Deutsche Rolltexte zu Cast & Crew + Kurzinterviews (Englisch, ohne Untertitel), okay
- Making of (21 Min., deutsch synchronisiert!), recht interessant, erklärt den Film noch mal etwas
- Special Effects (16 Min., Englisch, ohne Untertitel), Doku über die vielen Special Effects des Films, interessant
- Space Travel (10 Min., Englisch, ohne Untertitel), Doku über Raumfahrt und Science Fiction, Interviews von Wissenschaftlern, recht interessant
- Gelöschte Szenen (12 Min., Englisch, ohne Untertitel, teils unfertige Special Effects), sehenswert
- Musikvideos "Apollo 440" und "Crystal Method", Trailer zu "Lost in Space", "Das Fünfte Element"
- Im sehr guten Audiokommentar (ohne Untertitel) von Regisseur Stephen Hopkins und Drehbuchautor Akiva Goldsman erfährt man, wie es hätte weiter gehen sollen. Da wäre bei einem Erfolg noch einiges drin gewesen.
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