Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
TOP DVD UMSETZUNG !!!, 1. April 2004
Von Ein Kunde
so ! nun mal hier die erste wirklich fundierten Infos zu der DVD.Ich hab mir das Teil bestellt und gestern bekomen. Es handelt sich um 4 DVD's. Auf 2 DVD's befinden sich die Langfassung....was also bedeutet dass man um einen DVD wechsel zu Hälfte des Films nicht rum kommt. Auf DVD 3 befindet sich ebenfalls der Kinofilm jedoch die Kurzfassung (180 min.)wobei es sich hier aber nicht um die in Deutschland bisherige Fassung handelt sondern um den ursprünglichen Directors Cut von Costner der bisher so noch nie hier zu sehen war. Auf DVD 4 befinden sich die Extras. Diese verdienen wirklich auch den Namen Extras weil sie sehr, sehr, sehr ausfühlich gehalten sind und so ziemlich alle wichtigen Infos zu Produktion beleuchten. Sehr vorteilhaft auch hier dass die Extras alle Deutsch untertitelt sind. DVD 1+2 haben 5:1 Ton und das in einer Deutschen und einer Englischen Sprachfassung. Das Bild ist Klasse scharf und endlich auch, statt wie bisher zusammengeschnitten (1:2,21)nun endlich im vollen Kinoformat (1:2,32) zu sehen ist. Ganz wichtig: Bei der Englischen Sprachfassung besteht die möglichkeit die deutschen Untertitel definitiv auszublenden !!!! Also von wegen nicht ausblendbar usw. usw. Auch Klar: das Sioux ist natürlich weiterhin deutsch/englich untertitelt je nachdem was man eben für ne Sprachfassung schaut. Ausserdem gibts noch massig Kommentare von Costner und dem Rest des Teams zum Film die, wenn man das möchte sich auch noch während des Films anhören kann DVD 3 hat den Kinofilm in 5:1 Englisch/Deutsch jedoch liegt der Film im Directors Cut vor der bisher so nicht zu sehen war. (meiner Meinung ist diese DVD an unwichtigsten da eh niemand mehr die Kurzfassung schaut wenn er die Langversion gesehen hat) Fazit: Also allen Unkenrufen zum trotz: Das hier ist Definitiv ein geniales Produkt das keinerlei Mängel hat und im Preis Leistungsverhältnis extrem günstig ist. Sehr schön auch die Verpackung mit genialem Schuber (mit Lederprägung imitat) und aufklappbaren DVD "Buch" das sehr geschmackvoll mit Bildern aus dem Film veredelt wurde....Das ganze hat die Dimensionen von "der Herr der Ringe Ext. Edition Box" nur ist hier die "Der mit dem Wolf Tanzt-Box" noch um Länger schöner (mit Gold aufdruck) gemacht und auch von der Qualität weitaus besser. Der Pappschuber ist sehr stabil und wirklich super Dekorativ.....Ein Absolutes "Musst Have" Sammlerstück das wirklich in keiner DVD Sammlung fehlen dürfte. Mein Tip: Verscherbelt schnellst möglich eure bisherigen Filmversionen dieses Films und kauft euch dieses Hammerharte Sammlerstück das zu diesem Preis echt fast verschenkt wird. Der Film hat nun endlich eine würdige DVD umsetzung bekommen was dem Kultcharakter des Films mehr als förderlich ist. Bei dieser Box gibts gar nichts, aber auch rein gar nichts zu bemängeln ! Film = 5 Sterne DVD umsetzung = 5 Sterne Verpackung/Design 5 Sterne Preis/Leistung = 5 Sterne
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nur ein guter Indianer ist ein Kino-Indianer, 2. März 2007
Ein fast vierstündiges Epos, das aufgrund einer soliden Erzählstruktur, einer hervorragenden Kameraarbeit und teilweise exzellenter Schauspieler auch über die lange Distanz seine Qualität behält. Zweifellos ein Film, der das (immer wieder totgesagte) Westerngenre mit genre-untypischen Elementen neu belebt hat. Allerdings, und hier stehe ich im krassen Widerspruch zu vielen anderen Rezensenten, ist dieser Western - und vor allem die Porträtierung der Indianer - weder klischeefrei noch historisch korrekt. In Kevin Costners Film ist die Welt der Sioux eine harmonische Welt, eine einträchtige Dorfgemeinschaft mit einem liebenswürdigen, respektvollen Umgang miteinander. Die Führungspersonen sind überlegte, würdige Männer, große Krieger - und im Tipi hat die Squaw die Hosen, Verzeihung, Leggings an. Mit den natürlichen Ressourcen (Büffel, Wald, Wasser) wird verantwortungsbewußt umgegangen und ein Sioux wird ganz traurig, wenn weiße Jäger brachial alles abknallen oder auch mal den Birkenhain verwüsten. Mit ihren langen, immer frischgekämmten Haaren und der hübschen Wildledermode wirken diese Dorfbewohner wie eine liebenswerte und harmlose Hippiegemeinschaft, der feindliche Stamm der Pawnee wird dagegen als eine Art kahlrasierter, chronisch aggressiver Prärie-Punks dargestellt. Tatsächlich waren die Sioux nach Auffassung der führenden Ethnohistoriker aggressive Expansionisten, die ab Mitte des 18. Jahrhunderts ihr Territorium auf Kosten vieler kleinerer Stämme beträchtlich erweiterten, bereits vor der Ankunft erster europäischer Siedler waren große Gebiete von ihnen völlig überjagt und Waldstreifen entlang der Flussläufe abgeholzt oder durch Brandrodung vernichtet. Von ökologischem Bewusstsein keine Spur. Übereinstimmend wird die Sioux-Gesellschaft als hoch kompetitiv und instabil beschrieben, in der der Konkurrenzdruck unter den Männern extrem ausgeprägt war. Morde, ritualisierte Massenvergewaltigungen und das Auseinanderbrechen von Dorfgemeinschaften waren häufige Phänomene. Der Hauptteil der Aggressionen richtete sich aber nach außen: im 19. Jahrhundert dezimierten die Sioux einen Nachbarstamm nach dem anderen. Besonders kräftigen Widerstand leisteten die Pawnee, deren Dörfer ständig von Trupps junger Sioux überfallen wurden, besonders beliebt war das Niedermetzeln wehrloser Frauen und Kinder, die in den Feldern außerhalb der Dörfer arbeiten mussten. Dieser Widerspruch zum gezeigten Bild lässt doch vermuten, dass auch dieser Western auf den groben Pinselstrich nicht verzichtet hat, Gut und Böse ist auch in diesem Film klar polarisiert und so bewegt sich auch Kevin Costner trotz einer neuen Betrachtungsweise im Mainstream dieses uramerikanischen Filmgenres. Eine andere Darstellung ist eben noch lange nicht eine differenzierte Darstellung und hier muss man auch heute, fast 17 Jahre nach dem Erscheinen dieses Films, auf den Western warten, der Indianer nicht als Monument oder Kontrastpunkt verwendet, sondern als Menschen mit allen Fehlern und allen Widersprüchen, die den Stoff sowohl für Tragödien als auch Komödien liefern.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbarer Western der etwas anderen Art !, 29. März 2004
Wobei die Bezeichnung „Western" hier nicht ganz so passend ist, den wenn Filme als solche bezeichnet werden, dann denkt man an Cowboys bei denen die Pistole locker sitz, an böse Indianer, Schiessereien, Schlägereien in überfüllten Saloons, und an vieles anderen was den Westernfilm von 1950 - 1970 so typisch gemacht hat. Schon damals wurden Veruche gewagt Filme ohne diese typischen Klischees zu drehen und hatte damit Erfolg (Butch Cassidy & The Sundance Kid) oder es ging wie in den meisten Fällen finanziell ind die Hose (Heavens Gate). Kevin Costner belebt mit seiner Hommage an die Indianer und den Wilden Westen ein Genre wieder das lange Zeit nicht mehr als salonfähig galt und schuf ein Epos für die Ewigkeit. Nach der bisher recht lieblos umgesetzten DVD Veröffentlichung vor einigen Jahren gibt es nun dieses 4 DVD Set das diesem Meisterwerk endlich gerecht wird. Die toll aufgemachte Box mit goldenem Hologramm auf der Vorderseite beinhaltet neben den beiden Fassungen (178 min und 227 min) des Films einen indianischen Traumfänger sowie eine Bonusdisc wie sie besser nicht hätte sein können. Auf der perfekten Bonus Disc bekommt der Zuschauer und Fan alles wissenswerte über die Dreharbeiten und die Entstehung dieses Films mit. Lieutenant John J. Dunbar überlebt mit viel Glück die Wirren des amerikanischen Bürgerkrieges und lässt sich danach zu einem verlassenen Außenposten irgendwo in South Dakota versetzen. Dort will er den „Wilden Westen" fernab von Kriegsgetümmel erleben bevor es diesen nicht mehr gibt. Dort angekommen stellt er fest das der Posten bereits verlassen ist, doch auch das kann Ihn nicht von seinen Pflichten abhalten. Er bringt das Fort auf Vordermann und geniesst die Einsamkeit einzig allein mit seinem Pferd und einem Wolf mit der er Bekanntschaft macht. Allerdings ist Dubar gar nicht so alleine wie er scih oft wähnt, den er siedelt auf dem Gebiet der Sioux Indianer. Nach ersten Kontakten mit den Indianern versucht er langsam deren Vertrauen zu gewinnen. Er erlernt die Lakota-Sprache seiner neu gewonnenen Freunde und versucht gleichzeitig Leben und Kultur der Sioux zu verstehen. Schließlich wird er von den Indianern als vollwertiges Stammesmitglied anerkannt und von Ihnen als Anlehnung an seinen tierieschen Gefährten „Der mit dem Wolf tanzt" genannt. Er verliebt sich in eine von den Weissen abstammende Indianerin mit dem Namen „Steht mit einer Faust". Nun hält Ihn nichts mehr in seinem Fort und er beschließt mit seinem Stamm ins Winterquartier zu ziehen. Dieser Traum findet jedoch ein jähes Ende als er kurz nochmal in sein Fort zurückkehrt um sein Tagebuch zu holen. Armeetruppen sind mittlerweile dort eingetroffen und die zeigen gar kein Verständnis für einen ehemaligen Lieutnant der in Indianerkleidung auftaucht. Costners knapp vierstündiges Epos wird selbst in dieser Langfassung zu keinem Zeitpunkt langweilig und weiss den Zuschauer von Anfang an zu begeistern. Die Landschaftaufnahmen und vor allem die atemberaubende Büffeljagd sind einzigartig und nur ein Grund von vielen warum dieser Film so einmalig ist. Selbst das oft nicht sehr tolle mitlesen von Untertiteln wenn die Indianer in Ihrer Sprache sprechen stört keineswegs sondern macht den Film nur noch interessanter. Costner bemüht sich in seinem mit sieben Oscars ausgezeichneten Film um eine Korrektur der Darstellung von den primitiven und kriegswütigen Indianer. Der Film ist ein Appell für Toleranz in einer atemberaubenden Naturkulisse mit tollen Darstellern. Die Charaktere des Films wirken alle glaubwürdig und Costner lässt dem Zuschauer mit seiner altmodischen Inszenierung Zeit sich dieser Welt anzunähern. Mit dieser 4 DVD Edition bleibt kein Wunsch mehr offen und Costners Meisterwerk wird endlich entsrechend gewürdigt.
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