Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sean Connery mischt den Weltraum auf, 30. September 2002
Ein Weltraum-Marshall (Connery) kommt hinter einen großangelegten Raquschgifthandel und versucht, den Schurken das Handwerk zu legen. Doch alle arbeiten gegen ihn, und die, die es nicht tun, werden getötet. Die Lage spitzt sich zu, als 2 Berufskiller auf ihn angesetzt werden. Auf der kleinen Minenkolonie ist ein Ausweichen oder Weglaufen nicht möglich...Sean Connery zeigt hier wieder mal, daß die Schauspielerei durch seine Adern fließt. Er spielt mit Überzeugung, mag die Rolle auch noch so unbedeutend sein. Hier ist die Atmosphäre wirklich zum Schneiden. Auch sein Sidekick, eine Ärztin, agiert spitzenmäßig und die Dialoge, die sich aus dem Zusammenprall ihrer Egos ergeben, sind unterhaltsam, ernst, witzig, je nach Situation. Die Effekte halten sich im Rahmen, sind aber für die Zeit der Entstehung des Films solide und gehen in Ordnung. Man gewinnt den markigen Marshall von Anfang an lieb und wünscht ihm, daß er die Killer abschütteln und den Fall lösen kann. Die DVD ist leider wie viele aus dem Hause Warner nicht so, wie man sich das wünscht. Extras sucht man vergebens, einzig der USA-Trailer ist drauf und einige Texttafeln zum Film. Dafür hat man die Wahl zwischen englisch und deutsch als Sprache in Dolby Stereo und 19 verschiedenen Untertitel-Sprachen, außerdem Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte. Das Bild ist gestochen scharf, keine Verschmutzungen oder Artefakte sind zu sehen. Trotz der fehlenden Extras insgesamt eine Note von 4 von 5 Sternen - was an Extras fehlt, macht das Charisma von Connery wieder wett.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solider Thriller mit "Weltraumatmosphäre" über eine Bergbaukolonie auf Io , 19. Juni 2007
"Outland" - Planet der Verdammten (1980). Nach Merkur, Venus, Erde und Mars ist Jupiter der nächste Planet. Der Bergwerkskonzern Con-Am betreibt auf dem Jupitermond Io eine Mine. D.h. außerhalb der Bergbausiedlung gibt es keine Luft zum Atmen. Die Arbeiter müssen in Raumanzügen arbeiten. Sehr viele Arbeiter drehen durch und sterben. O'Niel (Sean Connery) nimmt auf der Kolonie den Posten eines Marshals an, was seiner Frau und seinem Sohn jedoch nicht gefällt, die ihn auch bald verlassen. Seine erste Bewährungsprobe ist es, einen mit einem Messer bewaffneten Arbeiter davon abzuhalten, eine Prostituierte zu töten. O'Niel findet bald heraus, dass viele Arbeiter unter Drogen stehen, die ihre Leistungen steigern, und dass der Konzern dies duldet. Als O'Niel einschreitet, werden Killer auf ihn angesetzt. D.h. jeder weiß, dass diese Killer mit der nächsten Raumfähre (= 12-Uhr-Zug im Western) kommen werden, und jeder hat Angst, ihm zu helfen, mit Ausnahme der Ärztin Lazarus (Frances Sternhagen). Im Grunde genommen ist dies die Story von "Zwölf Uhr mittags", einem klassischen Western, der hier in den Weltraum verlegt wurde. Die Science-Fiction-Atmosphäre gefällt mir jedoch ganz gut. Der Film könnte ohne Weiteres auch im selben Universum wie "Alien" (1979, Erzfrachter Nostromo, profitgierige Gesellschaft) spielen, nur dass hier keine außerirdische Lebensform auftaucht. O'Niel muss sich bewähren, mit einer geringen Chance, auch seine Frau zurückzubekommen. Der Film ist recht aufwändig produziert und gut gemacht mit stimmigen Kulissen, Raumanzügen, usw. Geschossen wird übrigens mit normalen Schrotflinten, usw., auch im Vakuum, da der Sauerstoff zur Verbrennung des Schießpulvers aus dem Pulver der Patrone selbst stammt. Zur DVD: Ton (Deutsch, Englisch, Spanisch) und Bild sind okay, viele Untertitel, Bonus: Einige wenige, aber gute (deutsche)Texttafeln zu Darsteller, Machern und Produktion, US-Kinotrailer (Englisch, mit Untertiteln).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DÜSTERE ZUKUNFT, 30. Mai 2008
Der Film spielt in ferner Zukunft auf dem Jupitermond. In einer Bergwerkskolonie schuften galaktische Arbeiter, wild zusammengewürfelt, nach Titan schürfend. Die Arbeitsbedingungen sind ähnlich wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Bergwerken des Planeten Erde. (Beklemmend die Vorstellung: Nichts ändert sich trotz technischem Fortschritt).
Die Bergleute können im Inneren des Planeten nur in speziell geheizten Raumanzügen arbeiten. Die Dinger legen sie nur ab innerhalb der Raumstation, die durch ein wöchentliches Shuttle mit der Erde verbunden ist. Eine Siebzigstunden-Reise, die sich nicht jeder zu jeder Zeit erlauben kann.
Es wird ein neuer Polizeichef eingesetzt, nachdem sich die Todesfälle unter den Arbeitern extrem häufen und Unruhen ganz besonderer Art drohen.
Sean Connery als Polizeichef O`Neill ist natürlich eine intergalaktisch gute Wahl. Der Stoff vorhersehbar, aber packend bis zur letzten Sekunde. LANGEWEILE oder ein DAS KENN ICH SCHON kommt NIE auf.
Volle Punktzahl?: Gerne. HMcM
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