Aus der Amazon.de-Redaktion
Campbell Scott spielt einen unerfahrenen jungen Technokraten, der ein geheimes und höchst erfolgreiches High-Tech-Verfahren erfindet, das -- wie es scheint -- die halbe Welt in die Hände bekommen möchte. Seine eigene Firma handhabt die ganze Angelegenheit ihm gegenüber möglicherweise nicht ganz fair, und die Konkurrenz lauert an jeder Straßenecke und jedem Kinderspielplatz in New York (nicht zu vergessen an ihren Zufluchtsorten in der Karibik), in der Hoffnung, ihm die Formel stehlen, abschwatzen oder abtricksen zu können.
Die Handlung hat so viele Berg- und Talfahrten wie eine Gebirgsstraße, und die Freude bei diesem Film besteht darin, zuzuschauen, wie sich die Handlung um Scott herum entwickelt, der nun doch nicht so unbedarft ist, dass er nicht merkt, dass nicht nur seine Formel ist höchster Gefahr ist, sondern auch sein eigenes Leben. Steve Martin ist vollendet selbstsicher -- und Angst einflößend -- als wohlhabendes hohes Tier, das entschlossen ist, ganz groß rauszukommen. David Mamets Drehbuch ist erfreulich frei von seinen üblichen Manierismen -- dies ist sein befriedigendster Film seit Haus der Spiele von 1987. Sein nächster Film, The Winslow Boy, steht dem in nichts nach. --Anne Hurley
Video Jakob Kurzinhalt
Joe Ross hat eine revolutionäre Erfindung gemacht, die Milliarden wert ist. Mit seinem kleinlichen Boß stellt er das strenggeheime Projekt auf einer Karibikinsel potentiellen Investoren vor. Zugleich lernt er den undurchsichtichtigen Jimmy Dell kennen. Ross schaltet das FBI ein, doch das Intrigennetz schnürt sich immer enger. (Aus Blickpunkt: Film)