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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Traumduo in wirklich gutem Film, 7. April 2005
Der gute Adam Sandler war ja schon für so manch geschmacklosen Film zuständig und ist eher für seine rüde Art von Humor bekannt, in diesem Film hat er aber eine tolle Rolle, die er sympathisch und überzeugend ausfüllt. Er spielt Robbie, den "Wedding singer", der auf Hochzeiten und Festen einer typisch amerikanischen Kleinstadt für Stimmung sorgt. Leider hat er selbst weniger Glück, denn seine Velobte - wunderbar hohl gespielt! - lässt ihn vor dem Altar sitzen.Trost findet er bei einer Kellnerin (Drew Barrymore), die zwar in festen Händen ist, Robbie aber dennoch ganz sympathisch findet. Ihr Freund und zukünftiger Ehemann ist allerdings ein derartiges A....loch, dass der Zuschauer ahnt, wer die süße Drew am Schluss bekommt. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg mit so manchen Hindernissen... Nachdem man lange nichts ordentliches mehr von Drew Barrymore gehört hatte (von ihrem Kurzauftritt bei Scream abgesehen), feiert sie hier ein tolles Comeback. Sie ist einfach hinreißend als einfaches, aber dennoch sensibles und süßes Mädchen aus der Kleinstadt, und es ist unmöglich, sie mit ihrem strahlenden Lachen nicht ins Herz zu schließen. Die Story ist nicht umwerfend originell, aber so angefüllt mit witzigen Nebenfiguren (Gary Busey als ständig betrunkener Trauzeuge, Robbies Machokumpel, der Boy George Verschnitt ...) und guten Dialogen, dass man bestens unterhalten wird. Es wird niemals so richtig tiefsinnig aber auch nicht oberflächlich, und man spürt die Ernsthaftigkeit der Aussage, auf was es wirklich ankommt: "Jemanden, der dich in den Arm nimmt, wenn es dir dreckig geht, und dir sagt: Alles wird schon wieder gut!" Darüber hinaus ist der Film natürlich eine große Hommage an die 80er, vom tollen Soundtrack über die Outfits (Robbies Kumpel geht z.B. in Michael Jacksons Bad-Ledermontur auf eine Party) und Frisuren. Und sogar Pop-Ikone Billy Idol hat einen kurzen aber entscheidenden Kurzauftritt am Schluss! Insgesamt also ein wirklich empfehlenswerter Film, der ganz ohne Plattheiten und vulgären Klamauk auskommt und dadurch um soooooviel besser ist als der Nachfolger mit Sandler-Barrymore "40 erste Dates". Da jagt nämlich wirklich ein Ekelgag den nächsten. Der "Wedding singer" zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ist für Männlein und Weiblein gleichermaßen zu genießen!
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