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Dies ist der siebte Teil der Übersicht von Marco Polo über Havergal Brians sinfonische Arbeiten und enthält zwei Konzertouvertüren aus der frühen Phase seiner Karriere und zwei seiner Sinfonien aus seinem so produktiven Alter.
For Valour aus dem Jahre 1906, zeigt mit Nonchalance die Einflüsse von Edward Elgar -- aber schon deutet sich Brians eigener eigenwilliger Gestaltungswille an. Doctor Merryheart (1912) ist ein Satz von schweren programmatischen Variationen von Passagen aus Don Quixote von Strauss, die die Träume und Missgeschicke eines geistesabwesenden Astronomen lebendig darstellen. Die zwei späteren, zwischen 1954 und 1960 entstandenen Sinfonien, sind typisch knappe Brian-Werke -- das ausdrucksfähige einleitende Adagio von Sinfonie Nr. 11 enthüllt in seinen sechs Minuten eine Welt der Trauer. Vor allen Dingen Leaper hat aus Brian etwas ganz Individuelles gemacht und hat ein gutes Gespür für dessen erfinderische und idiosynkratische Klangwelt entwickelt. Dies sind Interpretationen, die sich um einen eigenwilligen musikalischen Denker ernsthaft bemühen und durch ihren Sinn für dessen exzentrische Ordnungsprinzipien Klarheit schaffen. --Roz Kaveney