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Pi DVD [UK-Import]
 
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Pi DVD [UK-Import]

DVD ~ Sean Gullette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman, Ajay Naidu
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Format: Schwarz-Weiß, Letterboxed, PAL, Import
  • Sprache: Englisch (Unknown)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Studio: Pathe Distribution
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004D0C6
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 66.383 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist geradezu eine Binsenweisheit, dass Genie und Wahnsinn Hand in Hand gehen. In Darren Aronofskys Film-Parabel Pi ist dieser alte Widerspruch in wirkungsvollem Schwarzweiß und mit sicherem Gespür für Symbolträchtiges in Szene gesetzt. Schnittstelle dreier Energiefelder ist der Mathematiker Maximillian Cohen. Cohen ist nahe daran, den Zahlencode des Lebens zu knacken und den Verstand zu verlieren. Von seiner Arbeit besessen, ist der Mathematiker dem körperlichen und psychischen Kollaps nahe. Er schluckt Unmengen dicker Kapseln. Paranoid verrammelt er seine Tür mit vielen Schlössern, bevor er sich allnächtlich an die Arbeit macht. Das Leben soll draußen bleiben, verschafft sich aber doch immer wieder Einlass.

Während sein Computer kryptische Zahlenreihen ausspuckt, hört er seine Nachbarin laut stöhnen und seufzen. Riesige Ameisen machen sich an seinen Chips zu schaffen und hinterlassen eine klebrige Spur. Der Mathematiker untersucht sie unter dem Mikroskop. Da ist es wieder, die Spirale, das Muster des Lebens. "Gehe nach Hause und nimm ein Bad!" empfiehlt ihm sein ehemaliger Lehrer, der einst selbst dem Geheimnis der mysteriösen Weltformel auf der Spur war. Nun ist er überzeugt, über seinen Zahlengrübeleien einen Schlaganfall erlitten zu haben. Und er erzählt Cohen die Geschichte von Archimedes, dem im Bad die Lösung für seine königliche Aufgabe dämmerte. Ein kabbalistischer Geheimbund und ein Clan von Börsenspekulanten haben von Cohens Forschungen Wind bekommen und wollen den Mathematiker für ihre Zwecke vereinnahmen. Schließlich kann Cohen nicht widerstehen, als ihm die Börsianer den entscheidenden Chip anbieten, mit dem er seine Forschungen zu Ende bringen kann.

Immer wieder durchlebt er dieselbe obsessive Erinnerung seiner Jugend: Er blickt ins gleißend weiße Licht, kurze Erleuchtung, ein Blitz absoluter Klarheit und dann der Kollaps. Schmerzhafte Anfälle überkommen das Genie immer häufiger. Der Lehrer, sein letzter Freund, stirbt. Im U-Bahn-Schacht liegt ein Gehirn, in das er mit einem Stift hineinbohrt und augenblicklich das weiße Licht sieht. Wahn und Alltagsrealität lappen ineinander. Schließlich zerdeppert Cohen seinen Computer und setzt während eines Anfalls die Bohrmaschine an seine Schläfe. Dann sitzt er auf einer Parkbank und blinzelt in die Baumkrone über ihm. Seine kleine Nachbarin leistet ihm Gesellschaft. Sie hält ihren Taschenrechner auf den Knien und will ihm, wie schon zu Beginn des Films, eine Rechenaufgabe stellen. Früher hätte der Mathematiker sie im Vorbeigehen gelöst. Nun schüttelt er den Kopf und lächelt.

Dieser Science-Fiction-Thriller ist ein eigenwilliges minimalistisches Meisterwerk und ein außergewöhnliches Debüt. Die klaustrophobische Stimmung erinnert ein wenig an David Lynchs Eraserhead. Dennoch hat Pi seine unverwechelbare Ästhetik und Dramaturgie. Wie Eraserhead ist dieser Film eine Reise durch die Tiefen des Innern. "Outer space ist tot", sagt Regisseur Aronofsky, "das Publikum hat schon alles in die Luft fliegen sehen -- Raumschiffe, den Death Star, gigantische Insekten, die Erde..." Die nächste Reise heiße nun "inner space". --Frank Kukat



Video Jakob Kurzinhalt

Max Cohen ist ein Freak, der Annäherungsversuche seiner Nachbarin ignoriert. Verzweifelt sucht er nach einem mathematischen Code, der die Welt erklärt. Mit Hilfe von Kabbala und der Zahl Pi versucht er ihn an seinem monströsen Computer zu errechnen. Anfälle heftigster Kopfschmerzen lassen sich nur durch starke Medikamente lindern und treiben ihn fast in den Wahnsinn. (aus Blickpunkt:Film)

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!!, 15. Februar 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Pi [VHS] (Videokassette)
Als sich der paranoide Hauptdarsteller, dem Wahnsinn nahe, eine Lobotomie mit dem Schlagbohrer setzt, zeichnet sich die pure Verzweiflung und das Ensetzten in meinem Gesicht ab. Aronfonsky schafft es klaustrophobische Urängste in einem wachzurütteln, die Kamerafahrten unruhig, die Schnitte hart und dazu moderne DnB-Sounds. Es ist fast gerade so, als wäre ein urbaner Alptraum, Realität geworden, die Realität ein Alptraum, selbst dem Zuschauer, fällt es schwer sich dieser, kontrastreichen, 200 Km/h schnellen Achterbahnfahrt, aus abendländisch-religiösem Mysterium und rational-naturwissenschaftlichen Gedanken, zu befreien. Bis zum Schluß, bleibt es ungeklärt, was es mit dieser Zahl auf sich hat, ist sie nun die Welt-Formel? Der Name Gottes? Dieser Film beflügelt die Fantasie, und wühlt in einer essentiellen Frage des menschlichen Seins! Der Film schlägt meiner Meinung nach, die Brücke zwischen Religion, Wissenschaft, der skrupelosen Gesellschaft und den Bedürfnissen des Einzelnen, des Hauptdarstellers nämlich Absolut grandios (******!)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Leben besteht aus Mathematik, 2. Juni 2005
Von Filmimuru "filmimuru" (Tampere, Finnland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
„Pi" trifft sicher nicht den Geschmack des Durchschnitts-Hobby-Filmeguckers, denn „Pi" ist schon ein sehr außergewöhnliches Werk. Das erste für viele abschreckende Merkmal mag wohl sein, dass der Film komplett in Schwarz-weiß abgedreht ist. Dann mag die musikalische Untermalung wohl einigen auf die Nerven gehen, weil sie doch sehr markant und stellenweise auch sehr ungewöhnlich und laut ist. Dann die Handlung an sich...keine 08/15-Handlung, sondern mal etwas ganz außergewöhnliches und faszinierendes. Zudem sind einige Szenen doch recht widerlich und rasant. Aber: man sollte den Film dennoch gesehen haben und vielen wird er sicherlich auch außerordentlich gut gefallen. Dieser Film ist mal etwas ganz anderes. Es geht um den Mathematiker Max, der sein Leben damit verbringt, mathematische Muster zu entdecken. Sein Hauptziel ist es dabei, ein Muster in der Welt der Börse zu entdecken und entschlüsseln. Max ist genial. Aber Max ist auch krank. Immer häufiger hat er Anfälle, die ihn mit heftigen Kopfschmerzen und Wahnvorstellungen quälen. Dazu noch ist Max ein sehr ängstlicher und menschenscheuer Mensch. Zu seinem Pech wird er dann auch noch von einem sehr gläubigen Juden in einem Café angesprochen und von diesem in das Geheimnis der Tora eingeführt, in der es seiner Meinung nach auch einen Code gibt, der aus genau 216 Zahlen besteht. Diese Zahl soll Max von nun an nicht mehr aus dem Kopf gehen. Von einem Freund, der vor seinem Schlaganfall an dem gleichen Projekt gearbeitet hat wie Max, hat er kurz zuvor die gleiche Zahl gehört und ebenfalls unmittelbar zuvor hat sein Computer eine ziemlich lange Zahl ausgespuckt, die er kurzerhand in den Müll geworfen hat, aber die im nachhinein wohl ziemlich wahrscheinlich aus genau 216 Nummern bestand. Zudem passten die ersten Zahlen, an die er sich erinnerte auch zu den neuesten Börsen-Ereignissen. Hatte er da etwa die Zahl erfunden, die alles auf der Welt erklärt? Das Problem war nur: wo ist diese Zahl? Im Müll war sie nicht mehr. Ehe sich Max versieht wird er von zwei Parteien verfolgt: Börsenleute, die diese Zahl wollen, um die Börse für sich arbeiten zu lassen und jüdische Gläubige, die meinen, dass diese Zahl von Gott persönlich auf der Welt hinterlassen wurde. Max erinnert sich nach und nach an die komplette Zahl, wodurch seine Anfälle aber immer schlimmer werden. Die Zahl scheint ihn allmählich umzubringen. Schließlich und letztendlich läßt er ab davon und läßt alle Mathematik hinter sich, um ein Leben zu entdecken, dass jenseits von Mustern, Codes und Zahlen liegt.
Wenn man die Handlung so kurz zusammenfasst, klingt es fast so, als wäre der Film ein ganz normaler Film. Aber das ist er keineswegs. Dominierend an diesem Film ist die Erzählperspektive von Max, die immer wieder anhand von persönlichen Notizen in einzelne Szenen eingespielt werden. Dabei wiederholen sich einige Sätze hin und wieder. Manche Szenen bestehen auch nur aus rasanten Kamerafahrten und stechender Musik. Realität mischt sich mit den Visionen in Max' Anfällen. Alles wird zum Ende hin immer rasanter und immer verworrener, so dass man sich letztendlich wie Max selbst fühlt, auf den nummerische Erleuchtung so plötzlich einströmte.
Am Anfang habe ich erwähnt, dass einige Szenen recht widerlich sind. Das kann schwache Nerven im ersten Moment schon etwas aufschrecken und wegsehen lassen. Der Film ist in dieser Hinsicht sehr direkt, aber keineswegs abartig oder blutig. Der Film ist ein einziger Strudel, der den Zuschauer immer weiter und immer schneller einsaugt. Da der Film nicht nur durch seine brilliant ausgetüftelte Handlung interessant ist, macht auch ein erneutes Sehen genausoviel Spaß wie das erste Mal. Auch wenn sich dieser Film vorwiegend um Mathematik dreht, ist er dennoch nicht nur etwas für Mathe-Freaks, sondern vor allem für Leute, mit einem guten Filme-Geschmack, die mal etwas anderes sehen wollen als das übliche Hollywood-Kino.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mathe muss nicht unbedingt langeweilig sein!, 10. November 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Pi [UK-Import] [VHS] (Videokassette)
MAn muss sich diesen Film schon mehrmals ansehen um alles zu verstehen; der Regisseur versteht es mit unglaublichem Feingefühl die komplizierte Figur des Max Cohen darzustellen, und bewegt sich auch in der Umsetzung des Films auf dem Grat zwischen Genie und Wahnsinn. Man kann sich streiten ob das schwarz-weiss Format, indem der Film durchgehend gehalten ist, sinnvoll sei oder nicht. Aber wer schon mal etwas von pi gehört hat und wem andere Filme, dies sich mit dem Charakter "Genie" befassen zu schnulzig und oberflächlich sind, der liegt mit "Pi" genau richtig! Warum nun ist "Pi" so fesselnd? Vielleicht liegt es daran dass er nicht nur das Auge anspricht, sondern den Zuschauer auf vielerlei Hinsicht zum Denken anstößt: zum Beispiel als Max und sein Mentor Sol GO spielen. Hierzulande kennt man dieses Spiel kaum und die mathematischen Möglichkeiten von GO; ein zentraler Punkt sind natürlich Max' Neuroseanfälle. Gegen Ende des Films muss sich der Zuschauer entscheiden: ist Max nun wirklich tot, oder hat er einen Weg gefunden seinem Genie und damit verknüpfter Paranoia zu entrinnen? Wer mal was anderes sehen will, und gute Schauspieler obendrein, der sollte sich "Pi" nicht entgehen lassen, denn Pi ist ja bekanntlich überall...
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5.0 von 5 Sternen Ein Genuss
Es gibt jene Menschen. Und solche Menschen. Wenn sie zu jenen Menschen gehören, die es lieben das Geniale zu beobachten, dann werden sie hier fündig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2004 von sebastianwalther12

5.0 von 5 Sternen Der erste Spitzentitel des Darren Aronofsky
Nach seinem Erfolg Requiem for a Dream, von dem ich mehr als nur geschockt aber gleichzeitig auch fasziniert war (siehe mein Review), interessierten mich natürlich auch die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2004 von sebastianehrhardt3

5.0 von 5 Sternen Überraschend und vielschichtig
Pi erzählt die Geschichte eines Genies, der fest davon überzeugt ist, die Welt lasse sich mit Zahlen erklären. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2003 von huan23

4.0 von 5 Sternen Muss man gesehen haben
Wer genug von all dem ganzen PopCorn-Kino hat und mal etwas abseits des Mainstreams sehen möchte, ist bei PI genau richtig. Lesen Sie weiter...
Am 13. August 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Filmkunst jenseits des Mainstreams
Der Film besticht durch eine unglaublich dichte Atmosphäre und eine brilliante Darstellung der paranoiden Gedankenwelt der Hauptfigur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2003 von Benedikt Axer

5.0 von 5 Sternen Filmkunst jenseits des Mainstreams
Der Film besticht durch eine unglaublich dichte Atmosphäre und eine brilliante Darstellung der paranoiden Gedankenwelt der Hauptfigur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2003 von Benedikt Axer

5.0 von 5 Sternen Ein Kunstwerk
Dieser Film ist ein reines Kunstwerk.
So kuenstlerisch die Machart, so kuenstlich die Handlung. Die Imagination, dass der Numerolge Max Cohen mittels seiner Studien zu in den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2002 von C. Plaul

1.0 von 5 Sternen Ein Flopp ohnesgleichen !
Dieser Film ist meiner Meinung nach ein Flopp ohnesgleichen !
Nicht nur , daß er in schwarz/weiß ist , er erscheint sehr langatmig und ohne wirkliche Spannung. Lesen Sie weiter...
Am 3. November 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen maximales überempfindliches meisterwerk eins ...
überdimensionalen halb übernormalen künstlers dieses potentiellen fast erschreckenden visionen einer organisierten zerstörungwahrheitsnahgetreuten augenoffentsichtlichen grotesken... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2002 von office948

5.0 von 5 Sternen Genie und Wahnsinn.
Ein Film, der mich von Beginn an fesselte, war Pi! Eine gut augetüftelte Story, ein brillianter Hauptdarsteller und ein künstlerisches Meisterwerk, ist dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von John Alexander Bell

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