Aus der Amazon.de-Redaktion
"Zu DDR-Zeiten in den 80ern nannten wir uns 'Die Herzbuben', tingelten mit zwei Trabbis durchs Land. Heute sind wir mit einem 16 Meter langen 16 Tonner unterwegs. Damals hatten wir bei 30 Auftritten insgesamt nur 3000 Zuschauer, jetzt kommen 150.000 Fans pro Konzert." Diese Aussage von Sebastian Krumbiegel, dem Ober-Prinzen, drückt eigentlich alles aus.
Aus der DDR-Combo mit ehemaligen Thomaner-Chorknaben wurde eine erfolgreiche Pop-Band, die nicht nur fantastisch singen, sondern auch eben solche fantastischen Lieder schreiben kann. Für "Küssen verboten" gab's zum Beispiel Platin, für "Das Leben ist grausam" Triple-Gold. Und für ihr Gesamtwerk erhielten die Prinzen dieses Jahr den begehrten Fred-Jay-Preis.
Abgesehen von den excellenten A-Capella-Gesängen bietet die neue CD wieder das, was man von den Prinzen erwartet: witzige, unmögliche, urkomische, sagenhafte, boshafte, satirische und ganz und gar ungewöhnliche Texte. Wer sonst im deutschen Schlagergeschehen wagt solche Reime: "So viel Spaß für wenig Geld, von Tokio bis Bitterfeld" oder "Oh Bella Ragazza gib mir einen Schmatza" oder "Ich sage ja zu deutschem Wasser, und ich sage ja zu Dir" und -- der Höhepunkt der Fred-Jay-Preisverleihung -- "Mein Hund ist schwul, die dumme Sau, er macht nicht kläff, er macht nur wau!" Der Titel ist Programm: So viel Spaß für wenig Geld! --Julia Edenhofer
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SO VIEL SPASS FÜR WENIG GELD