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2.0 von 5 Sternen
joe legt wieder alles rein in seine stimme, aber..., 12. März 2004
..das langt bei dem werk hier bei weitem nicht. der anfang verheisst gutes - der alte cohen song "first we take manhattan" hat was! wobei ich gestehn muss, seine alte duett partnerin namens jennifer warnes hat eine stimmigere version aufgenommen... auch song "different roads" gefaellt durchaus.aber ab dann kommt ueberwiegend ein schwer in worte zu fassender eindruck auf. und zwar beschleicht mich beim hoeren das gefuehl, dass die musik nicht zum song, bzw. zur stimme passt. es wirkt so als ob man ne unveroeffentliche aufnahme eines kuenstlers genommen hat - den gesang gelassen hat und die musik neu eingespielt wurde. da gibts ja einige beispiele wie elvis presley bei dem das ja auch schon komisch geklungen hat. irgendwie nicht in sich stimmig. genauso klingt es fuer mich auch! verarrangiert, ueberarrangiert. um mal zwei beispiele zu nehmen. der alte winwood song "while you see a chance". die musik ist eher fahrstuhlmusik, als dass sie was mit dem song, dem text oder seiner stimme zu tun hat. das lied zuendet nicht, musik und gesang bilden keine einheit. sonst schafft es joe cocker bei neuinterpretationen von liedern, dass man die urversion fast vergisst. hier vermisse ich die version von stevie winwood schmerzlich... beispiel nummer zwei dieses "my father`s son". im hintergrund jault eine art country/steelgitarre - was schon mal ueberhaupt nicht passt. dazu noch ein elektrisches piano, das immer wieder hoerbar ist. ein richtig guter piano sound - gar nix dagegen. aber hier denk ich spontan an eine hochzeitsfeier, bei dem das brautpaar einen alleinunterhalter mit keyboard zur musikalischen untermalung gebucht hat. genauso klingt das elektrische piano hier. die stimme ist nachwievor stark, aber leider teilweise "unvorteilhaft" aufgenommen. auch hier als beispiel "while you see a chance". wer genau hinhoert, wird immer wieder auf stellen stossen bei dem joe atemlos klingt. man hoert regelrecht wie das teil vom gesang her zusammengestueckelt wurde (was logo bei nahezu jeder aufnahme so ist..., aber man muss das ja nicht auch noch hoeren!). fazit: gutes songmaterial. nett anzuhoeren. joe gibt alles von der stimme, aber im vergleich zu ebenfalls neueren werken wie z. bsp. "night calls" ist das hier bestenfalls unterer durchschnitt.
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