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Middle of Nowhere
 
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Middle of Nowhere

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Produktinformation

  • Audio CD (6. April 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Pwl (Warner)
  • ASIN: B000026I8D
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte  |  MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aus dem unschuldigen House ihrer Jungle-Produktionen sind sie herausgewachsen, vorgedrungen in Bereiche, die für simplen Ambient-Techno viel zu komplex sind, und nun finden sich die Hartnoll-Brüder -- Phil (der Ältere) und Poul (der Jüngere) -- wirklich in The Middle of Nowhere, irgendwo inmitten eines fernöstlichen Abenteuers wieder. Ein erneuter Beweis, daß es sich bei ihnen um die beständigsten Erfinder tanzbarer Electronic-Kompositionen handelt. Die ungerichtete politische Wut, die das Album Snivilisation von 1994 kennzeichnete, ist immer noch vorhanden, aber hier mit rein instrumentalen Waffen, furchtlos auf der Suche nach neuen Melodien. "Know Where to Run" entwickelt sich aus einer bedrohlich lebendig brummenden, trommelnden Atmosphäre zu einer Dance-Floor-Kreatur, die wie ein Alptraum nächtens durch die Städte schleicht. Auf "I Don't Know You People" mit seinem nörgelnden Refrain "Nothing changes -- goddamn you!" wird die Tanzfläche erneut zu einem eskapistischen Fantasialand. "Autumn" mit seinem ausgeprägt sanften Gesang und das verrückte Tangerine-Dream-goes-Hip-hop-Stück "Style" folgen einer Trip-Hop-Struktur, die sich nahtlos aus Jungle- und Electro-Beats entwickelt.

Nowhere zeichnet ein Porträt eines knallharten Bumm-Zack-Techno, der Beats aus dem Nichts in neue Welten hineinkatapultiert, Welten, deren ästhetisches Ideal in durchschlagenden Kompositionen besteht. Die Jungs aus Großbritannien, die in der Postrock-Ära der Neunziger an die Spitze der Verkaufslisten kletterten, haben erkannt, daß in der Emanzipation vom Rock & Roll ein beträchtliches Potential steckt -- dort in den Dance Clubs, wo jetzt die Musik spielt. --Dean Kuipers



DE:BUG

Nachdem Orbital wirklich lange so schnulzig und unhip waren, daß ihre legendäre Vergangenheit als zwei Brüder mit Ohren in Vergessenheit zu geraten schien, haben sie jetzt den Dreh gefunden genau diese Schnulzigkeit so zu übertreiben, in Höhen einer BBC Studioproduktion für Weihnachtsfilme zu treiben, und dabei so unecht zu klingen, daß man es schon bewundert, und für eine Art von Absicht hält, die mehr als nur ein guter Witz ist. Orbital sind mit ""The Middle Of Nowhere"" nicht nur komplett nirgendwo, sondern so absolut jenseits aller Grenzen des guten Geschmacks, daß es vermutlich sehr hip werden wird, sie in den nächsten Monaten gut zu finden. Wenn jemand den Gedanken der Charts in Clockwork Orange heutzutage noch transportieren kann, dann die Gebrüder Hartnoll. Musik für einen Puppenfilm.

© DE:BUG - Zeitschrift fr elektronische Lebensaspekte.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kopfkino, 16. Juli 2003
Mit "The Middle Of Nowhere" schaffen ORBITAL es, ihr hohes Niveau zu halten und liefern wieder einmal großartige elektronische Musik ab. Ein Großteil dieses Klangzaubers hat sogar eindeutig cineastische Qualitäten und lädt dazu ein, im Kopf die passenden Filme abzuspielen.
Eine grandiose Platte, die nach "In Sides" wieder einmal überzeugt. Leider sollte das nächste Album "The Alltogether" dafür umso mehr enttäuschen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Typisch Orbital, 3. November 1999
Von Ein Kunde
Unabhängig von kommerziellen Trends gehen Orbtial auch auf dieser CD ihren Weg weiter und liefern das seit Jahren beste Orbital Album ab. Typisch komplexe Arrangements mit verspielten Melodiefragmenten, tanzbar für den der es möchte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen "Am A**** der Welt", 4. März 2008
Von Alexander Jensko "kreaftwerk" (Lübeck und Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
So lässt sich der Titel des Albums übersetzen - und exakt dort sind die Hartnoll-Brüder mit diesem ausgesprochen antriebslosen, uninspirierten, auch noch nach Jahren absolut langweiligem und witzlosem Erzeugnis. Der Albumtitel ist hier genauso omen wie der Tracktitel "Nothing Left". Tatsächlich die ultimative Talsohle, künstlerisches Burnout, erschaffen wohl nur, um nicht aus dem kollektiven XTC-Gedächtnis zu verschwinden. Das nächste Album, "The Altogether", war zwar nicht mehr so katastrophal, aber insgesamt hatte an diesem Punkt das Duo seine beste Zeit schon hinter sich.
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