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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartig,brillant,wunderbar ..., 16. Januar 2004
Eins vorweg: Ich halte Morning Glory nicht für das beste Oasis Album, denn das ist in meinen Augen der Vorgänger, aber gut, es ist halt massentauglicher und deshalb gilt es auch zurecht als der große Meilenstein der englischen Musikszene der 90er. Nun aber die Einzelbewertung der Lieder:Hello: Toller Opener der den Hörer mit ein paar Wonderwallakkorde erstmal in die Irre führt um dann mit einem lauten Knall erst richtig loszulegen - genau das richtige als Albumeinstieg. Roll With It: Eines der etwas schwächeren Lieder (aber was heißt schon schwächer, so ein lied bringen 99 Prozent aller anderen Bands nicht zustande), es ist mir bis heute unverständlich warum es als Single ausgewählt worden ist. Wonderwall: Kennt Jeder,mag jeder, und das nicht zu unrecht.Einfach ein wunderschönes Liebeslied. "Maybe, are you gonna be the one who saves me" Schluchtz ist das schön. Don't look back in anger: Ganz Ganz groß. Ein traumhaftes Intro, direkt aus Imagine stammend. Ein schöner Text, mit vielen Anspielungen ("So i start a revolution from my bed" - John Lennon; "please don't put your life in the hands,of a rock 'n' roll band, you'll throw it all away" - Curt Kobain; "stand up beside the fireplace, take that look from up your face" - Noels Mutter, das sagte sie nämlich immer wenn irgendwelche famlienfotos anstanden), ein tolles Gitarrensolo und vorallem ein Ohrwurmrefrain. Wie gesagt, das ist ganz ganz groß. Hey Now: Ein treibener beat, tolle Gitarren, großartiger Gesang, Musikliebhaber was willst du mehr? Some Might Say: Siehe "Hey Now". Cast no shadow: Nach zwei lauten Gitarrennummer wird es wieder ein bischen ruhiger, dafür aber noch schöner. Die Nummer ist allen SOngwritern im allgemeinen und Richard Ashcroft im speziellen gewidmet. Dazu ein brillanter Gesang und Geigenunterstützung. "Bound with all the weight of all the words he tried to say/Chained to all the places that he never wished to stay/Bound with all the weight of all the words he tried to say/As he faced the sun he cast no shadow". Wunderbar. She's electric: Neben Roll With it das schwächste Lied auf Morning Glory. Nette melodie, die noel bei einer alten Kindersendung geklaut. Klingt am stärksten nach den Beatles. Wie gesagt, das geht auch noch besser, trotzdem nett. Morning Glory: Da kreischen wieder die Gitarren. Ein lautes, zynisches Lied über Drogenkonsum: "All your dreams are made, when you're chained to the mirror and the razorblade" - das dürfte wohl eine deutliche Anspielung auf den hohen Kokain konsum der Gallagher (zu dieser Zeit, jetzt ja angeblich nicht mehr...) sein. Tolles Gitarrensolo. Champagne Supernova: Das Highlight kommt zum Schluss. Ein sieben einhalb Minuten Epos. Mit Paul Weller an der Lead Gitarre, der auch gleich ein traumhaftes Gitarrensolo spielt. Traumhaft ist sowieso eine perfekte beschreibung für diese hymne. Ruhig geht es los, dann steigert sich alles um wieder zusammenzufallen und von vorne anzufangen. Der Text ergibt nicht wirklich einen Sinn, doch Noel hat darauf auch gleich eine passende Antwort:"Ich weiß das dieser Text keinen Sinn hat, doch wenn 20.000 Menschen ihn dir entgegen brüllen dann bekommt er einen" Wie wahr. Ein wirklich würdiger Abschluss für ein grandioses Album. Traurig wer es nicht sein eigen nennt.
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