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Die Leningrad Cowboys sind natürlich nicht jene russische Band, die wegen Erfolglosigkeit in der Heimat nach Amerika aufbricht und dort zum Knüller wird. Vielmehr kommen sie aus Finnland. Markenzeichen der Kult-Truppe ist, auf allen Hochzeiten spielen zu können. So kommt es, daß die zehn wollüstig den Schnulzer Herzilein zerfleichen, um sich anschließend sofort über Back In The USSR herzumachen. Those Were The Days fehlt ebensowenig wie These Boots Are Made For Walking - alles reine Anarchie, aber höchst liebenswert.
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Von der Leinwand auf die Bühne: Die aus Aki Kaurismäkis Kultfilm "Leningrad Cowboys Go America" entsprungenen Leningrad Cowboys brennen auf ihrem Debütalbum ein Feuerwerk ab. Der Oldie "Those Were The Days" verbreitet mit Ziehharmonika und Chorgesang Tundra-Schwermut, "Kassaka" mutiert zum gnadenlosen Punkrock, und dem "Herzilein" der Wildecker Herzbuben macht die zehnköpfige Kapelle mit mexikanischen Mariachi- Trompeten ihre Aufwartung. "We Cum From Brooklyn" hat Seltenheitswert - und ist der definitive Geheimtip, um langweilige Feten in Schwung zu bringen.
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