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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metallicas endgültiger Durchbruch!, 19. Februar 2003
Mit diesem Album haben Metallica endgültig den Durchbruch zum Metal-Himmel geschafft. Jedes Metallica-Album ist geil, aber "Master Of Puppets" gilt bei den meisten Fans als das Beste und wenn man es sich anhört, so ist dies durchaus gerechtfertigt. Es hatte sich bereits auf dem Vorgänger "Ride The Lightning" abgezeichnet und auf "Master Of Puppets" wurde es fortgeführt: Metallicas Können, Melodik und harten thrashigen Metal zusammenzubringen und damit eine Menge Leute anzusprechen. Wo andere Bands nur draufhauen, schaffen es Metallica, den Zuhörer durch Atmosphäre, spektakuläre Soli, Rhythmuswechsel und glänzende Melodiebögen, den Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. "Master Of Puppets" jedenfalls hat mich gleich beim ersten Hören gefesselt. Allein "Battery", der erste Song; was für ein geiler Aufbau! - Zunächst beginnt das Stück mit einem ruhigen, langsamen Gitarrenintro, dann stößt die zweite Gitarre dazu, schließlich E-Gitarre und Schlagzeug und das Ganze mündet letzten Endes in das schnelle Riffing, das sich durch nahezu den ganzen Song zieht. Nach diesem Aggro-Teil folgt dann mit dem Titeltrack einer der größten Metallica-Songs, zu dem man eigentlich nicht mehr viel sagen muss, außer: geiles Riffing, geiler ruhiger Mittelteil mit großartigem Gitarrensolo danach und absolut coolem Mitsing-Refrain. Es erübrigt sich wohl, zu sagen, dass dieser Song auf einem Metallica-Konzert Standard ist."The Thing That Should Not Be" wiederum zeigt in seinen Lyrics eimal mehr, wie gut James Hetfield texten kann (man vergleiche mal seine Lyrics mit dem Blödsinn, den die anderen sogenannten "Kings of Metal" von sich geben - ich glaube, jeder weiß, wen ich meine...) und klingt in seiner Atmosphäre mit den doomigen, schweren Riffs düsterer und bedrohlicher als so manche Black- oder Death-Metal-Band. Es schließt sich mit "Welcome Home (Sanitarium)" eine Ballade an, vielleicht nicht ganz so fett wie "Fade To Black", aber in jedem Fall großartig und einmal mehr mit super formulierten Lyrics und geilem Solo. Die vier Stücke auf der "zweiten Seite" sind meiner Meinung nach nicht mehr SO stark wie die ersten vier (wie soll man die allerdings auch überbieten können?), aber es versteht sich wohl von selbst, dass dennoch weit und breit keine Ausfälle vorhanden sind. Nummer fünf jedenfalls, "Disposable Heroes" (man beachte schon allein den genialen Titel!), nach "Puppets" ein weiterer 8-Minuten-Track, beinhaltet die vielleicht besten Lyrics des ganzen Albums, bei denen Metallica am Beispiel eines Soldaten - der nur das zu tun hat, was ihm gesagt wird und eigentlich nur zum Sterben (bzw. Töten) geboren wurde - besonders deutlich auf den Wahnsinn von Machtmissbrauch (wie schon beim Titelsong) hinweisen. Und auch hier wieder ein Hammett-Solo von allererster Güte. Dem ebenfalls sehr guten, eingängigen Song "Leper Messiah" - ich schätze, dass Hetfield ihn wegen seiner schweren Kindheit geschrieben und gegen die Kirche gerichtet hat, denn seine Eltern waren streng gläubig -, folgt dann mit "Orion" ein genial aufgebautes Instrumental, welches größtenteils der leider längst verstorbene Bassist Cliff Burton (R.I.P.) komponiert hat. Wenn man sich den Song aufmerksam anhört und ein bisschen Ahnung von Musik hat, wird man wohl verstehen, was Hetfield und Ulrich damit meinen, wenn sie immer wieder sagen, Cliff wäre der musikalisch am besten Ausgebildetste gewesen. Zu guter Letzt gibt es dann mit "Damage Inc." noch einen richtigen "Abreagierer", der alles plattwalzt, was sich ihm in den Weg stellt: Brutale Lyrics, superschnelles Solo und kompromissloses Schlagzeugspiel. Kommt richtig geil zum Schluss! Fazit: MUSS man haben und zwar im ORIGINAL! - Wer so etwas herunterlädt, FREVELT!
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