Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekte CD - wenn sie wirklich neu wäre..., 14. Juni 2001
Okay... was soll man zu dieser CD noch sagen?! Jeder weiß wie gut der Bestseller "The Score" ist, und ein Kauf empfiehlt sich für diejenigen die diesen Meilenstein des HipHop noch nicht in den Regalen haben auf jeden Fall! Jedoch muss man auch deutlich machen, dass es auch auf CD 2 von "The COMPLETE Score" nichts wirklich Neues zu hören gibt. Die meisten Titel der CD sind lediglich Remixe bekannte Fugees Hits. Außerdem erschien auch die zweite CD bereits vor rund 4 Jahren unter dem Namen "The Bootleg Versions"! Der "komplette Score" hat, trotz seiner hochwertigen Songs, durchaus seinen faden Beigeschmack... schmeckt irgendwie nach einer Mogelpackung! Diese CD empfiehlt sich also für alle HipHop Fans, die die Vorgänger-CDs der Fugees nicht ihr Eigen nennen können! Und am Ende bleibt wohl wiedereinmal nur die Hoffnung auf eine WIRKLICH neue Fugees CD... --- http://www.fugees-online.de
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kein Classic, 17. Juli 2008
Bereits 1994 brachten die Fugees mit "Blunted On Reality" ihr Debüt auf den Markt, was von der breiten Masse jedoch kaum beachtet wurde. Erst mit der Hitsingle "Fu-Gee-La" wurde das Trio um Wyclef Jean, Pras und Lauryn Hill so richtig berühmt. "The Score" war dann ihr zweites Werk, für das es Platinauszeichnungen regnete. Doch so gut wie die Verkaufszahlen vermuten lassen bzw. wie es hier hochgejubelt wird, ist diese Platte bei Weitem nicht. Lyrisch bedienen die Fugees genau die Klischees, die der Großteil der Bevölkerung von Hip Hop hat, nämlich alte und teils abgedroschene Ghettostories. Dies ist jedoch nicht wirklich schlimm. Viel mehr fällt da ins Gewicht, dass es sich hier um rein Mainstream mäßige Sounds handelt, die man eher in die Kategorie Pop stecken sollte. Des Weiteren werden einem ein Haufen an Füll-Tracks geboten, die entweder langweilig oder nervig sind.
Man muss "The Score" zugestehen, dass es mit "How Many Mics" eigentlich recht gut beginnt. Produziert haben sie diesen Song, genau wie die komplette Platte selbst. Hier treffen düstere Beats auf eine mystische Melodie, die ein dunkle und bedrückende Stimmung heraufbeschwören, wozu die drei mit lässigen Flows und ihren einmaligen Stimmen punkten können. Auch "Ready Or Not" ist ein echt klasse Track, bei dem wieder auf viele dunkle, aber auch emotionale Elemente gesetzt wurde, was besonders durch Lauryn's Gesang sehr schön verfeinert wird, aber auch die Raps passen hier wieder. Dies kann man von den nächsten Songs "Zealots" und "The Beast" beim besten Willen nicht behaupten. Langweilige und viel zu entspannte Instrumentals plätschern nur so vor sich hin und auch die Rhymes haben keinen Drive, sondern wirken eher gelangweilt, was sich auch auf den Hörer überträgt und man schnell weiterskippt. Hitsingle "Fu-Gee-La" ist ein wahres Meisterwerk und damit auch der mit Abstand beste Song des kompletten Album. Die Beats hämmern mit voller Wucht und bringen jeden Kopf zum Nicken, die schöne Hintergrundmelodie verfeinert das Ganze noch. Pras rappt hier eindeutig am Besten, doch auch Lauryn Hill kommt sehr gut, vor Allem kann sie aber mit ihrem Refrain punkten. Etwas einfallslos und wohl auch als kleine Abzocke könnte man die drei (!) Remixe bezeichnen, die am Ende der Platte zu finden sind. Sie unterscheiden sich vom Original nur gering und dienen wohl hauptsächlich zum Auffüllen der Tracklist, auch wenn man sagen muss, dass sie wie "Fu-Gee-La" echt gelungen sind. Nach dem eher langweiligen "Family Business" erreicht man mit "Killing Me Softly" den wohl größten Hit der Gruppe. Was viele nicht wissen ist, dass dies lediglich eine Coverversion ist und zwar von Roberta Flack's "Killing Me Softly With His Song". Insgesamt sicher eine gut gelungene und gefühlvolle R'n'B-Nummer, von der man jedoch bald genug hat. Leider sind auch die nächsten Songs nicht unbedingt zu den großartigen Werken im Hip Hop zu zählen. "The Score", "The Mask" und ganz besonders "Cowboys" vereinen uninteressante Beats mit belanglosen Raps. Auch "No Woman, No Cry" ist eindeutig Geschmackssache. Ich persönlich finde den Track recht gelungen, an das großartig Original von Bob Marley kommt es jedoch auf keinen Fall ran. Den Ausklang findet "The Score" mit den bereits angesprochenen drei Remixes zu "Fu-Gee-La", die man als gelungen, aber auch etwas zu viel des Guten bezeichnen kann.
"The Score" kann meines Erachtens nach nicht mit ihrem tollen Debüt "Blunted On Reality" mithalten, was einfach an den oft langweiligen Beats und Raps, sowie dem teils doch recht kommerziellen Sound liegt. Drei Sterne gibt's dennoch, da ein paar wenige echte Perlen mit auf diesem Album vertreten sind. Leute, die auf den Mainstream Rap der 90er stehen, dürfte diese Platte liegen, allen anderen würde ich dringend raten vor dem Kauf reinzuhören.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht nur für hartgesottene hip-hop-fans!, 5. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Dies ist wohl das erfolgreichste Album des Hip Hop- Trios. Und das ist auch absolut kein wunder. Ich selbst muss ja sagen, dass ich sonst eigentlich nicht unbedingt auf Hip Hop stehe, aber bei dieser Platte ist das was anderes. Sie ist wahnsinnig abwechslungsreich und kreativ. Vor allem bei der musikalischen Untermalung hat das Refugee Camp perfekte Arbeit geleistet. Die Stimme der Leadsängerin Lauryn Hill hat einen fast um, und zwingt einen sozusagen zum mitsummen. Lauryn Hill ist ja sowieso die Aretha Franklin der Neuzeit ( Unbedingt mal in ihre Soloscheibe "The Misseducation of L.H." reinhören). Aber auch die Leistungen ihrer beiden männlichen Kollegen sollte man nicht verachten. Pras und Wyclef Jean sind die soliden Stützen des Albums. Am besten gefallen mir noch "Killing me softly"(das die meisten Hörer wohl schon als Shirley- Bassey- Version noch kennen) und "No woman, no cry" (Bob Marley!). Auch wenn beide Songs nur cover Versionen sind, habe sie trotzen klasse und einen eigenen Fugee- Charakter. Zu den besten "eigenen" Songs gehören auf jeden Fall "Ready or not" und "Fu-gee-la", wobei letzteres in drei verschiedenen Versionen auf der Scheibe vorhanden sind. Wenn einem diese Platte gefällt, sollte man sich auch mal unbedingt die Solowerke der drei Künstler anhören (Wyclef Jean: Pres: The Carnival; Pras: Getto Superstar!)
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