Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jetzt zu dritt,vollig neuer Sound!, 24. Februar 2001
Ihre wilde Phase lassen MSP jetzt Vergangenheit sein,sie sehen richtig normal aus."Everything Must go" kann durchaus beim ersten Hören eine Enttäuschung sein,weil man irgendwie doch die harten Riffs à la Generation Terrorists vermisst.Aber nach dem 2.& 3. Hören erkennt man deutlich,dass hier Meilensteine an Songs vertreten sind.(A design For Life,Everything Must go,No surface all feeling). Dieses Album ist das gefühlvollste, Nicky Wires Lyrics waren nie persönlicher. Interessant : 5 Lyrics stammen noch von Richey (kaum überaschend das diese die düsteren sind).
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
It's so f***ing funny, it's absurd..., 13. September 2002
Nachdem die Manics im Jahre 1995 (nach dem Verschwinden von Texter und Gitarrist Richey James Edwards) den Entschluss fassten, als Trio weiterzumachen, machten sie sich an die Arbeit zu diesem, ihrem vierten, Album und nannten es, fast als Antwort auf Richeys Verschwinden, "Everything Must Go" (zu deutsch: Alles muss einmal gehen). "Elvis Impersonator - Blackpool Pier": Ein Song über einen Elvis-Imitator, der einfach nicht in die Zeit passt; hier verwendet als Symbol für die Amerikanisierung Europas (insbesondere Großbritanniens). "A Design For Life": Die erste Single, die die Manics zu dritt veröffentlichten; schnell wurde dieses Lied zur Hymne, nie zuvor konnte man etwas so positives von der Band hören. "Kevin Carter": Über den Photographen Kevin Carter, der ein Photo eines sterbenden Kindes in Ruanda aufnahm, und dafür den Purlitzer Preis bekam; aufgrund des Drucks, der danach auf ihm lastete, nahm er sich das Leben. "Enola/Alone": Ein melancholischer Song, über Erinnerung, Verlust und das Anschauen alter Bilder, und den damit verbundenen Erinnerungen. "Everything Must Go": Ein Song, der (wie schon nach Lesen des Titels zu vermuten) das Verschwinden Richeys, und die Tragödie für die Fans und die Band selber, reflektiert. "Small Black Flowers That Grow In The Sky": Über die Behandlung von Tieren in europäischen Zoos. "The Girl Who Wanted To Be God": Vermutlich, aber nicht sicher, über die Schriftstellerin Sylvia Plath, die sich nach der Veröffentlichung ihres ersten Buches ("Die Glasglocke") das Leben nahm. "Removables": Eine Hommage an das Nirvana-Unplugged-Special, sowohl musikalisch, als auch lyrisch gesehen. "Australia": Bassist Nicky Wire hatte ursprünglich vor, nach dem Verschwinden Richeys nach Australien zu ziehen. "Interiors (Song For Willem De Kooning": Wie der Titel schon sagt, ein Song für den, alzheimerkranken, höllandischen Maler Willem De Kooning. "Further Away": Obwohl die Manics zu Beginn ihrer Karriere versprachen, nie ein Liebeslied zu schreiben, kommt dieses Lied der Definition "Liebeslied" schon äußerst nahe. "No Surface All Feeling": Vielleicht neben "A Design For Life" das Highlight des Albums; ein Song, der davon handelt nach vorne zu blicken, und nicht ständig mit der Vergangenheit zu ringen. Das ganze Album scheint natürlich im Schatten des "Rock's lost poet" (wie die Zeitschrift NME Richey James Edwards einmal nannte) zu stehen, ist jedoch mehr als das, was ihm von einigen alten Fans vorgeworfen wird, nämlich eine "Ausbeute aus dem Verschwinden Richeys". Das Album ist ein Neubeginn, ein deutlicher Stilbruch mit den drei vorhergehenden Album, doch auch das Album, das die Manics vielen Leuten, die sonst nie auf diese tolle Band aufmerksam geworden wären, näher gebracht hat. Grandios vom vorne bis hinten, von den Samples am Anfang von "Elvis Impersonator - Blackpool Pier" bis zu den letzten rauchenden Tönen der E-Gitarren bei "No Surface All Feeling". Ich hätte diesem Album lieber ein paar Sterne mehr gegeben...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Weiterentwicklung von MSP, 21. Dezember 1999
Von Ein Kunde
"Everything must go" ist ein guter Beweis dafür, daß die Band aus Wales seit dem mysteriösen Verschwinden ihres Frontmanns Richey James nicht den Kopf in den Sand gesteckt hat, sondern ernsthaft weitermachte. Und das mit großem Erfolg, haben sie sich doch auch in mancherlei Hinsicht aus alten stilmäßigen Mustern gelöst. So ist der Sound auf diesem Album um einiges sanfter, geglätteter und durch Streichereinlagen aufgelockerter als die vorherigen Sachen. Als besonders ausgefallen ist "Kevin Carter" zu nennen, das durch sein flotten jazzigen Rhythmus besticht. Auch das Finale "Australia" ist toll, und die Fröhlichkeit, die hier mitschwingt, zeigt wohl deutlich, daß sich auch die Grundstimmung der Band wohl geändert hat. Allerdings sind mir manche Songs wegen der Streicherbegleitung auch ein wenig zu rührselig und ihre Texte etwas zu hochgestochen. Insgesamt ist die aber sehr empfehlenswert, und es gibt bedenkenlos 4 Sterne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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