Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessantes Bild des musikalischen Lebens in Wien um 1820, 23. Februar 2004
Anton Diabelli, Komponist und Verleger, komponierte 1819 einen lieblichen, ziemlich einfachen Walzer, den er an die von ihm als wichtig erachtete Komponisten, Musiker und Kritiker in namentlich Wien schickte, mit der Bitte ihm eine Variation zu diesem Thema zugehen zu lassen (selbstverständlich mit der Absicht, das Ganze herauszugeben). Mit dieser wohl einzigartger, von ihm "Vaterländischer Künstlerverein" genannte Initiative hat Diabelli dazu beigetragen, dass uns ein gutes Bild des musikalischen Lebens "auf Õsterreichs classischem Boden"in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts vermittelt wird. Ludwig van Beethoven komponierte insgesamt 33 Variationen die von Diabelli als separates Werk (op. 120) veröffentlicht wurden. Van Beethoven hat den Diabelli-Walzer sozusagen umgearbeitet zu einem eigenständiges, ausgereiftes Werk, das schon öfters auf Schallplatte oder CD eingespielt wurde. Die vorliegende Aufnahme ist dafür hochinteressant, dass nicht nur die Variationen von Ludwig van Beethoven aufgeführt wurden, sondern auch alle - erst 1824 von Diabelli veröffentlichte - Variationen der übrigen, insgesamt fünfzig (!) Komponisten. Darunter bekannte Meister wie Schubert, Hummel, Czerny und der erst 11-jähriger Liszt, aber die meiste Beiträge stammen von heute kaum bekannte, meist vergessene Komponisten - wo oder wann hört man ja ein Werk - und sei es nur mit einem Dauer von 1-3 Minuten - von z.B. Von Bocklet, Hüttenbrenner, Panny, Schoberlechner oder De Winkhler?! Das Büchlein zum CD vermittelt Informationen über alle fünfzig Komponisten, doch fehlt es darin mit Unrecht an jeglichem Hinweis zum Interpreten, Rudolf Buchbinder, der eine virtuose und sehr schöne Einspielung dieser Musik auf diesem sehr interessanten und empfehlenswerten Doppel-CD gibt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartiges Bild des Musiklebens in Wien um 1820, 22. Februar 2004
Anton Diabelli, Komponist und Verleger, komponierte 1819 einen lieblichen, ziemlich einfachen Walzer, den er an Komponisten, Musiker und Kritiker in namentlich Wien schickte mit der Bitte, ihm eine Variation zu diesem Thema zugehen zu lassen (mit natürlich der Absicht, das Ganze nachher zu publizieren). Mit seiner einzigartigen, von ihm "Vaterländischer Künstlerverein" genannte Initiative hat Diabelli dazu beigetragen, dass uns ein gutes Bild des musikalischen Lebens "auf Österreichs classischem Boden" in den ersten Jahrzenhten des 19. Jahrhunderts übermittelt wird. Ludwig van Beethoven komponierte insgesamt 33 Variationen, die von Diabelli als separates Werk (op. 120) veröffentlicht wurden. Van Beethoven hat den Diabelli-Walzer sozusagen umgearbeitet zu einem eigenständiges, voll ausgereiftes Werk, das schon öfters auf Schallplatte oder CD eingespielt wurde. Die vorliegende Aufnahme ist dafür hochinteressant, dass nicht nur die Beethoven-Variationen aufgeführt werden, sondern auch alle - erst 1824 von Diabelli veröffentlichte - Variationen der übrigen, insgesamt fünfzig (!) Komponisten. Darunter bekannte Namen wie Schubert, Hummel, Czerny und der erst 11-jähriger Liszt, aber die meiste Beiträge stammen von heute völlig unbekannten, vergessenen Musikern - wo oder wann hört man ein Werk (und sei es nur 1-3 Minuten) von z.B. Von Bocklet, Hüttenbrenner, Panny, Schoberlechner oder De Winkhler?! Das Büchlein vermittelt Informationen über alle fünfzig Komponisten, doch fehlt es, mit Unrecht, an jedem Hinweis zum Interpreten, Rudolf Buchbinder, der eine viruose und sehr schöne Aufführung dieser Musik auf diesem sehr interessanten und empfehlenswerten Doppel-CD gibt.
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