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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zeitlos gut, 16. November 1999
Von Ein Kunde
Crosby, Stills, Nash & Young haben mit "Looking Forward" ein Album hingelegt, wie es auch schon vor 10 oder 20 Jahren hätte erscheinen können. Das soll nichts Schlechtes heißen! Im Gegenteil: Dies ist eine Platte, die man sich auch im Gegensatz zu manch anderem, was heutzutage rausgebracht wird, noch in 10 oder 20 Jahren anhört. Der Opener ist etwas untypisch für den Rest der Platte. Er kommt mit einem karibisch angehauchten Rhythmus daher, der durch die unterschiedlichsten Percussion-Instrumente unterstrichen wird. Mit dem Titelstück "Looking Forward" schlägt Neil Young dann eine ruhigere Gangart ein. Beim rockigen "Stand And Be Counted" (Crosby) kommt erstmals der Live-Charakter des Albums zum tragen: bodenständig, erdig. Drums, Bass, Guitars, Hammond. Kein Schnick-Schnack. Ähnlich auch "No Tears Left". Insgesamt haben wir es aber mit einer ruhigen Platte zu tun, die überwiegend Balladen bietet, wie man sie von CSNY schon aus früheren Zeiten kennt. Nichts Neues wie gesagt, aber zeitlos gut. Wer Neil Youngs "Harvest Moon" mag, wird auch für "Looking Forward" ein offenes Ohr haben. Mein Anspieltip: Track 7 "Dream For Him".
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sie könnens doch noch!!!, 21. Februar 2001
Von Ein Kunde
Wer CSN&Y schon als Geschichte betrachtet hat, irrt sich hier gewaltig! Im Gegenteil, die vier legen mit Looking Forward ein Album vor, dass jeden Fan oder/und Musiker begeistern muss. Der außergewöhnliche 4-stimmige Gesang, Stills einfühlsames Gitarrenspiel, Crosby zurück zu alter Brillianz sowie Youngs Worker-Guitar in Perfektion, fügen sich perfekt in ein harmonisches Gebilde - die Legende lebt. All das ist in eine abwechslungsreiche CD gepackt, die einige Überraschungen birgt. So ist der, im afrikanischen Stil gehaltene Song "Faith in me" ein gelungenes Experiment. Auch Crosbys "Stand and be counted" knüpft nahtlos an andere Erfolge an. Wer genug von 4 Way Street hat (geht das?), für den ist diese CD ein MUSS!!! Eine nahezu perfekte Mischung der verschiedenen Talente von CSNY.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Something opened up the gates again, 25. Februar 2008
Looking forward. Ein guter Titel für das Album einer Band, die in den späten Sechzigern und Anfang der Siebziger ihre goldenen Jahre hatte. Während andere Musiker nur noch mit Best-of Shows durchs Land tingeln, falls sie überhaupt noch als Musiker aktiv sind, haben CSN&Y nie aufgehört neue Songs zu schreiben. Geschrieben schon... Aber mit dem Veröffentlichen sollte es nicht recht klappen. Von 1970 bis 1999 gerade mal vier gemeinsame Alben, und eins davon ist auch nur" ein Live-Album. Verpasste Chancen einer Gruppe, die mit ihrem Meisterwerk Deja vu, den Beatles und den Stones ebenbürtig waren.
Die 80er waren kein gutes Jahrzehnt für die Jungs. Noch nicht einmal und besonders nicht für Neil Young (von This note's for you und Freedom abgesehen). Aber mit American Dream haben die Vier 1988 ein gutes Album, mit Abstrichen beim Sound (Synthesizer!), veröffentlicht.
Der Sound von Looking forward ist zwar angenehmer fürs Ohr, leider sind die Songs schwächer. Slowpoke ist die Ausnahme, das Lied ist perfekt! Ein geistreicher Kommentar über den Zustand der Band. Stills Faith in me und sein gerapptes Seen enough sind gelungene, Gute-Laune Songs. Graham Nash ist harmoniesüchtig wie eh und je und hat mit Heartland einen anrührendes Stück geschrieben. Der gute, alte David Crosby, der in den Jahren vor American Dream die Drogenhölle durchlitten hatte, schrieb den schönen Song Dream for him.
Neil Young, der so positiven Einfluss auf Deja vu und ganz besonders auf American Dream hatte, hätte diesem Album den letzten Kick geben können, aber leider sind ihm diesmal nur Stücke wie der Titelsong Looking forward, Out of control und Queen of them all geglückt. Aber eben auch Slowpoke und der Song ist für die Ewigkeit!
Amen.
Anspieltipps: Slowpoke, Seen enough, Dream for him
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