Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spitzenklasse, 17. Februar 2004
Mit "Supernatural" meldete sich Gitarrengott Carlos Santana im Jahr 1999 nach einer langen Pause wieder zurück. Kein bemühtes Comeback, sondern ein klasse Album ist dabei herausgekommen. Schon der Opener "(Da Le) Yaleo" ist ein erster Vorgeschmack auf Kommendes...ein mitreißender, eingängiger, absolut tanzbarer Song. Für etwas Ernüchterung sorgt dann allerdings schon das sehr bemüht klingende "Love of my Life" mit Dave Matthews, der in keinster Weise Akzente setzten kann und keinesfalls kompatibel mit Santana's Stil ist. Das selbe sollte man bei der Zusammenarbeit mit Everlast denken. Stimmt aber nicht, denn "Put Your Lights On" ist zwar ein für den Rest des Albums eher atypischer Song, der aber dennoch absolut großartig klingt. Kompliment an den Ex-"House of Pain"-Mann! "Africa Bamba" schließlich ist zwar kein Highlight, aber die Tatsache, dass CS persönlich die Lead Vocals singt (und das mehr als ordentlich), ist schon eine Erwähnung wert. Mein absoluter Lieblingssong auf "Supernatural" ist zweifelsohne "Smooth" mit Matchbox20-Frontmann Rob Thomas, der in traumwandlerisch sicherer Manier mit dem Gitarrenmeister harmoniert. Schwächer ist da schon "Do You Like the Way" mit Lauryn Hill und Cee-Lo. Die Mischung aus Hip-Hop und Soul überzeugt nicht so ganz. Besser macht es da schon Hill's Fugees-Kollege Wyclef Jean, der als Produzent des Welthits "Maria Maria", zu dem man wohl nichts zu sagen braucht, auftritt. Ein weiteres Stück der Spitzenklasse ist das mitreißende "Migra", das mit verschiedenen Weltmusik-Einflüssen glänzt. Die mexikanische Band Mana, die das tolle "Corazon Espinado" zum Album beisteuerte, harmoniert ebenfalls in glänzender Art und Weise mit ihrem Landsmann Santana. Von Eagle-Eye Cherry kann man das leider nicht behaupten, denn "Wishing It Was" ist allenfalls ein durchwachsener Song, der wieder daran scheitert, dass hier zwei nicht kompatible Stile aufeinandertreffen. Ein Santana-typisches Instrumental ist "El Farol", das deutlich besser ist als das folgende "Primavera". Zum Abschluss des Albums kommt es noch zum Aufeinandertreffen zweier absoluter Saitenkünstler: Carlos Santana und "Slowhand" Eric Clapton. Ein absolut eindrucksvolles Stück Musik! Mehr als nur ein Comeback-Album für alte Fans, sondern ein absoluter Paukenschlag ist Carlos Santana mit "Supernatural" gelungen. Santana schafft es, Künstler der verschiedensten Musikrichtungen zu vereinen, ohne dabei allerdings jemals seinen typischen Sound zu vernachlässigen. Zwar mögen auf "Supernatural" viele Stars vertreten sein, aber dem Gitarrengott Carlos Santana mit seinen sensationellen Riffs kann dabei keiner das Wasser reichen. Großartig!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überragende Kommerzware, 23. Januar 2000
Von Ein Kunde
Supernatural ist ein Phänomen. Die 6. Platinauszeichnung in den USA dürfte bald kommen. AMA in der Hauptkategorie Album des Jahres. 11 Grammy-nominierungen, nur MJ bekan für "Thriller" im Jahre 1983 zwei mehr. "Smooth" ist 13 Wochen Nummer1 der US single-charts. Das Album ist Santanas erste Nummer 1 seit 1971.Der kommerzielle erfolg dieser Platte ist unglaublich. Dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack. Sie ist bei weitem nicht mit dem wilden Meilenstein "ABRAXAS" zu vergleichen, auch nicht mit Carlos' Meisterwerken wie "Moonflower", "Caravanserai" oder "Love, Devotion and Surrender". Guest Stars wie Miles oder Mahavishnu John findet man auf dieser Platte vergeblich. Santana hat auf dieser Platte Superstars wie Lauryn Hill, Eric Clapton und Dave Matthews um sich versammelt, außerdem Leute wie Rob Thomas, Wyclef, Everlast oder Eagle-Eye Cherry, die vor allem das jünger Publikum ansprechen. Dieser Schachzug ist gelungen. Schade nur, daß die Mitglieder von Santana, wie z.B. Tony, Raul, Benny oder CT dadurch zusehr in den Hintergrund geraten. Die Lieder sind mehr oder weniger gelungen. Sie sind zum Großteil dem Strom der Zeit angepaßt. Juwel der Platte ist der Bonus-Track "Day of Celebration", der wahres Niveau besitzt und die meisten anderen Lieder verblassen läßt. Zwar ist "Supernatural" eine eher schwächere Santana-CD, dennoch ist sie der großen Konkurrenz weit überlegen. Ein Kauf dieser CD ist trotz aller Schwächen ein Muß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ausnahmealbum, 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Zehnfach für den Grammy nominiert. Da dürfte wohl jede relevante Kategorie dabei sein. Das sagt schon einiges über die Qualität des neuen Santana Albums aus. Carlos Santana hat sein Plattenlabel gewechselt und liefert sieben Jahre nach seinem letzten Album mit "Supernatural" einen absoluten Geniestreich ab. Gleich im Opener "(Da Le) Yaleo" legt er mit seiner Band so richtig los und es geht lateinamerikanisch rockig ab wie zu besten Moonflower-Zeiten. Ungewöhnlich welche unterschiedlichen Gastmusiker Carlos Santana hier zusammengetrommelt hat, die man nicht so ohne weiteres mit Santana in Verbindung bringen würde. Everlast steuern einen Titel bei und Lauryn Hill gibt gar einen Rap zum besten. Ein Ausnahmealbum, das wirklich in jede Plattensammlung gehört. Hoffentlich nicht für lange Jahre das letzte von Santana. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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