Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Charmant, elegant, sprühend und voller Humor, 31. Dezember 2002
Bis es zum Sieg der Liebe kommt, Frankreich und das Kinderkreigen grettet sind, geschehen in dieser amüsanten Oper höchst sonderbare Dinge. Poulenc gelang mit diesem Werk auf den surrealen Text "Les Mamelles de Tirésias" (dt.: Die Brüste des Tiresias) von Guillaume Apollinaire ein entzückender musikalischer Spass, getragen von Leichtigkeit und Charme bei größter Könnerschaft. So ganz ohne doppelten Boden ist das liebenswerte Werk aus dem Jahre 1947 aber nicht. Es ist mit viel Augenzwinkern geschrieben und auch so zu genießen, Offenbachs Geist der Opéra Bouffa schwingt ins 20. Jahrhundert. Für die Hauptperson Thérèse, die zu Terésias und dann wieder zu Therésè wird, schrieb Poulenc einen betörenden, musikalischen Part. Walzer, Polkas, Chöre und Ensembleszenen bereiten zudem mit einem rundum überzeugenden Solistenensemble durchgehendes Hörvergnügen. In der vorliegenden Aufnahme haben wir es mit einem musikalischen Glanzstück zu tun. Seiji Ozawa am Pult des Saito Kinen Orchstra gelingt eine luftige, stets Frische verbreitende, unwahrscheinlich angenehme und heitere Wiedergabe der Musik. Barbara Bonney in der Hauptpartie singt einfach herrlich, so schwungvoll weiß sie ihren geschmeidigen, perlenden, blühenden, lyrischen Sopran einzusetzten, dass es eine Freude ist, diesem bislang noch gar nicht so bekannten Werk in dieser neuen Einspielung zu begegnen. Die Verpackung der CD ist selbst ein kleines Meisterwerk geworden, eine optische Facette des Geistes dieser so geistvolen Musik. Boris Michael Gruhl, Dresden
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4.0 von 5 Sternen
Charmant, elegant, sprühend und voller Humor, 31. Dezember 2002
Bis es zum Sieg der Liebe kommt, Frankreich und das Kinderkreigen grettet sind, geschehen in dieser amüsanten Oper höchst sonderbare Dinge. Poulenc gelang mit diesem Werk auf den surrealen Text "Les Mamelles de Tirésias" (dt.: Die Brüste des Tiresias) von Guillaume Apollinaire ein entzückender musikalischer Spass, getragen von Leichtigkeit und Charme bei größter Könnerschaft. So ganz ohne doppelten Boden ist das liebenswerte Werk aus dem Jahre 1947 aber nicht. Es ist mit viel Augenzwinkern geschrieben und auch so zu genießen, Offenbachs Geist der Opéra Bouffa schwingt ins 20. Jahrhundert. Für die Hauptperson Thérèse, die zu Terésias und dann wieder zu Therésè wird, schrieb Poulenc einen betörenden, musikalischen Part. Walzer, Polkas, Chöre und Ensembleszenen bereiten zudem mit einem rundum überzeugenden Solistenensemble durchgehendes Hörvergnügen. In der vorliegenden Aufnahme haben wir es mit einem musikalischen Glanzstück zu tun. Seiji Ozawa am Pult des Saito Kinen Orchstra gelingt eine luftige, stets Frische verbreitende, unwahrscheinlich angenehme und heitere Wiedergabe der Musik. Barbara Bonney in der Hauptpartie singt einfach herrlich, so schwungvoll weiß sie ihren geschmeidigen, perlenden, blühenden, lyrischen Sopran einzusetzten, dass es eine Freude ist, diesem bislang noch gar nicht so bekannten Werk in dieser neuen Einspielung zu begegnen. Die Verpackung der CD ist selbst ein kleines Meisterwerk geworden, eine optische Facette des Geistes dieser so geistvolen Musik. Boris Michael Gruhl, Dresden
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|