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Klavierkonzert 1 / 3 Intermezzi
 
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Klavierkonzert 1 / 3 Intermezzi

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Lang Lang: Chopin Klavierkonzerte

Lang Lang: Chopin Klavierkonzerte

von Lang Lang
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Produktinformation

  • Komponist: Johannes Brahms
  • Audio CD (7. Oktober 1998)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Classi (EMI)
  • Spieldauer: 64 Minuten
  • ASIN: B00000DFNY
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 221.337 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. 1. Maestoso
2. 2. Adagio
3. 3. Rondo. Allegro non troppo
4. Nr. 1 Andante moderato
5. Nr. 2 Andante non troppo e con molta espressione
6. Nr. 3 Andante con moto

Auf dieser CD:
  1. Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 D-Moll op. 15
    Komponiert von Johannes Brahms
    mit Leif Ove Andsnes, Simon Rattle , City Of Birmingham Symphony Orchestra

  2. Drei Intermezzi op. 117 für Klavier
    Komponiert von Johannes Brahms
    mit Leif Ove Andsnes


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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Weltklassepianist mit Referenzorchester, 21. Juli 2002
Von Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Das erste Klavierkonzert von Brahms stieß unmittelbar nach seiner Entstehung bei weitem nicht auf die Zustimmung, die ihm heute in allen Konzertsälen zukommt. Das nach einer Dauer von 4 Jahren vollendete Werk wurde bei seiner Premiere mit Attributen wie "schreiende Dissonanzen" und "mißlautenden Klängen" belegt und generell als viel zu lang und zu undankbar für den Solisten empfunden. Letzteres erklärt sich vor allem aus dem romantischen Verständnis eines Solo-Konzertes, bei dem das Orchester nur den Hintergrund für die Zurschaustellung des Pianisten darzustellen hatte. Brahms brach mit dieser Tradition und stellte dem Solisten einen zumindest gleichwertigen Orchesterpart gegenüber. Darüber hinaus sind die technischen Anforderungen an den Pianisten enorm, ohne daß sich dies dem Publikum auf den ersten Blick mitteilt. Auch die damaligen Zuhörer wurden durch die Komplexität und Länge des Werkes überfordert.

Diese Sichtweise hat sich heute grundlegend gewandelt, und die vorliegende Aufnahme stellt dafür ein bewegendes Plädoyer dar. Hier wird beeindruckend demonstriert, was eine Kombination aus Weltklasse-Pianist und dem vielleicht besten Dirigenten dieser Zeit zu bewirken vermag. Gerade Brahms' sinfonisch angelegte Konzerte verlangen nach einem reaktionsschnellen und souverän geführten Orchester. Die Stunde der Wahrheit schlägt dabei schon in den ersten, hochdramatischen und auch heute noch eine Gänsehaut erzeugenden Anfangstakten des Konzertes, bei denen perfektes Zusammenspiel gefordert ist. Das Orchester aus Birmingham, welches unter Simon Rattle zu einem der besten der Welt aufgestiegen ist, meistert dies jedoch mit Bravour. Mit welcher Verve und Intensität, Präzision und überragendem Gefühl für Spannungsbögen hier musiziert wird, ist phänomenal. Der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes steht dem Orchester dabei in nichts nach. Schon sein erster Einsatz, bei dem der Solist in krassem Gegensatz zum vorangegangenen Sturm des Orchesters sanft einsetzt, verraten eine hohe Anschlagskultur. Dies bestätigt sich vor allem im zweiten Satz und den quasi als Zugabe aufgenommenen Intermezzi op. 117, die Andsnes ernst, aber ungemein ausdrucksstark interpretiert. Aber auch die zügigen und virtuosen Passagen meistert Andsnes mit einem Einsatz und einer manuellen Kontrolle, die keine Grenzen zu kennen scheint und ihn auch bei höchster Beanspruchung nie angestrengt wirken läßt. Man merkt ihm auch im abschließenden Rondo die Lust am Spielen deutlich an; am beeindruckendsten ist aber die glühende Dramatik des ersten Satzes, den Andsnes mit zügigen Tempi und großer dynamischer Bandbreite nimmt.

Es ist meiner Ansicht nach nicht zu hoch gegriffen, aufgrund des hochklassigen Zusammenspiels von Solist und Orchester sowie dem sehr guten Sound hier von einer Referenzaufnahme zu sprechen, die ohne weiteres gleichberechtigt etwa neben Gilels/Jochum (DG) steht; auch das dürftige Booklet tut dem keinen Abbruch.

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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Abstriche für den Pianisten, 2. Oktober 2002
Von Dr. Alberts "hansalberts" (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Rattle ist ( mal wieder) großartig. Es ist eben ein Werk für Klavier und Orchester und das Orchester entfaltet sich mit voller Wucht, in romatischer Pracht. Man wird kaum eine bessere Version finden. Aber der Pianist ? Widerspruch zum Hochlob. Daß einer hervorragend Klaiver spielt, reicht nicht für das d -moll-Konzert. Da muß Biß her, Gewalt rein, die Doppeltriller müssen klirren. Das ist nicht Ansdnes Sache. Er ist ein Mann des späten Brahms, wie die hervorragend interpretierten Piècen aus op. 117 zeigen, aber die Wucht des ersten Satzes von op. 15 kann er nicht ausreichend realisieren. Da höre man mal Bruno Leonardo Gelber oder Julius Katchen oder auch- auf seine Art- Lavando Cliburn. Die geben diesem Sturm das Futter, das ihn zum Orkan werden läßt, Ansdnes nicht. Schade, denn Rattle hat das Umfeld dafür geschaffen. Zur Referenzaufnahme gehören Pianist und Orchester. Letzteres : ja, Pianist: nein.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spitzenorchester,Pianist auf gutem Weg, 14. November 2002
Selten habe ich ein derartig engagiertes Orchester in einer Aufnahme des 1. Konzertes von Brahms gehört: Zügiges tempo, trotzdem nichts an Eleganz verlierend, ergreifend, absolut sauber. Dazu kommt, daß das Zusammenspiel mit dem Solisten des Konzerte absolut einwandfrei funktioniert, beide auch zurückstecken können und dem anderen passagenweise den Vortritt lassen. Jedoch ist Andsnes dem Solopart (noch) nicht ganz gewachsen. Sicherlich, dieses Stück hat der junge Brahms geschrieben, aber dennoch sollte es mit einer gewissen Erhabenheit, mit einer Ernsthaftigkeit gespielt werden, an der es bei Andsnes im Vergleich zu Katchen, Zimerman oder Oppitz mangelt. Besonders die ersten Takte des Klavierparts im 1. Satz lassen dies missen. Im verlufe des Satzes steigert der Pianist sich allerdings noch erheblich. Jedoch nimmt er auch das Rondo des Schlußsatzes zu leicht, zu frisch, zu jugendlich, so daß er insgesamt sich (noch) hinter den großen Meistern zurückhalten muß.
In den Intermezzi op. 117 kann Andsnes seine Musikalität voll ausspielen, da kann er glänzen und zeigt ein Einfühlungsvermögen, wie ich es selten vorher erlebt habe
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