Aus der Amazon.de-Redaktion
Black-Sabbath-Tribute-Alben gibt's nicht gerade wenige, aber
Nativity In Black ist mit Abstand die beste Huldigung an die Herren Osbourne, Iommi, Butler und Ward (von einigen als Eigengewächs deklarierten Stoner-Rock-Alben mal abgesehen). Die Highlights dieses mit großen Namen gespickten Longplayers sind die Beiträge von Biohazard ("After Forever", schön groovy und mit leichtem Hardcore-Touch) und Sepultura, die "Symptom Of The Universe" weitaus kongenialer in die 90er transportieren als man es ihnen zugetraut hätte. Ebenfalls außerordentlich amtlich kommen "War Pigs" (in einer herrlich kranken Liveversion von Faith No More), "Black Sabbath" (sehr abgründig interpretiert von Type 0 Negative) und "Paranoid" (Megadeth) daher. Den Rest erledigen in größtenteils ansprechender Art und Weise so gegensätzliche Bands wie White Zombie, 1.000 Homo DJs (ein Ministry-Side-Project) oder Ugly Kid Joe. Und dass auch die Originale noch absolut auf der Höhe sind, beweist Ozzy, der mit Therapy? "Iron Man" intoniert.
--Michael Rensen
INTRO
Irgendwie geht mir diese ganze "A Tribute To..."-Welle auf'n Sack. Bald haben wir auch für das letzte "One Hit Wonder" der 70er ein solches Album vorliegen, nur damit möglichst alles ausgeschlachtet wird, was auch nur im entferntesten ein wenig Geld einbringen kann. Auf der anderen Seite verwursten halbgare Combos große Songs zu nervtötenden Geräuschkulissen, um die guten Erinnerungen aus den Gehirnen zu blasen. In diesem Fall erfährt mit BLACK SABBATH eine wirklich große Band ihre Würdigung und zwar auf eine gelungenere Art als es das Gros der Veröffentlichungen dieser Art zuläßt. MEGADETH, BIOHAZARD, WHITE ZOMBIE, THERAPY (mit Ozzy), SEPULTURA, FAITH NO MORE, C.O.C. und UGLY KID JOE geben, neben einigen anderen, ihr Stelldichein und covern auf ihre ureigene charakteristische Art die Songs der Mitbegründer des Heavy Metal. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen, und man kann sich auf einen Verkaufserfolg à la "Judgement Night" einstellen, das Original jedoch bleibt unerreicht.
Christian Schlage / Intro - Musik & so
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