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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die gute alte Zeit, 16. April 2005
Ja, mit dieser CD stehen die goldenen 80er Jahre fuer mich wieder auf. DIE AERZTE, meine grossen Helden der heutigen Musik, GANZ frueher (genauer: 1983), in jungen Jahren, mit altem Bassisten und noch weit nicht so hartem Rock wie heute, eher Neue - deutsche - Welle - Sound, von der ich eine ganze CD - Kollektion besitze. Aber nun komme ich vom Thema ab.Zum Inhalt: Wie ich schon oben sagte, die Band legte in Sachen Haerte in Musik erst spaeter zu, vielleicht spaetestens mit "Die Bestie in Menschengestalt". Hier kann man eher von Gute - Laune - Pop reden, was fuer mich aber der Scheibe KEINEN Stern raubt. Denn die Band "ersetzt" ihren Musikstil durch Texte, die einfach jeden zum Lachen bringen koennen. Der erste Kracher auf der Scheibe ist fuer mich "Paul", ja auch noch vor "Zu spaet" die erste Single - Auskopplung. Der Bloedsinn pur, aber echt nicht albern, sonder einfach nur irre lustig. Gleich mit dem naechsten Track "Kamelralley" folgt mein naechster Highlight. Hier haben wir eine Raritaet: Sahnie im Leadgesang, der hier echtes Gesangstalent beweist. Ich finde seine Stimme jedenfalls in keiner Weise schlechter als die von Bela oder Farin. Der Text entbehrt ein schraeges Liebeslied a la Aerzte. Favorit No. 3: "Claudia hat nen Schaeferhund". Dieser Titel war ja, wie wohl allgemein bekannt ist, ein Grund fuer die Indizierung der Platte. Ich kann auch gut verstehen warum, und das laesst mich den Song so moegen. Hier fuehrt uns die Band eine ganz neue Methode des Geschlechtsverkehrs vor Augen. Wie, moege man bitte selbst per Anhoeren erfahren. Fahren wir besser fort. Bei meinem naechsten Liebling wird auf Country - Rock gesetzt. Inhaltlich haben wir hier einen Cowboy namens "Micha" (Titel des Songs). Es ist echt interessant anzuhoeren. Beim Text zeigt Farin Urlaub fuer mich schon in jungen Jahren am deutlichsten von allen Songs sein Talent im Songwriting. Der kroenende Abschluss der CD ist mein letzter Favorit: Das skurrile "Schlaflied", auch, wie man wohl allgemein weiss, ein Grund fuer den Index der Platte, das man mit vollem Genuss als aeltere Person anhoeren kann, wobei einem entweder ein Lachanfall oder eine Gaensehaut ueber dem Ruecken entlockt wird, das man aber besser keinem Kind zum Einschlafen singen sollte ( *hihi*). Ich persoenlich empfinde beim Hoeren sowohl Amusement als auch eine Prise Grusel. Die Ursache hierfuer moege man bitte wieder durch eigenes Anhoeren erfahren. Tja nun, meine gesamte Meinung zu der Platte: Ich amuesiere mich KOESTLICH ueber die Texte. Mit ihr gelingt mir eine Art Zeitreise in die 80er Jahre, wen`s interessiert: Wenige Jahre vor meiner Geburt. Die Aerzte haben mich noch nie enttaeuscht, auch hier kann ich bei ihrer Musik nur mitfiebern.
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