Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wieso oper????, 5. Oktober 2009
das einzige was für mich an diesem album als oper durchgeht ist, dass es mit einer overtüre beginnt, in der die wesentlichen themen der wichtigsten songs kurzweilig ineinander verwoben sind. bereits vom konzept abweichend gibt es - kurz vor halbzeit des albums - dann auch noch eine underture, was wohl scherzhaft zu interpretieren ist. naja, eine parallele ist vielleicht noch der schlechte plot oder kennt wer eine oper mit einer nachvollziehbaren sinnvollen handlung von der ohne gesangsparts noch nennenswertes übrigbliebe?
man muss sich vor augen halten, dass diese vertonte geschichte eines auf grund eines schocks blind, taub und stumm gewordenen jungen, der als flippermeister zu einer art sektenführer wird, noch vor 1970 entstanden ist. konzentrieren wir uns lieber auf die musik!
damals war das harte musik, rock, auch wenn man das heute gar nicht mehr glauben kann. aus heutiger sicht besteht das aus schönen melodien, ziemlich harmloser bass- und stromgitarre, dem ab und zu herumwirbelndem drumset des unvergessenen keith moon, fast lieb und nett das alles..
die weiteren metamorphosen dieses werkes hätte es gar nicht mehr gebraucht, die verbreiten den geruch der ausschlachtung - viel zu pompös, überladen und kitschig die orchesterfassung, überdreht und viel zu schrill die filmmusik zu dem allerdings trotzdem sehenswerten ken russel-film, mit seinen plakativen, bunten, rauschhaften bildern, die die schwache handlung in den hintergrund rücken.
ein zeitdokument, eine schöne platte mit hervorragenden songs, eine demonstration, was man nur mit gitarre, bass, schlagzeug und stimme und ohne großartige technische hilfsmittel produzieren kann.
auch wenn the who live immer wieder teile von tommy spielten, irgendwie gibt es das ganze andere gesamtwerk dieser großartigen band aus london und eben dieses konzeptalbum, das für mich einen stand-alone status hat.
die CD ist um diese kohle sowieso absolute pflicht, auch wenn sie nicht das flair des originalen LP-klappcovers mit dem booklet verbreiten kann.
der sound ist frisch und durchhörbar, gar nicht angestaubt.
ein stück rockgeschichte, das man besitzen sollte.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die "Jungen Wilden" der 60`er schreiben Rockoper!, 12. September 2004
Waren so die typischen Bands der Sechziger Jahre drauf? Drogentod in den eigenen Reihen (Keith Moon / Schlagzeug), Streitereien zwischen den Querköpfen Pete Townhshend (Gesang, Gitarre) und Roger Daltrey (Gesang).... The Who stellte die Rockoper "Tommy" erstmals in Woodstock 1969 vor und ab diesem Moment gehörten sie zu den ganz großen der Musikszene - Woodstock war "The Who`s" Durchbruch! The Who ein tragisches Kapitel der Musikgeschichte - standen oft vor dem "AUS" - kamen u.a. 11 Fans vor Konzertbeginn zu Tode, weil sie sich beim "Kampf" um gute Plätze erdrückten... und doch gilt auch bei dieser Band aus den Nebeln der Sechziger "Todgesagte leben länger!" Tommy gehört zu den Alben, die man sich immer und immer wieder anhören kann, ohne sich dabei zu langweilen - Sound und Gesang sind wohl mit die Krönung der Sechziger Musikszene! Ab und an sind "The Who" noch live zu hören, füllen bei diesen selten Gelegenheiten sogar ganze Stadtien. Ich sage nur "Pinball Wizard" und der Sound wird Ihre Erinnerung packen! There`s a Doctor und und und - geile Musik!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste Album Der Who Und Ein Meilenstein In Der Musikgeschichte, 2. Januar 2007
Aufgenommen 1969, geschrieben zwischen Sommer 1968 und Sommer 1969, ist das Album "Tommy" das wahrscheinlich meist beachteste dieser erst Mod-Band, dann Beat-Band, dann Rockband - The Who!! Und ich muss sagen, dieses Album wird nicht ohne Grund in die Höhe gelobt, denn es ist nicht nur eine der ersten Rockopern, sondern auch die Stücke an sich sind Meisterwerke.
Dieses Album beinhaltet 24 Stücke, für "Neulinge" auf dem Fachgebiet "The Who" dürften lediglch die Stücke "I`m Free", "Pinball Wizard", "Toy Can You Hear Me", vielleicht noch "Acid Queen" und "Were Not Gonna Take It" bekannt sein, aber .... alle anderen Stücke sind mindestens genauso gut.
In diesem Album geht es um den blinden, tauben und stummen Jungen "Tommy", dessen Vater im Krieg gestorben ist. Allerdings hat Tommy erst diese "Krankheit" seitdem ihm sein Vater "begegnet" ist. Die Ärzte können keine medizinlich feststellbaren Krankheiten finden, und es liegt nahe, dass Tommy sich selbst diese Krankheiten sozusagen aufzwängt. Was macht ein taubstummer und blinder Junge den ganzen Tag lang? Richtig, er sucht sich eine Sache, in der er richtig gut ist, und Tommy entdeckt für sich selbst die Leidenschaft "Pinballspielen" und in diesem Sport ist er auch unschlagbar, er wird fortan der "Pinball Wizard" genannt.
Gefeiert von der Welt, verändert sich in dem Jungen drin erstmal noch nichts, erst als seine eigene Mutter ihn in einem Anfall von Zorn durch einen Spiegel in einen Pool stürzt, erwacht er aus seinem "Tiefschlaf" ... das passende Lied dazu, "Im Free" kracht sich den Weg in das Gehör des Zuhörers, dafür ist gesorgt. Frei, wie er noch nie wirklich war, läuft Tommy erst einmal durch die Welt. Dann will er alle Menschen von ihren Ängsten und Einschränkungen befreien, und gründet ein Camp, wo alle Leute mit Pinballspielen genau diese Ängste undsoweiter beseitigen können.
In den meisten Stücken sind nicht mehr als die "normalen" Who-Instrumente, also bass Egitarre Schlagzeug und Gesang zu hören. Meistens singt Roger Daltrey, aber Pete Townshend übernimmt auch das ein oder andere Mal die Lead Vocals.
Zu empfehlen ist auch auf jeden Fall die DVD, die es seit letztem Jahr auch endlich als DVD gibt. Meiner Meinung nach kommt das Lied "Im Free" bei der DVD um Länger besser als auf dem Album, allerdings singen auch verschiedene Leute die Lieder, halt die Personen, die auch die jeweilige Rolle verkörpern, so zum Beispiel spielt Elton John den PInball Wizard und Tina Turner die Acid Queén.
verfasst am 2.1.2007 von Daniel H. Presberger
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