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Ihre überkandidelt inszenierte Ich-bin-ein-Ufo-und-Jesus-liebt-mich-täg- lich-Macke geht längst auf die Nerven. Wenn sie Ihre Stimme aber zum Singen benutzt, warten Leckereien auf Rockfans. Diesmal ließ sie ihre - durchweg englische - Platte von Hardrock-Produzent Zeus B. Held betreuen - ein guter Griff. Nicht nur die Coverversion des Joplin-Songs Move Over hat Saft und Kraft.
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Stereoplay
Die schrille Berliner Pflanze hat ihren Fans nach dem spektakulären Debüt von 1978 eigentlich nur noch Enttäuschendes serviert. Um so erfreulicher, daß die neue Platte "Nina Hagen" wieder ansatzweise alte Qualität erkennen läßt - nicht zuletzt dank Produzent Zeus B. Held, der Geschick zeigt bei der Widerspenstigen Zähmung. So gibt es ein paar Perlen zu bewundern (der freche Russen-Rap "Michail, Michail", ein Durchhalteappell an die Adresse von Gor- batschows Glasnost), aber auch glatte Ausfälle wie Janis Joplins "Move Over" und das von Ex-Freund Hermann Brood geschriebene "Dope Sucks". Nur eins bleibt immer Geschmacksache: die chaotische Selbstinszenierung der Hagen. ** Interpret.: 04-08
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