Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musik vom anderen Stern, 30. Januar 2006
Von Ein Kunde
Innovativität und Expressivität Bjorks musikalischer Werke rechtfertigen es, nur für sie ein eigenes Genre zu eröffnen. Die geballte Ladung Eigenständigkeit manifestiert sich in allen Elementen der Musik und umfängt den Zuhörer mit ungeahnter Intensität. Bjork beherrscht wie nur wenige heutige Musiker das subtile Spiel zwischen Entspannung und Klimax, vom leisen Flüstern zum gewaltsamen Umschlagen der Stimme - die in vollkomener Natürlichkeit daherkommende, organisch und gleichzeitig artifiziell perfektionistische Performance überzeugt zu jedem Zeitpunkt. Phrasierungen, Wiederholungen, das Spiel mit Atem und Betonung sind derart individuell und gleichzeitig universell, daß man sich - vorausgesetzt, man weiß diese Art der Musik zu verstehen - bald darüber im klaren ist, hier eins der wohl größten musikalischen Talente der heutigen Zeit vor sich zu haben.Arrangement und Produktion sind über jeden Zweifel erhaben und tragen viel zum überwältigenden Gesamteindruck bei. Homogenic bildet zusammen mit Vespertine den - bisherigen - Höhepunkt des Schaffens der isländischen Sängerin und verdient uneingeschränkte Empfehlung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn es ein bestes Björk-Album gibt, dann ist es dieses, 17. November 2007
Zehn Jahre ist es nun schon her, dass die isländische Sangesgöttin Björk ihr Album "Homogenic" veröffentlichte, und damit den Musikmarkt vollkommen revolutionierte. Die Neuartigkeit und musikalische Wucht der Platte lässt sich allein daran erkennen, dass erst heute erste zaghafte Versuche unternommen werden, die einzigartige Mischung von klassischen Streicherinstrumenten und elektronisch erzeugter Bässe und Rythmen nachzuahmen und in der Popmusik zu etablieren.
Homogenic überzeugt dabei in jeder Hinsicht. Die markerschütternde Stimmgewalt der Isländerin Björk harmoniert perfekt mit den beinahe poetisch anmutenden, aussagekräftigen Texten. Viele der Songs dieses Albums, man denke nur an "Bachelorette" oder "Jóga", gelten noch heute als Meilensteine.
Oft hört man über dieses Album, es höre sich an, wie Island aussieht. Zunächst hört sich das nichtssagend an. Doch wenn es eine CD gibt, die dieses Prädikat verdient, dann ist es wohl diese. Die Schroffheit der Beats und Bässe auf der einen Seite, wie beispielsweise auf "Jóga" oder "5 Years", erinnern an Geysire, an einander Stoßende Erdplatten und Vulkanerruptionen.
Schließlich handelt es sich bei diesem Album nicht, wie so oft in der Popmusik, um eine bloße Ansammlung aufgenommener Lieder. So ergibt die Anordnung der einzelnen Tracks eine fast episch anmutende Symphonie. Das pulsierende "Hunter" liefert den Einstieg für das energiegeladene Album, dass sich schließlich auf "Pluto" zu seiner Klimax aufschaukelt, ("Excuse Me/ But I just have to/ Explode/ Explode this body/ Off Me.") um dann in dem ruhigen, atemberaubenden "All is Full of Love" zu münden, das schließlich den Neubeginn nach der Explosion symbolisiert.
Auch hierin lässt sich begründen, warum sich Homogenic so sehr nach Island anhört, wird doch hier die Struktur der altgermanischen Ragnarök-Sage aufgegriffen, überliefert durch den Isländer Snorri Sturluson.
Homogenic ist ein Stück Musikgeschichte und trotz seiner Vielschichtigkeit noch immer ein eingängiges Popalbum. Wenn es eine CD gibt, die einen sechsten Stern verdient, dann ist es wohl diese.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Homogenic - das extrovertierte Album, 18. Mai 2007
Es ist schwer Homogenic mit einem Wort zu beschreiben, aber extrovertiert trifft es ganz gut. Mal wild, mal ruhig, mal melancholisch und dann doch ganz fröhlich.
Hier eine kurze Beschreibung der Lieder:
1. Hunter: sehr ruhiger aber doch intensiver Start des Albums. Steigert sich langsam, zum Teil sehr bedrohlich, bis hin zum Klimax. Sehr schön.
2. Jòga: Björk schrieb dieses Lied für ihren besten Freund Jòga. Hört sich an wie Island aussieht. Eins der besten Lieder die je gemacht wurden.
3.Unravel: Sehr ruhig, melancholisch. Hört sich ein bisschen an wie ein Herzschlag in Zeitlupe. Toller text, sehr romantisch aber doch zu speziell um es jemanden zu widmen...
4.Bachelorette ist die Fortsetzung von Isobel (Album Post). Isobel kehrt in die Stadt zurück um Liebe mit Liebe zu konfrontieren (so Björk selber über Bachelorette). Sehr intensiv, wenn man genau hinhört dann stellt man fest das Isobel mit dem Zug fährt...
5. All Neon Like: Graues Lied mit weissen Streifen in dem schwarze Steine fallen -> geil
6. 5 Years: es geht um einen Mann der Bindungsangst hat. Die steine von All Neon Like Fallen immer noch aber jetzt im Wald :P
7. Immature: Ruhiges schönes Stück steht sehr im Kontrast zu den beiden Vorgängern. Eingängige Melodie.
8. Alarm Call: leicht deplaziertes aber äußerst geiles Lied, sehr fröhlich.
9. Pluto: Pluto kann man hassen oder Lieben, es gibt nichts dazwischen, ich liebe es. Es geht um Tod und Wiedergeburt, um sich betrinken, sich vernichten noch mal von vorne anfangen. Ein klassisches ich-renne-durch-die-Wohnung-und-mach-alles-kaputt Lied!
Pluto geht in All is Full of Love rüber was das Krasse gegenteil von Pluto ist, ruhig, gediegen, leicht, was Logisch ist nach Pluto (der Tod) komt All is full of Love (Wiedergeburt, Leben)
Homogenic ist eins der besten wenn nicht DAS beste album Björks.
5 sterne deluxe!
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