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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der manische Soundbastler feiert die unendliche Stilvielfalt, 1. Januar 2000
Von Ein Kunde
Mit ODELAY holt Beck 1996 zu seinem zweiten Geniestreich aus und straft seinen eigenen Hit "Loser" Lügen. "I'm a loser, baby, so why don't you kill me" sang er 1994 und hatte dadurch ungewollt das Slacker-Image weg: Ein junger Mann ohne Perspektive und ohne Ziele, der sich einfach treiben läßt. Viele hatten ihn schon als One-Hit-Wonder abgeschrieben, da verblüfft der manische Soundbastler mit wilden Sample-Collagen und mitreißenden Songs, in denen Country und Hiphop eine Symbiose feiern. Überhaupt ignoriert Beck beharrlich jegliche Genregrenzen, arbeitet mit Akustikgitarre, Vibraphon, Hammondorgel, indischer Sitar und karibischen Trommeln, klaut aus Soul-, Jazz- und Hippieklassikern und drückt so der gesamten bisherigen Popgeschichte seinen eigenen Stempel auf. Daß ODELAY trotz der unglaublichen Stilvielfalt nie beliebig klingt, liegt an der in sich geschlossenen Produktion. Dafür zeichnen congenial "His Beckness Himself" und die Dustbrothers, die schon für die Beastie Boys an den Reglern saßen, verantwortlich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meilenstein der Musikgeschichte, 6. März 2001
Von Ein Kunde
Ich bin sehr verwundert bis enttäuscht, dass solche Musik wie Beck Hansen aus L.A. sie fabriziert in der heutigen Musiklandschaft, besonders in der kommerziellen, massenzugewandten nur wenig Anhänger findet. Versucht dieser Künstler (und hier ist der Begriff Künstler in seiner ursprünglichen Bedeutung gemeint) doch als einer der letzten, Musik mit Kreativität zu verbinden. Songs wie "Lord only knows" und der "Hit" "Devil`s Haircut" lassen nostalgische Gedanken an die 2. Hälfte der 60er Jahre aufkeimen, die werden dann aber sofort durch die folgenden Tracks, die deutlich dem HipHop in all seinen Variationen zugewandt sind, wieder verworfen. Sehr interessant ist auch "The new pollution", das sich genau wie "Setting sun" von den Chemical Brothers stark an Lennons Geniestreich "Tomorrow never knows" vom 66er-Album "Revolver" orientiert. Insgesamt eine angenehme musikalische Reise - diese Art von Konzeptalbum findet man übrigens heute eher selten - durch die 60er mit einer kräfrigen Prise 90er. Wer sich wundert, wo die beiden Jahrzehnte dazwischen geblieben sind, höre sich bitte das ähnlich unvergleichliche Album "Midnite vultures" an!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein gemütlich, spannender Hörgenuß, 4. Februar 2000
Von Ein Kunde
Instrumente sind seltsame Dinge, die durch Fremdeinwirkung halt so Töne erzeugen. Aber um diese Musikinstrumente, wurscht ob Maultrommel aus Hintagrinzing, Instrumente von der Sample-CD oder eine simple Gitarre, einfach geil und harmonisch (oder unharmonisch, wurscht) klingen zu lassen braucht man da schon diesen, diesen....wie hieß der noch...aja genau, den Beck, den Hansen Beck, so a Bürschl hoit ders meiner Meinung nach einfach drauf hat. Diese zusammengeschmissenen Stilrichtungen mit einer gehörigen Portion lockerer Ironie, die wie mir vorkommt hin und wieder die Massenansprüche verarscht, finde ich einfach unwiderstehlich. Wer aber kein richtiger Zuhörer ist, und manch gemütliche, komische oder sogar depressive Stimmungen in Songs nicht vertragen kann (soll nicht heißen daß viele Odelay-Songs dem entsprechen!) sollte sich diese CD eher nicht zulegen.
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