Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abschluss der 70 - iger, 6. Oktober 2004
Zum Abschluss der 70 - iger überzeugten BJH auch nach Abgang von Wolly W. nochmals mit einem fantastischen Album - leider zum letzten Mal. Wo einige meiner Vorrezensisten hier Pop erkennen ist mir schleierhaft. Erst mit "Turn of the tide" und der Megaschnulze "Life is for living" wurde diese Musikrichtung eingeschlagen, zu meinem Leidwesen. Wo Gruppen wie "Genesis" noch mit "Duke" oder "Manfred Mann" mit "Chance" die Kurve in ein neues Musikzeitalter kratzten, hat das bei BJH nicht mehr funktioniert. Auch spätere Alben fanden bei mir keine Gegenliebe mehr, was vor allem dem Trotzkopf Les Holroyd zuzuschreiben ist, da die besseren Lieder von John Lees komponiert wurden, was der gute Les nie einsehen wollte ( er erntete bei seiner letzten Solo-Tour auch Pfiffe für praktisch keine BJH - songs ). Zurück zu "Eyes of the Universe": stilistisch wurde der Bogen zu "XII" noch sichtlich hörbar geschlagen, d.h. wie auch das Cover schon zeigt wurde wieder Science Fiction zum Thema gemacht, was also mit Pop überhaupt nichts zu tun hat. Die Grundstimmung des Albums ist durchweg melodiös und nachvollziehbar und mit dem 3.Lied "The Song" wurde versucht Wolly vergessen zu machen, was zwar nur mäßig gelingt, der Stimmung der Gesamtscheibe jedoch keinen abtut. "Love on the line" und "Rockn'Roll Lady" sind wirklich die Aufhänger des Albums ( die Verschmelzung von Keyboards und Gitarre sind gewollt lieber Vorgänger, stilistisch auf das Thema Science Fiction abgestimmt ). Der Abschluß bildet der heimliche Klassiker des Albums "Play to the world", ein mit Geigen eingeleitetes Master-Piece, wo die Instrumente wieder einzeln und gezielt eingesetzt und gesteigert werden, bishin zum Saxophon. Weniger als 5 Sterne wären eine Frechheit !
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erstes Album als Trio, 10. September 2000
Von Ein Kunde
Nach dem Ausstieg von Keyboarder Woolly Wolstenholme entwickelte sich die Band immer mehr in Richtung eingängige Popmusik. 2 Klassiker hat das Album zu bieten: "Love On The Line" und "Rock`n Roll Lady", allerdings gefallen mir spätere Liveaufnahmen dieser Songs wesentlich besser. Dann sind da noch 2 völlig zu unrecht vernachlässigte Songs von John Lees: "Sperratus" und "Capricorn" sind für mich die eigentlichen Highlights dieses Albums. Teilweise klingt die Platte etwas künstlich, man hat stellenweise sogar Mühe ein Keyboardsolo von einem Gitarrensolo zu unterscheiden. Das Lied "All Right Down Get Boogie" paßt eher zu Abba als zu BJH, aber trotzdem biete das Album insgesamt tolle Songs im Gewand des typischen 70er Jahre Sounds.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Play to the world, 18. September 2009
1979 erschien das erste Album von Barclay James Harvest ohne Orginal-Keyboarder Wolly Wolstenholme names "Eyes Of The Universe". Somit wurde die Platte von John Lees (Guitars, Vocals), Les Holroyd (Bass, Vocals) und Mel Pritchard (Drums) eingespielt. Die Keyboards wurden zum Teil von Lees und Holroyd übernommen, zum Teil auch von Gastmusikern.
"Eyes Of The Universe" ist insgesamt recht gut ausgefallen. Der Sound wurde aus damaliger Sicht etwas moderner, da jetzt kaum noch Orgel und Mellotron, die typisch für W. Wolstenholme waren, zu hören sind. `Love on the line` von Les Holroyd war ein richtiger Hit und dient auch als Beleg für den moderneren Sound. Weiter gefallen mir von Les `Rock `n` roll lady` und insbesondere `Play to the world` sehr gut. John Lees hält dagegen mit dem rockigen `Alright down get boogie`, `Capricorn` und besonders dem tollen `Sperratus`. Der Platte hätte sicher noch eine Wolstenholme-Komposition gut getan, aber dieser konnte/wollte sich mit `neuen` Weg der Gruppe nicht anfreunden.
Das Album war, zumindestens in Deutschland, sehr erfolgreich. Auch die anschliessende Tour lief sehr gut, man spielte ausschliesslich vor ausverkauftem Haus. 4 Sterne von mir für ein gutes Album, welches irgendwie der Brückenschlag der 70er BJH zu den 80er BJH darstellt.
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