Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was kann man zu dieser Platte noch sagen?, 31. Juli 2006
Deep Purple In Rock gehört zu den besten Hard Rock-Scheiben aller Zeiten. Ich denke mal, das wird keiner bestreiten. Ausserdem ist diese Platte die erfolgreichste Platte harter Musik in Deutschland überhaupt! Sie war 1970/71 1 Jahr lang in den Charts und somit erfolgreicher als alle anderen Rock bzw. Metal-Scheiben aller Zeiten. Nur James Last (kein Witz) und ganz wenige waren erfolgreicher. Was aber den besonderen Reiz dieser Platte ausmacht ist, sie hat die Musikwelt verändert! Sicher gab es vorher bereits die erste Black Sabbath, die ersten beiden Led Zeppelin, aber die ...in Rock war deutlich extremer. Bis dahin hatte noch keiner seine Gitarre so gequält wie Ritchie, keiner seine Orgel wie Jon und keiner so gesungen (Sirenenalarmstimme) wie Ian Gillan. Einzelne songs will ich gar nicht herausheben, da jeder song allererste Sahne ist, auch die unbekannteren. `Child in time` und `Speed king` kennt eh` jeder über 30. Ausserdem ist hier auf der 25-jährigen Jubi-CD auch der Riesenhit `Black night` enthalten, der auf der Orginal-LP fehlte.
Deep Purple in Rock in Stein gemeisselt. D e r Klassiker des Hard Rock!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
12 Wochen Nr. 1 in Deutschland!!! 4 Wochen Nr. 1 in GB!!!, 19. September 2004
Es war eine musikalische und soundtechnische Revolution, die Deep Purple im Jahre 1970 mit der Veröffentlichung dieser CD auslösten. Quasi die Geburtsstunde des "Heavy Metal" und aller weiterer Strömungen, die sich hieraus im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelten. Deep Purple sahen sich zwar immer als Hardrock-Band und konnten mit der Kategorisierung "Heavy Metal" nicht allzuviel anfangen, aber ein Album solcher Intensität, Härte und Rohheit suchte damals seinesgleichen. Die Pegel wurden laut Bandaussagen mit voller Absicht im roten Bereich gefahren, um die Songs noch härter und urpsrünglicher klingen zu lassen. Meiner Ansicht nach ist das hervorragend gelungen. Ich liebe diesen unmittelbaren Sound. "In Rock" war das erste Studio-Album, in dem die modifizierte Hammond C-3/Leslie/Marshall-Kombination von Jon Lord zu hören ist. "Hard Lovin' Man" und "Living Wreck" legen Zeugnis über die extreme Brutalität und Wandlungsfähigkeit des neuen Orgelsounds ab. Fast alle auf "In Rock" enthaltenen Songs zählen zu den Meilensteinen der harten Rockmusik der 70er Jahre. Alte Bekannte im Live-Set der Band sind und waren der Opener "Speedking", ein Live-Kracher allererster Güte, der Jahrhundertsong "Child In Time" (für mich der grösste Rocksong aller Zeiten, da er ein musikalischer, lyrischer und atmosphärischer Leckerbissen zugleich ist!), "Bloodsucker" und "Into The Fire". Hier trafen sich fünf aussergewöhnliche Musiker, um eine der beeindruckendsten und erfolgreichsten Rockscheiben aller Zeiten abzuliefern.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eins der größten Alben aller Zeiten!, 21. Mai 2003
Wow, 1970 war es noch zwölf Jahre bis zu meiner Geburt hin, aber ich kann mir vorstellen, dass es einige Aufregung um Deep Purples viertes Studioalbum gab, besonders nachdem die ersten drei noch sehr melodisch und klassisch angehaucht waren und dann ja sogar noch das Konzert von Jon Lord für Band und Orchester herauskam. Und die gleiche Band (wenn auch mit Wechseln im Line-up) brachte nun plötzlich ein Album heraus, das so hart und Riff-orientiert war wie nichts zuvor. Ich habe gelesen, dass einige Zeitungen damals auch meinten, dass "In Rock" vielleicht doch eine Spur ZU hart wäre. Die hatten ja keine Ahnung, was noch alles folgen sollte... Wie auch sei, Deep Purple "schocken" die Ohren des Zuhörers gleich am Anfang des Albums, indem sie bei "Speed King" erstmal ihre Instrumente richtig krachen lassen. Wer allerdings dachte, dass danach vielleicht langsam Ruhe einkehrt: Weit gefehlt, "Bloodsucker" beinhaltet ein Riff, das einfach nur geil ist und seinesgleichen sucht. Der Hammer des Albums ist und bleibt aber "Child In Time" mit Ian Gillans unmöglichen Schreien und Ritchie Blackmores wahnwitzigem, endlosen Gitarrensolo. Als ich diesen Song (und vor allem das Gitarrensolo) zum ersten Mal gehört habe, war ich einfach nur sprachlos - was für ein Track! Und auch bei Klasse-Nummern wie "Into The Fire", "Living Wreck", "Flight Of The Rat" oder vor allem dem famosen "Hard Lovin' Man" bleiben Deep Purple konstant hart - Balladen? Fehlanzeige! "In Rock" ist zwar nicht gerade das melodischste Album von Deep Purple, aber es ist in jedem Fall ein Meilenstein in der Rockgeschichte und war unheimlich wichtig für die Weiterentwicklung dieser Musikrichtung und sicherlich auch nicht ganz unwichtig für die Entwicklung des Heavy Metal, der später aufkam. Und für die Band leitete dieses Album eine grandiose Erfolgsstory ein, mit "In Rock" erlangten Deep Purple Weltruhm. Viel mehr Worte braucht man eigentlich nicht zu verlieren, da die Meisten die Scheibe sowieso kennen. Nur noch ein Satz zu Jon Lords Orgel: Ich glaube, dass auch später eine Orgel nie so geil in diesem harten Kontext geklungen hat wie die von Lord - trotz der Härte mit dominanten, bratenden Gitarren hat sie ihre tragende Rolle in der Band nicht verloren und ist weiterhin eine der Hauptursachen für den einzigartigen Sound von Deep Purple.
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