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Schö: Klavierkonzert / Kammer-Sinf
 
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Schö: Klavierkonzert / Kammer-Sinf

von Brendel (Künstler), Gielen (Künstler), Soswf (Künstler), Arnold Schönberg (Komponist)
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Produktinformation

  • Komponist: Arnold Schönberg
  • Audio CD (11. Juni 1996)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Philips (Universal)
  • Spieldauer: 61 Minuten
  • ASIN: B0000041DJ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 312.478 in Musik (Die Bestseller Musik)

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1. Kammersinfonie Nr. 1 E-dur op. 9 Reinhören
2. 1. Andante - Reinhören
3. 2. Molto allegro - Reinhören
4. 3. Adagio - Reinhören
5. 4. Giocoso (moderato) - Stretto Reinhören
6. 1. Adagio Reinhören
7. 2. Con fuoco Reinhören

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schoenberg (1874-1951) war praktisch der Erfinder der Musik des 20. Jahrhunderts. Zumindest befreite er sie aus den Armen der Romantik. Es war quasi seine berühmte "Erste Kammersymphonie", die jene Revolution in Gang setzte. Schoenbergs Ablehnung der Tonalität bedeutet jedoch nicht, daß er feste Strukturen ablehnte oder verneinte, daß es andere Formen gebe, in denen Musik als angenehm empfunden werden kann. Dies läßt sich besonders gut beim "Konzert für Klavier und Orchester" von 1942 beobachten (oder vielmehr hören), in dessen Verlauf sich zwar früh eine Zwölftonreihe, aber auch ein präziser, logischer Aufbau sowie ein festes Thema herauskristallisieren. Man könnte meinen, Schoenberg arbeite auf der Basis eines intuitiven Verständnisses für Mathematik, und dies seltsamerweise mit stimmigem Ergebnis. --Paul Cook

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Höchst willkommene Bereicherung des Schönberg-Katalogs, 2. August 2005
Schönbergs Klavierkonzert ist ein schlagendes Beispiel dafür, dass Zwölftonmusik nicht „verkopft" sein muss sondern sehr expressiv, farbig und lebendig klingen kann. Dazu bedarf es allerdings hochkarätiger und intelligenter Interpreten, die in der vorliegenden Aufnahme von Alfred Brendel und Michael Gielen mit seinem SWR Sinfonieorchester verkörpert werden. Brendel (ein reflektierender Pianist, wie man nicht nur an seinen charakteristischen Stirnfalten sondern auch an seinem höchst lesenswerten Essay über das Klavierkonzert im Begleitheft erkennen kann) gestaltet das Werk mit souveränem Formsinn und herrlicher Klangfülle. Gielen führt das Orchester mit äußerster Gespanntheit als offensichtlichen Gegenspieler des Solisten (wie so oft gibt es auch hier die Polarität Individuum - Weltlauf). Kaum ein anderer Dirigent kann das grimmige, absichtsvoll Hässliche (das paradoxerweise dann schon wieder einen sinnlichen Reiz darstellt) in Schönbergs Orchesterklang so konsequent und präzise darstellen. Der Kontrast zu den lyrischen quasi-tonalen Passagen im Solopart ist umso eindrücklicher. Eine überaus erfreuliche und auch von der Klangtechnik überzeugende Produktion.
Eingerahmt wird das Konzert von den beiden Kammersinfonien, die bisher nur sehr selten aufgenommen worden sind. Namentlich die erste für 15 Solo(!)instrumente stellt an Ausführende wie Hörer außerordentliche Anforderungen. Man hat sie auch als „zusammengepresste Sinfonie" bezeichnet. Das Gehetzte, sich Überstürzende der motivischen Erfindung - der Rezensent erinnert sich an die legendäre Aufnahme des Domaine Musicale unter Boulez, die ihm mit aberwitzigen Tempi seinerzeit ein künstliches Fieber bereitet hatten -, die ständig wechselnden Klangfarben an den schnelleren Stellen können vom Hörer kaum nachvollzogen werden, und doch wird er mitgerissen von der Aufbruchsstimmung, sie sich schon in den aufsteigenden Quarten der ersten Takte mitteilt. Hier hätte die Tontechnik unterstützend mit Tiefenstaffelung o.ä. eingreifen können. (Leider waren die Philips-Ingenieure nur bei dem Klavierkonzert tätig).
Viel eingängiger, weil in ihrem Anspruch nicht so maßlos, ist die zweite Kammersinfonie. Gielen weist in seinem Kommentar daraufhin, dass die erste Kammersinfonie den Abschied vom Reich der Tonalität einläutet, während die zweite eine versöhnliche Synthese von neuen und alten Kompositionstechniken anstrebt, nicht ohne melancholische Resignation, wie sie das sehr einprägsame Hauptthema zum Ausdruck bringt.
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