Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
oft überzogen kritisiert, 11. September 2003
Es mag ja sein, dass "Let it be" negative Assoziationen auslösen kann, weil es eben 1970, im Trennungsjahr der Beatles erschienen ist und mit Sicherheit auch in einer Phase aufgenommen wurde, in der innerhalb der Gruppe keine Harmonie mehr herrschte, aber warum immer wieder auch Beatles-Fans dieses Album in musikalischer Hinsicht kritisieren, ist mir ein Rätsel. Wenn man mal von den überflüssigen Kurzeinwürfen "Dig it" und "Maggie Mae" sowie dem alten, wiederaufgekochten "One after 909" absieht, sind auf der Scheibe nur Songs zu finden, die auch für Beatles-Verhältnisse einfach nur stark sind. Beim Opener "Two of us" wird, recht überraschend, feinster Folk-Rock geboten; trotz seiner etwas rohen Ausstrahlung reißt Lennon's "Dig a pony" richtig mit, steht jedoch im Schatten von dem wohl schönsten Beatles-Song überhaupt: "Across the universe", wunderbar melancholisch und verträumt, mit zeitloser Melodie, packendem Sound und erhebenden lyrics; natürlich ein John Lennon-Song. Mit "I me mine" unterstrich George Harrison, dass er sich, hätte es die Beatles weiterhin gegeben, durchaus zum Top-Songwriter der Gruppe hätte entwickeln können. Der unsterbliche Song "Let it be", den nun wirklich jeder kennt, das rockige "I've got a feeling" und der butterweiche, zuckersüße Abschiedssong "The long and winding road" zeigen eindeutig, wer bei den Beatles für die radiotauglicheren, aber trotzdem qualitativ keineswegs schwächeren Songs verantwortlich war, nämlich Sir Paule McCartney, is doch klar. Etwas lockerer geht es am Ende des Albums zu, mit den bluesigen Songs "For you blue" (Harrison) und "Get back" (Lennon/McCartney). Ich hätte es zwar schöner gefunden, etwas hochtragendere Lieder ans Ende der Plattenkarriere der erfolgreichsten Band aller Zeiten zu setzen, aber sei's drum, "Let it be" kann mit den anderen großen Beatles-Alben in Bezug auf Songwriting locker mithalten.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Much better than some would have you believe, 30. April 2005
By normal standards, this is a brilliant album. By Beatles standards, this is a weak album, simply because they had recorded so many outstanding albums before they did this one. Nevertheless, there are some outstanding songs here.My favorite song here is Long and winding road, a song apparently inspired by a road in the Mull of Kintyre. Paul McCartney originally offered the song to Tom Jones, who had previously covered some other Beatles songs, but Tom politely declined thinking the song was not likely to be a big hit. Tom regretted his decision after seeing the Beatles take it to number one in America. In Britain, the Beatles did not release their version as a single so it became a minor hit (and the only hit) for Ray Morgan, about whom I know nothing else. Get back and the title track were both huge Beatles hit on both sides of the Atlantic and, like Long and winding road, are well up to the standard expected of the Beatles. Of the other songs, I particularly like Across the universe (the only other track here to make it on to the Blue album 1967 to 1970), One after 909 (which I didn't really appreciate until I heard Willie Nelson's cover - and I still prefer that to the original), Two of us (the opening track) and the traditional Maggie Mae. The other songs are fine but not as brilliant as we'd come to expect from the Beatles. If, by some fluke, this is the first Beatles album you hear, you'll be wondering how anybody could criticize it. If, on the other hand, you've heard some of their other albums, this one may come as a huge disappointment. The reality is that it's definitely worth a listen (indeed, several listens), but if you haven't got the other Beatles albums buy them first.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Abschiedsalbum der Beatles, 25. Februar 2008
"Let It Be" war nicht nur das letzte Original-Album der Beatles, sondern hat bekanntlich auch die mit Abstand längste Entstehungsgeschichte aller Beatles-Alben. Genau 15 Monate nachdem die Beatles sich in den Twickenham-Studios einfanden, um zunächst nur für ein angedachtes Live-Konzert zu proben, hat Phil Spector am 02.04.1970 dem Album den letzten Schliff verpasst. Zwischendurch wurde gar noch das Album "Abbey Road" produziert und im September 1969 veröffentlicht. Mich haben die von Phil Spector durchgeführten Schnitte und Overdubs, z.B. Streicher und Chor bei "The Long And Winding Road" noch nie gestört, und wer weiß, ob und in welcher Form das Album ohne Phil Spectors "Feinschliff" überhaupt jemals veröffentlicht worden wäre! Dabei hatte das, was Phil Spector aus den Let It Be-Bändern gemacht hat, durchaus auch Achtung bei den Beatles mit Ausnahme von Paul McCartney gefunden. "Let It Be" war vielleicht nicht das beste, aber ohne Zweifel ein würdiges Abschiedsalbum der Beatles!
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