Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Musikgeschichte zum Anhören, 30. April 2006
Die erste CD ist eine Entdeckungsreise zu den frühen Beatles. Nicht alles ist zwingend, manches vom künstlerischen Standpunkt aus sicher entbehrlich.
Aber hier wird die Entwicklung von der kleinen Vorstadtbeatband zur größten Rockband der Welt minutiös verfolgt - und das ist schon hörenswert.
Am Ende der ersten CD hört man bereits, mit wieviel Liebe die Beatles ihre Studioaufnahmen vorantrieben.
Das setzt sich auf der zweiten CD fort. Nach einer Sammlung von feinen Liveauftritten bekommt man viele Alternativversionen bekannter Songs zu Gehör. Das sind nicht immer Volltreffer, aber wenn man das Ergebnis kennt, staunt man schon, was die vier aus den rohen Fassungen gemacht haben.
Und eines spürt man ganz deutlich.
Auch die Beatles waren nicht nur talentiert, sondern haben für ihren Erfolg knochenhart gearbeitet. Wenn man die Rock'n'Roll Covers der ersten Stunde mit der letzten Aufnahme vergleicht (Kansas City) vergleicht, hört man nicht nur eine bessere Aufnahmequalität, sondern ein massiv bessere Band.
Der Sound ist teils miserabel, teils überraschend gut. Vor allem die Fernsehshows wurden offenbar sehr gut produziert und auch bei den Decca-Probeaufnahmen saßen Profis am Mischpult.
Wunderbar ist mal wieder das umfangreiche Booklet, in dem vieles genau erklärt wird.
Nur mit diesem Booklet ist "Anthology 1" wirklich interessant. Denn nur damit kann man den Spuren der Beatles folgen
Musikalisch sind weite Teile der Doppel-CD entbehrlich und nur für den wahren Fan zu gebrauchen.
Vor allem die erste CD wird man nach einmaligem Hören vermutlich nie wieder auflegen.
Deshalb zwar nur drei Sterne.
Wer dieses Album "zufällig" kauft, wird sich ziemlich erschrecken und ein völlig falsches Bild der Beatles bekommen. Anthology 1 ist (zwangsläufig) das schwächste der drei Anthology Alben.
Beatles Einsteigern seien immer noch das Rote und Blaue Doppelalbum ans Herz gelegt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
detaillierte Einblicke, 29. August 2004
Die Anthology-Reihe bietet Einblicke in die Geschichte der Musik der Beatles, die es vorher auf dem regulären Markt nicht gegeben hat. Von den allerersten, schrammeligen Testaufnahmen von 1958! bis zu den Tracks zu "Beatles for sales" 1964 gibt es auf Vol. 1 an die 60 Stücke und Interviewpassagen zu hören, die allesamt durch einen sehr interessanten Begleittext im großzügig angelegten Booklet in ihrer Bedeutung und Entstehung erklärt und beschrieben werden. Neben vielen Alternativversionen zu bekannten Beatles-Songs begeistern vor allem verworfene Stücke, zu Jam-Session-Zwecken aufgenommene Cover-Versionen und Auszüge aus den z.T. legendären Live-Auftritten der Band in ihrer frühen Phase. Natürlich ist nicht alles musikalisch besonders gelungen, was man hier zu hören bekommt, doch das ist auch gar nicht der Anspruch dieser Doppel-CD-Veröffentlichung; das wichtige ist der Dokumentations-Charakter, die musik-historische Bedeutung und die Einblicke in die Studio-Arbeit der ersten echten Pop/Rock-Band, die so viele andere beeinflussen und begeistern sollte. Selbstverständlich ist diese Platte gemeinsam mit Vol. 2 und Vol. 3 pflicht für Beatles-Fans und für Menschen, die sich in differenzierter Art und Weise mit populärer Musik auseinandersetzen möchten.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaubliche Hintergruende vom Schaffen der Beatles, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Natuerlich ist diese CD-Reihe nur etwas für grosse Fans, da hier zwar Lieder in verschiedenen Versionen aufgenommen sind, die aber schon häufig auf diversen anderen Cds zu finden sind. Allerdings erfährt man hier einen grossen Teil der Arbeitsweise der Beatles. Von ersten Probeaufnahmen bis hin zu Hintergrundstimmen und in welcher Art und Weise sie kombiniert wurden, um am Ende die bekannten Songs zu erhalten. Zwischen solchen Aufnahmen sind Interviewzitate eingebracht, die fast schon legendäre Kommentare von Konzerten und TV-Auftritten beinhalten, an die man als Fan sonst wohl nie herangekommen wäre. Auch wenn die Qualität der Aufnahmen teiweise sehr schlecht ist muß man bedenken, unter welchen Umständen es dazu kam und zu welcher Zeit. Außerdem wird man dadurch nur noch schneller in diese Zeit versetzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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