Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Ding hätte zehn Sterne verdient, 12. Februar 2003
Ich erinnere mich noch gut an jenem Sommer 1995. Zwar kannte ich damals schon die erste Platte von Radiohead "Pablo Honey", ich mochte sie auch ganz gerne, doch so richtig Lust auf das Zweitwerk wollte sich nicht einstellen. Zumal der deutsche Rolling Stone eine vernichtende Kritik über "The bends" schrieb. So im Tenor: Nur eine weitere langweilige (Post-)Grunge-Band. Dann lief ich irgendwo in Dublin in einen Plattenladen. Ich hatte mein nigelnagelneues Blur-Shirt angezogen, das mich als Britpopper (damals kein Schimpfwort sondern eine Auszeichnung) outete - ergo weit weg von Grunge. Im Regal sehe ich das neue Ding von Radiohead mit einem Sticker, der eine enthusiastische Kritik des New Musical Express zitierte. Da jene Zeitschrift damals meine Bibel war, hörte ich in die Platte rein. Und sowas ist mir seither so nie mehr passiert. Ich war vom ersten Ton bis zum letzten fasziniert. Habe "the bends" im Laden durchgehört und seither nie mehr aus den vorderen Regionen meiner Plattensammlung verbannt. Radiohead offenbaren meiner Meinung nach auf diesem Meisterwerk eine Kraft und eine Stimmung, die ich so noch nirgendwo gehört habe. Die Mischung zwischen Melancholie und Wut ist einzigartig. Und wenn ich 80 Jahre alt sein werde, wird mir das Ding ein Stück Lebensenergie zurückgeben. Dessen bin ich mir sicher. PS: Der Rolling Stone bezeichnete the bends zwei Jahre später als Meisterwerk. Die Zeitschrift hab ich damals zum letzten Mal gekauft.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste Album des Jahrzehnts?, 13. November 1999
Von Ein Kunde
Es gibt nur wenige Platten, die man durchhören kann, ohne sich bei dem einen oder anderen Song zu langweilen - und das unendlich oft. "The Bends" ist so eine LP. Radiohead wechseln zwischen zuckersüßen Balladen mit schwertragischem Anstrich, abgelöst von recht harten Gitarrenpassagen ohne jemals auch nur in die Nähe von überzogenem Pathos oder aufgesetztem Habitus zu geraten. Es sind zwölf beängstigend gute Songs, die eine unglaublich dichte Atmosphäre aus den Boxen fließen lassen und einen so immer wieder von neuem treffen. Radiohead haben wesentlich mehr Größe und Understatement als die Megaseller Oasis. Ihre Musik kommt nicht stampfend und bombastisch daher, sondern bittersüß mit dramatischen Emotionsausbrüchen unterstützt von der einmaligen Stimme Tom E. Yorkes. Meiner Meinung nach das beste Album, des die unter "Britpop" firmierende Musikrichtung bislang hervorgebracht hat. Sicherlich auch eines der besten Alben des ganzen Jahrzehnts von einer Band, die wohl noch sehr lange ihresgleichen suchen wird. Eigentlich müsste "The Bends" 6 Sterne bekommen.....
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk, 19. August 2005
Von Ein Kunde
Redet man von den wichtigsten Alben der 90er, nennt man meistens Bands wie Nirvana ("Nevermind"), Pearl Jam ("Ten") oder auch Guns 'N' Roses ("Use your illusion I + II"). Zurecht wie ich anmerken muss. Auch werden Radiohead oft damit in Verbindung gebracht, jedoch hauptsächlich wegen "OK Computer", was ja auch ein klasse Album ist. Doch haben Radiohead das Meisterwerk der neunziger Jahre meiner Meinung nach schon zwei Jahre vor "OK Computer" veröffentlicht. "The Bends" kam 1995 auf den Markt, wurde aber wegen den Albumveröffentlichungen der beiden Brit - Pop Bands Blur und Oasis nie richtig beachtet. Eine ziemliche Schande, da dieses Album mit das Beste, wenn nicht sogar das Beste ist was in den 90er Jahren produziert wurde. "The Bends" spiegelt die Gedanken das Thom Yorkes und seine verletze Seele wohl am besten wieder. Es ist ein trauriges und melancholisches Album, wo der Kloß im Hals vorprogrammiert ist. Die Lieder auf diesen Album gehen fast nahtlos ineinander über. So schwellen am Anfang des Albums mit "Planet Telex" und "The Bends" sehr rockige Lieder auf, die die Stimmung anheben. Diese singt aber merklich je weiter man sich durch das Album hört. Bis der letze Track beiginnt. "Street spirit (fade out)". Dieser Track hätte man auch stellvertretend für das ganze Album präsentieren können. Ein hoffungsloses Lied, das darüber berichtet das man am Ende nur verlieren kann. Alleine für dieses Lied würden die 16.00 ¤ angebracht sein, da aber das ganze Album absolute Klasse ist, macht man ein Schnäppchen bei den Kauf dieser Platte. Fünf Sterne sind eigentlich noch zu wenig. Einfach genial!
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