Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
It will blow you away!, 20. September 2002
Ist vielleicht Jimis ehrgeizigstes und progressivstes Werk, die Soundqualität ist etwas besser als auf dem Debüt, die Stereokanäle sind weiter, der Sound voller. Die Musiker harmonieren gut mit Hendrix, besonders der Klasse-Drummer Buddy Miles, was nichts gegen Mitchells eher ungestümen Stil sagen soll. Ein Highlight ist das orgiastische Hammond-Organ Steve Winwoods, was dem ersten Teil von "Voodo Chile" einen 3 fachen musikalischen Orgasmus bereichert, toll auch das explosive Ende des Tracks von Jimis Gitarre. - Rainy Day... ist jazzartig, ein Saxophon spielt, der Gesang und Refrain liefert eine ansehnliche Melodie. - Still Raining..., klingt nachdenklich - the Gods made love - noch nie hatte eine Gitarre so anders und ausdrucksstark geklungen, sie imitiert hier Stimmen. Das Album hat mehr längere Tracks und Improvisationen als "As Bold as Love" oder "are you experienced", was nicht heißen soll, daß es in Endlos-Improvisationen à la Santana oder Grateful-Dead ausartet. Jeder Takt hat seine Berechtigung, es kommt keine Langeweile auf, fast jeder Track hat auf einer "Best of" auch ohne Single-Erfolge seine Berechtigung. - The Burning of the midnight lamb - trotz der Kürze klingt der Track (Single?) wie von einem anderen Stern mit seinen Chorälen. - All along the watchtower - die Version gefiel dem Original Bob Dylan so gut, daß er ihn nach Jimis Tod in dieser Weise selbst spielte. Die Tracks zum Anspielen, die mir am besten gefallen: Laut: " Gypsy Eyes" , "Crosstown Traffic", "Long Hot Summer night" Besinnlicher: "Gently away" und "Rainy Day"! und als Höhepunkt "Voodoo Chile" in der besten Version in der der Track jemals eingespielt wurde! Das ganze Album entführt den Hörer in eine andere Sphäre. Ein Klassiker der Gitarrenkunst und der psychedelischen Musik der späten Sechsziger. Kaufen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Album zeigt Hendrix als kreativsten Künstler, 15. September 2001
Von Ein Kunde
Electric Ladyland- das Hendrix Album schlechthin. Diese überwältigenden Sounds, die verwirrenden Klangexperimente auf seiner Gitarre, dies alles eröffnet dem Hörer neue Welten. Hendrix hat sein Ziel, uns "different emotions" zu zeigen, wie er es in "Have you ever been to Electric Ladyland" erklärt, vollends erreicht. Dieses Album sucht auch überdreißig Jahre nach seinem Erscheinen noch vergeblich nach etwas Vergleichbarem. Und auch wenn das Album in seiner Gesamteit berauschend wirkt, treten doch einige Titel besonders hervor. So etwa seine grandiose Interpretation des Dylan-Songs "All Along The Watcgtower" mit seinen tollen Gitarrenriffs, oder die beiden "Vodoo Chile/Child"-Songs, die durch ihre musikalische Vielfalt zu bestechen wissen. Den Höhepunkt jedoch bildet das unvergleichliche "1983", das einen in den unendlichen Kosmos musikalischer Möglichkeiten entführt. Dieser Song zeigt nicht nur seine Qualitäten als Gitarrist, es verdeutlicht auch seine Fähigkeit als Songwriter, ja man möchte sagen Komponist. Hier sticht der Künstler Hendrix in aller Deutlichkeit hervor.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
!!!!, 17. April 2007
Jimi Hendrix war viel mehr als nur ein Musiker - er war eine Institution, er war Identifikationsfigur und er war der Fleisch gewordene Protest gegen den damals stattfindenden Vietnamkrieg (unvergessen seine wüste, zerfetzende Version der amerikanischen Nationalhymne The Star Spangled Banner auf dem Woodstock-Festival 1969!).
Wenn man seine Eltern ärgern wollte, spielte man seine Platten zuhause in voller Lautstärke ab, der Konflikt war vorprogrammiert!
Obwohl viele sein Album Axis: Bold as love gemeinhin als sein Meisterwerk ansehen, schreibe ich diese Auszeichnung eher DIESEM (im Originalvinyl Doppel-)album zu!
Mit Mitch Mitchell und Noel Redding hatte Hendrix zwei englische Mitstreiter gefunden, die zwar unweigerlich in des Meisters übergroßem Schatten verschwanden, dennoch aber den Stücken den letzten, notwendigen Schliff gaben.
Hier wurde erstmals der als Basis dienende Blues mit Elementen dessen ergänzt, was man später Psychedelics nennen sollte; der Versuch, Sinneswahrnehmungen, die durch die Einnahme bewusstseinsverändernder Drogen verfremdet werden, so darzustellen, wie man sie unter Einfluß derselben vermutlich hört; die Vielschichtigkeit, die Hendrix dabei (gerade auf diesem Album) zeigt und die vielen Ideen, die er verarbeitet, heben Electric Ladyland in eine ganz eigene Klasse und viele seiner späteren Adepten, Nachahmer oder zumindest die durch seine Musik inspirierten Nachfolger wie z.B. Randy Hansen oder Frank Marino mussten sich an der Klasse dieser Songs messen lassen.
Es gibt neben klassischem Blues (wie der Slow version von Voodoo Chile) Elemente, die den Funk vorwegnehmen (Crosstown traffic, Long hot summernight), Tango (House burning down) auch Balladen (Burning of the midnight lamp).
Schade an diesem Album ist nur, dass man das Originalcover, welches eine ganze Reihe nackter Mädchen zeigt (auch eine bewusst gewählte Form des Protestes gegen die USA!), zugunsten dieses Großportraits des Meisters eingetauscht hat. Auch hier zeigt Amerika leider wieder sein prüdes Gesicht! Allerdings wird das Hörvergnügen, welches der Zuhörer hat, dadurch natürlich nicht gemindert.
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