Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tom Petty ist einer der Größten, 29. August 2005
Ein wahres Feuerwerk an starken Songs und brilliantem Gitarren-Rock. Tom Petty erhielt beim Schreiben vieler Songs Unterstützung vom Starproduzenten und oftmals als tollem Musiker unterschätzten Jeff Lynne, der mit Petty schon bei den Travelling Wilburys zusammengearbeitet hat. Petty und die Heartbreakers mit Mike Campell (leadguitar), Benmont Tench (piano), Howie Epstein (bass und backing vocals) und Stan Lynch (drums) liefern eingängige, sehr melodiöse Rocksongs mit tollen Gitarrenriffs und ausgefeilten Arrangements. Der Sound ist der typische, sehr saubere Radiosound Lynne's, der manchem vielleicht nicht „dreckig" genug und zu brav ist und zugegeben ein wenig zu sauber und etwas poppig klingt, aber meiner Meinung nach zu den Songs passt. Die beiden Hits der Scheibe und in meinen Augen auch Klassiker der Musikgeschichte sind Into the great wide open, eine bluesige Rockballade mit tollem Refrain und sarkastischem Text über einen jungen Musiker, der es in Hollywood zum Star schafft, aber vom Ruhm und den Partys niedergestreckt wird, und das beschwingende Learning to fly mit ebenfalls wunderschönem Refrain und einem Feuerwerk an Gitarren. Weitere Favoriten meinerseits sind The dark of the sun, You and I will meet again (riesige Songzeile) und die sehr rockigen All or nothing und Out in the cold mit toller Gitarrenarbeit von Mike Campell. An diesem Album ist so schön ist die Ausgeglichenheit der Songs, dass jeder Song einfach klasse, melodiös und vor allem immer mit einem treibenden Beatrhythmus ausgestattet ist und kein Song gegenüber den anderen abfällt. Es ist ein sehr schnelles, launemachendes Album ohne wirkliche Ballade, alleLieder auf die Gitarre ausgerichtet, wie immer verfeinert durch das Pianospiel Benmont Tench's. Bei Tom Petty ist vielleicht nicht immer das ganze Lied genial, doch hat er immer wieder bestimmte Songzeilen oder den Refrain, auf die er sein Lied ausrichtet, die dann so stark und einprägsam sind, dass sie seine Lied so interessant und einmalig gut machen. Daher zählt Tom Petty zu den ganz Großen der Rockgeschichte aller Zeiten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Album, 30. November 2003
Tom Petty hat es einem seit Mitte der 90er mit wenig zugänglichen Alben, die hart an der Grenze zur Ungenießbarkeit lagen, nicht immer leicht gemacht. 1991 hingegen war die Welt der Heartbreakers noch in Ordnung. So gehören Songs wie "Learning To Fly", "Kings Highway" und vor allem der einmalige Titelsong "Into The Great Wide Open" wohl zu den bekanntesten (und besten) Stücken des Songwriters. Besonderen Hörgenuss garantieren auch "The Dark Of The Sun" , "Two Gunslingers", "You And I Will Meet Again", "Built To Last" und vor allem das unglaublich eindringliche "All The Wrong Reasons", welches unweigerlich zum Mitsummen verleitet. Weniger begeisternd sind auf der anderen Seite "All Or Nothin'" und "Out In The Cold". Fairerweise muss man allerdings sagen, dass auch die schwächeren Songs auf diesem Longplayer keine Totalausfälle sind...will heißen, dass man die Platte ohne Weiteres von vorn bis hinten durchhören kann, ohne das Gefühl zu haben, die Skip-Taste betätigen zu müssen. Tom Petty und seine Heartbreakers(Mike Campbell, Stan Lynch, Benmont Tench, Howie Epstein, Jeff Lynne, sowie Roger McGuinn und Richard Tandy) zeigen sich auf "Into The Great Wide Open" von ihrer vielseitigsten Seite...manchmal glaubt man, Bob Dylan zu hören, manchmal klingt Bruce Springsteen durch und wiederum ein anderes Mal erkennt man John "Cougar" Mellencamp. Trotzdem geht der typische Tom Petty-Stil zu keiner Zeit verloren. Summa summarum ein gutes Album, das nicht nur wegen der drei Klassiker hörenswert ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seh lockeres Gute-Laune-Album, 14. Juli 2005
Tom Petty& the Heartbreakers - dieser Bandname steht für höchste Textliche und Musikalische Qualität. Und diese liefern sie auch auf ihrem 1991 veröffentlichten Longplayer "Into the great wide open" ab. Der Nachfolger des 89er Erfolgsalbums "Full Moon Fever" kommt mir relaxten und teilweise sehr flotten Pop-Rock Nummern daher, die sich prima dafür eignen, einen sonnigen Sommertag zu genießen. Auch zum Autofahren hervorragend geeignet. Den Auftakt macht "Learning to fly", der meiner Meinung nach beste Tom Petty-Song überhaupt. Ich kann ihn immer hören. Seine unbeschwerte Leichtigkeit und der Mitsing-Refrain machen ihn zu dem Highlight des Albums. "Kings highway" ist eine schnellere Nummer, geht auch sofort ins Ohr. Und dann "Into the great wide open". Der Titeltrack erzählt die Geschichte des Losers Eddie, der plötzlich einen Hit landet und dem dadurch plötzlich alle Türen offenstehen. Er fällt jedoch schneller, als er aufgestiegen ist. Sicherlich einer der bekanntesten Bandsongs überhaupt und ein absoluter Ohrwurm. "Two Gunslingers" und "The Dark of the Sun" sind lässige Mitschunkler, die einfach freude machen. "All or Nuthin" ist der erste rockige Track eines insgesamt recht verhaltenen Albums. Petty lässt die etwas tiefere Singstimme raus und überzeugt auch damit. "All the wrong reasons" hat eine wunderschöne Melodie und besticht vor Allem durch die kristallklaren Gitarren, die sich sehr nach den Byrds anhören. Freunde der 60er Rockmusik werden hier ihre helle Freude haben. "Too good to be true" ist der einzige Song, der im Gesamtniveau etwas abfällt, jedoch trotzdem ein guter Song. "Out in the Cold" rockt wieder etwas mehr, einer der Besten Titel der LP. "You and I will meet again" hat eine fast schon süße Melodie und ein experimentelles Outro. Schöner Song. "Makin' some noise" rockt nochmal richtig deftig drauf los, nimmt fast schon Hardrock-artige Züge an und leitet über auf das sanfte "Built to last", das mit einem sehr lässigen Groove versehen das Album beendet."Into the great wide open" bietet sicherlich keine sonderlich anspruchsvollen Songs, aber die Texte erzählen teilweise sehr interessante Geschichten und laden zum Träumen ein. Es ist einfach ein Gute Laune Album, dessen Booklet auch sehr stilvoll aufgemacht daherkommt. 12 leichte Songs, die an manchen Stellen jedoch etwas arg Glattgebügelt wirken. Dafür zeichnet sich Hausproduzent Jeff Lynne verantwortlich, der zum Glück kurz darauf geschasst wurde. Auch die 12-Saitige Gitarre hätten die Heartbreakers etwas öfter herauslassen können. Wer auf Rockigeres steht, sollte auf Tom Petty's Soloplatte "Wildflowers" (die mit Abstand Beste, die er je veröffentlicht hat) oder die gemeinsame Produktiopn mit den Heartbreakers, "Echo" zurückgreifen. Wer's aber lieber etwas leicht mag, ist mit 2Into the great wide open" sehr gut bedient.
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